mit 3d-Druckern arbeiten, programmieren oder filme produzieren

31 Schulen freuen sich über insgesamt 350.000 Euro für einen Maker Space

Die Gewinner*innen der aktuellen Aktion „Maker Spaces“ unter dem Dach der Initiative #Zukunftmitgemacht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble stehen fest!

Über 30 Schulen aus allen Bundesländern freuen sich über bis zu 30.000 Euro für die Einrichtung von offenen Lernräumen für innovatives, kreatives und kollaboratives Arbeiten – sogenannte Maker Spaces. Und es gibt gleich doppelt tolle Neuigkeiten: Aufgrund des hohen Interesses und der Vielzahl herausragender Bewerbungen haben wir die Gesamt-Fördersumme von 250.000 Euro auf 350.000 Euro erhöht, wodurch statt der ursprünglichen Anzahl von 22 Projekten nun 31 Schulen profitieren können!

Beeindruckt hat uns vor allem die Vielzahl an Ideen der eingehenden Bewerbungen. Vom MINT Labor, über ein Musiktheater bis hin zur Tüftlerwerkstatt war alles dabei. Unterstützt werden die Schulen bei der Projektrealisierung von der Initiative #wirfürschule

Wir wünschen allen Lehrer*innen und Schüler*innen viel Freude und Erfolg bei der Umsetzung ihrer Maker Spaces!

1. und 2. Platz gehen an Schulen aus Berlin und Hamburg

Der 1. Platz des Wettbewerbs und die damit verbundene Förderung in Höhe von 30.000 Euro geht an die Isaac-Newton-Oberschule im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. „Die Juryentscheidung über die Vergabe des 1. Platzes für die Isaac-Newton-Schule erfüllt uns mit Freude und Stolz. Seit langem sind wir der Meinung, dass Bildung weit über Bücher und Tafeln hinausgeht. Wir haben nun auf der Reise in die Zukunft die Gelegenheit, unsere Visionen von Schule mit Leben zu füllen und die Träume unserer Schüler:innen in Teilen zu verwirklichen. Gemeinsam werden wir die finanzielle Unterstützung nutzen, um kreative Räume zu schaffen, die nicht nur Wände und Dächer haben, sondern auch Seele und Herz. Ich freue mich auf die Umsetzung unserer Ideen“, sagt Elke Glaser, Leiterin der Isaac-Newton-Oberschule.

Eine Förderung in Höhe von 25.000 Euro erhält die Stadtteilschule Niendorf in Hamburg. „Unser Ziel ist es, dass wir mit der Entstehung des Maker Spaces viel Raum für die Entdeckung und Entfaltung der Stärken unserer Schüler_innen schaffen, dass sie innovative Projekte gestalten und auch die Möglichkeit für gemeinsam zu erarbeitende Ideen bekommen können. Unser Maker Space wird ein ‚Tüftelhafen‘ sein, ein Ort, an dem Schüler_innen mitbestimmen können, ihre Projekte verbalisieren und argumentativ verteidigen. Sie selbst entscheiden, welche Geräte, Bereiche oder Innovationen sie benötigen. Diesem Ziel kommen wir durch die Unterstützung des Sonderfonds nun ein großes Stück näher“, sagt Andrea Kühne, Leiterin der Stadtteilschule Niendorf

Was sind Maker Spaces?

Maker Spaces sind offene Lernräume, die einen einfachen Zugang zu Werkzeugen, Technologien, Materialien und Know-how bieten und so einen gezielten Raum für kollaboratives und interdisziplinäres Arbeiten bilden. In diesen Ermöglichungsräumen wird projektorientiert, experimentell und kreativ gearbeitet – mithilfe von verschiedenen digitalen sowie analogen Elementen, wie z.B. 3D-Druckern, Fräsern, Lasercuttern oder Plottern für handwerkliches Arbeiten, Kameras und Greenscreens zur Produktion von Filmen & Videos sowie mit Laptops und Tablets zum Programmieren & Visualisieren.

Gemeinsam Herausforderungen meistern und Gelerntes teilen: In den Maker Spaces werden unterschiedlichste Fähigkeiten und Zukunftskompetenzen der Schüler*innen gefördert. Dem Konzept des forschenden Lernens folgend, tragen die Maker Spaces durch den freien und niedrigschwelligen Zugang zur Bildungsgerechtigkeit bei. Ziel ist es, diese Lernräume auch in den Regelunterricht zu integrieren und damit Schulentwicklung nachhaltig zu gestalten.

Gemeinsame Initiative "Zukunft mitgemacht" 

Bereits seit vielen Jahren engagieren sich ROSSMANN, das Deutsche Kinderhilfswerk und Procter & Gamble gesellschaftlich für Familien und Kinder – seit 2021 unter dem gemeinsamen Dach „Zukunft mitgemacht“. Ziel der Partner ist es, junge Menschen zu stärken und ihnen die Möglichkeit zu geben, selbstbestimmt zu lernen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Dabei wird Schüler*innen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Neben Digitalisierung geht es bei „Zukunft mitgemacht“ auch um Themen wie Nachhaltigkeit, Diversität oder die Förderung der MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaften. In diesem Zusammenhang unterstützen die Partner auch in diesem Jahr wieder die Bildungsinitiative #wirfürschule.

Das sind Maker Spaces! 

Verena Pausder, Co-Initiatorin von #wirfürschule und Tracy Kistner, Geschäftsführerin von #wirfürschule, haben das Projekt Maker Spaces gemeinsam mit ROSSMANN, Procter & Gamble und dem Deutschen Kinderhilfswerk auf dem PxP-Festival in Berlin vorgestellt. Im Video seht ihr einige Eindrücke. 

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