Milena Feingold

Beratung gemeinnütziges Vererben

030 - 30 86 93-12
Werte und Vorstellungen weitergeben

Mit einem Testament Gutes hinterlassen

„Danke, Anna!“ Mit einem Testament ist es Anna möglich, sich für die Menschen, Tiere oder Themen stark zu machen, die ihr am Herzen liegen, auch über ihr eigenes Leben hinaus. Ein sehr berührender Kurzfilm über die Möglichkeit, der Nachwelt etwas Wertvolles zu hinterlassen.

Was passiert mit meiner Wohnung, wenn ich nicht mehr bin? Mit meiner Katze, meiner Armbanduhr und meinem Geld? Ob Sie ein Testament machen, in dem das alles geregelt ist, liegt ganz bei Ihnen. Jedoch: Ausschließlich mit einem Testament haben Sie in der Hand, wer was bekommt. Und: Sie können der Nachwelt etwas Gutes hinterlassen, indem Sie eine gemeinnützige Organisation wie das Deutsche Kinderhilfswerk in Ihrem Testament aufnehmen.

Das Deutsche Kinderhilfswerk arbeitet unabhängig von Staat und Konfessionen. Das ist nur möglich durch Spenden, unter anderem aus Testamenten. Auch gut zu wissen: Als gemeinnützige Organisation ist das Deutsche Kinderhilfswerk von der Erbschaftssteuer befreit. So kommt ein Nachlass zu 100 Prozent Kindern in Deutschland zugute.

Mit einem Testament können Sie selbst bestimmen, wer etwas von Ihrem Hab und Gut bekommen soll. Es ist nicht schwer, eins zu schreiben, doch muss man ein paar Punkte dafür beachten. Wir helfen Ihnen mit unserer Ratgeber-Broschüre sowie online-Tipps dabei.

Bestellen Sie unsereRatgeber-Broschüre "Gutes hinterlassen":

Kostenlos und leicht verständlich: alles Wichtige zu Testament, Erbschaft und Vermächtnis und wie gemeinnützige Organisationen per Testament unterstützt werden können.

  • Ihre Ansprechpartnerin: Milena Feingold
  • Telefon: 030 - 308693-12
  • Mail: feingold@dkhw.de
  • Download: Ratgeber als PDF-Datei

Warum bedenken Menschen das Deutsche Kinderhilfswerk in ihrem Testament?

  1. Kindern in Deutschland etwas Gutes tun
  2. Sie teilen Grundsätze, Ziele und Visionen des Deutschen Kinderhilfswerkes und wollen ihre eigenen Werte weitergeben
  3. Das Wissen um den sorgfältigen Umgang mit Spenden und Nachlässen
  4. Die Erbschaftssteuer entfällt

Für Ihre ersten Überlegungen:

  • Ist ein Testament für mich sinnvoll?

Ohne Testament und ohne Verwandte erbt der Staat. Gibt es Verwandte, aber kein Testament gilt die gesetzliche Erbfolge. Diese kann jedoch Ihren persönlichen Wünschen, wer was erben soll, entgegenstehen. Auch werden Freunde oder Nachbarn mit der gesetzlichen Erbfolge nicht berücksichtigt. Kurz gesagt: Nur mit einem Testament können Sie frei entscheiden, wer was nach Ihrem Tod bekommen soll. 

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  • Gemeinschaftliches Testament oder ein eigenes?

Ein gemeinschaftliches Testament (das sogenannte Berliner Testament) können ausschließlich verheiratete Paare oder Paare in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft machen. Dieses muss von beiden Partner eigenhändig unterschrieben werden. Das Berliner Testament birgt Vorteile wie auch Nachteile. Positiv ist, dass Partner sich gegenseitig finanziell absichern und auch Stiefkinder berücksichtig werden können. Ein Nachteil ist, dass die hinterbliebene Person nach dem Ableben ihres Partners das Testament nicht mehr ändern kann.

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  • Wer soll etwas aus meinem Nachlass bekommen?

Es kann sehr gut sein, dass das, was sich der Gesetzgeber zum Erben und Vererben überlegt hat, nicht zu Ihren Wünschen passt. Die Nachbarin soll Ihre Katze und das nicht-verwandte Patenkind ein wenig Bargeld bekommen? Dann passt die gesetzliche Erbfolge nicht. Überlegen Sie, wer was bekommen soll und schreiben Sie diese Vorstellungen in ein Testament. Nur so können Ihre individuellen Wünsche nach Ihrem Ableben umgesetzt werden.

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  • Kann ich Verwandte enterben?

Nicht komplett. Mit einem Testament können Verwandte enterbt werden - sind sie jedoch aufgrund der gesetzlichen Erbfolge pflichtteilberechtigt, bleibt ihnen das Anrecht auf ihren Pflichtteil.

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Weitere wichtige Informationen:

  • Was passiert, wenn ich kein Testament gemacht habe?

Haben Sie Verwandte, erben diese in der gesetzlich festgelegten Reihenfolge, die sogenannte Erbfolge. Haben Sie keine Verwandten, erbt der Staat. Dieser ist verpflichtet, das Erbe anzunehmen.

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  • Wie starte ich unkompliziert das Verfassen eines Testaments?

Machen Sie eine erste Bestandsliste Ihres Vermögens (Geld, Haus, Auto, Möbel, Hund…). Schreiben Sie nun die Personen auf, die Sie bedenken möchten und was Sie ihnen hinterlassen möchten. Liegt Ihnen ein Thema besonders am Herzen, zum Beispiel Kinder? Wenn Sie einer gemeinnützigen Organisation, wie dem Deutschen Kinderhilfswerk, etwas hinterlassen möchten, schreiben Sie es dazu. Kosten entstehen Ihnen bei einem eigenhändig geschriebenen Testament nicht. Jedoch gibt es einige Vorgaben zu beachten (mehr dazu im nächsten Punkt).

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  • Was muss unbedingt in einem Testament stehen, damit es gültig ist?

Grundsätzlich: Ein Testament ohne Notar muss vollständig handschriftlich verfasst sein. Nur Sie dürfen Ihr eigenes Testament schreiben, keine andere Person. Auch das Führen der Hand ist nicht erlaubt. Die Sprache können Sie frei wählen, wichtig ist nur, dass sie jemand verstehen und übersetzen könnte.
Überschrift: Ein Testament sollte mit „Testament“ oder „Mein letzter Wille“ betitelt sein. So kann es nicht mit einem Entwurf verwechselt werden.
Unterschrift: Ein Testament muss am Ende mit Vor- und Zunamen unterschrieben sein. Umfasst ihr Testament mehrere Blätter, sollte jedes Blatt einzeln mit Ort, Datum und Unterschrift versehen sein.

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  • Muss ich für die Testamentserstellung zum Notar?

Nein. Sie können frei entscheiden, ob Sie Ihr Testament selbst schreiben oder zu einem Notar gehen.

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  • Sollte ich mein Testament notariell beurkundeten lassen?

Ein/e Notar/in ist verpflichtet, Sie zu beraten, was insbesondere bei komplizierten Familienverhältnissen viel Ärger ersparen kann. Zudem kann sie oder er mit Ihnen gemeinsam das Testament aufsetzen. Die Gebühren dafür richten sich nach Höhe des zu vererbenden Vermögenswertes. Der Vorteil eines notariell beurkundeten Testaments ist, dass Sie vor Formfehlern sicher sind und durch die Hinterlegung beim Notar das Testament nicht abhanden kommen (und trotzdem jederzeit geändert werden) kann.

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Wirken für sehr lange: Stiftung Deutsches Kinderhilfswerk

Übrigens: Im Jahr 2015 haben wir die Stiftung Deutsches Kinderhilfswerk gegründet. Das bedeutet, dass Nachlässe an die Stiftung gemäß des „Ewigkeitsgedanken“ von Stiftungen zeitlich unbefristetfür Kinder eingesetzt werden. Mehr Informationen zur Stiftung finden Sie unter: www.dkhw.de/stiftung

Das Deutsche Kinderhilfswerk ist Mitglied der Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum", ein Zusammenschluss gemeinnütziger Organisationen in Deutschland. Gemeinsames Ziel ist es, eine breite Aufmerksamkeit für die Möglichkeit zu schaffen, mit einem Testament Gutes zu tun. Die Initiative bietet hierzu Informationen und Orientierung.

Ich bin für Sie da

Fragen, Anmerkungen, erste Überlegungen besprechen... Melden Sie sich gerne bei mir!

Milena Feingold | Tel.: 030 - 30 86 93-12 | E-Mail: feingold@dkhw.de

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