Linda Zaiane

Referentin Kinderrechte

030 - 308693-66
Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

Die Arbeit des Europarates

Der Europarat wurde 1949 als erste der großen europäischen Nachkriegsorganisationen gegründet und hat heute 47 Mitgliedsstaaten mit insgesamt 820 Millionen Bürgerinnen und Bürgern. Das Ziel der Organisation ist die Stärkung der Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Dazu zählt auch der Schutz und die Förderung der Kinderrechte basierend auf der UN-Kinderrechtskonvention, der Europäischen Menschenrechtskonvention und anderen Rechtsnormen.

Der Europarat und die Europäische Union (EU) sind unterschiedliche Organisationen, allerdings ist kein Land jemals der EU beigetreten, ohne vorher dem Europarat beigetreten zu sein.

CAHENF: Der Ad-hoc-Ausschuss für die Rechte des Kindes

Der Ad-hoc-Ausschuss für die Rechte des Kindes (CAHENF) des Europarates leitet die zwischenstaatliche Arbeit im Bereich der Kinderrechte. Zu seinen Aufgaben gehört insbesondere die Überwachung der Umsetzung der aktuellen Kinderrechte-Strategie des Europarates (2016-2021), der sogenannten Sofia-Strategie.

Der Ausschuss setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus allen Mitgliedsstaaten zusammen. Außerdem nehmen Vertreterinnen und Vertreter von Beobachterstaaten, anderen Gremien und Ausschüssen des Europarates, weiteren internationalen Organisationen und NGOs an Ausschusssitzungen teil.

Im September 2016 hat der CAHENF zwei Redaktionsgruppen zur besseren Umsetzung seiner Arbeit gegründet. Es gibt eine Gruppe von Expertinnen und Experten zur Thematik "Kinder und die Digitale Welt" (CAHENF-IT) sowie eine weitere für "Kinderrechte und Schutzmaßnahmen im Kontext von Migration" (CAHENF-Safeguards).