09.05.2019

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Kinderrechteprojekt in Dortmund mit 4.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt den gemeinnützigen Verein „die Urbanisten e.V.“ in Dortmund bei seinem Projekt „Straße der Kinderrechte Westerfilde“ mit 4.000 Euro. Dabei bauen Kinder entlang der Westerfilder Straße mehrere Stationen zu Kinderrechten auf und setzen sich auf diese Weise aktiv mit ihren Rechten auseinander. Die Kinderrechte sind seit 1989 in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben und seit 1992 in Deutschland geltendes Recht.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt gerne das Kinderrechteprojekt ‚Straße der Kinderrechte Westerfilde‘. Denn es ist wichtig, dass sich Kinder mit ihren in der UN-Kinderrechtskonvention normierten Rechten beschäftigen. So lernen sie nicht nur ihre Rechte kennen, sondern auch ihre Belange einzubringen, und für ihr Ziele zu streiten. Das ist ein gesellschaftlich bedeutendes Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

David Kory, Raumplaner der Urbanisten fügt hinzu: „Lokal, kreativ und lebendig: Aktive Mitgestaltung der eigenen Stadt ist für die Urbanisten existentiell. Der öffentliche Raum stellt dabei die Schnittstelle der verschiedenen Bewohnerinnen und Bewohner dar. Für die Kinderrechte bietet der öffentliche Raum die optimale Plattform, um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Kinderrechte und die Mitverantwortung für die Gestaltung des öffentlichen Raumes treffen hier zusammen und schaffen einen wichtigen Baustein für ein lebenswertes Quartier.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.983 Projekte mit insgesamt rund 6.116.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.