21.04.2016

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Karl Kübel Stiftung in Bensheim mit 5.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Projekt „Literacy - Lernen mit Echtzeug“ der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie in Bensheim mit 5.000 Euro. Mit der Förderung wird Kindergartenkindern, die noch nicht lesen können, die Zeitung als Informationsmedium nahegebracht. Einrichtungen, die sich beteiligen, erhalten täglich drei Exemplare der Lokalzeitung: ein Exemplar für das gemeinsame „Lesen“, eines zum Ausschneiden wichtiger „Sachen“ und eines für den Elterntisch der Einrichtung. Die begleitenden Erzieherinnen und Erzieher nehmen an vier Fortbildungstagen teil, um zu lernen, wie mit Kindern „Echtzeug“ genutzt und bildungsförderlich eingesetzt werden kann.

Dazu erklärt Ralf Göttert, Regionalbeauftragter des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt sehr gerne das Projekt ‚Literacy - Lernen mit Echtzeug‘ der Karl Kübel Stiftung in Bensheim. Die Beschäftigung mit der Zeitung liefert eine Vielzahl an Gesprächsanlässen über Dinge, die Kinder bewegen, sei es das Wetter, Sport oder Menschen auf der Flucht. Sie wirft Fragen auf, gibt Raum für eigene Deutungen und gemeinsame Forschungsprozesse. Neugier und Wissen werden gefördert, Lese- und Schreibkompetenz der Kinder gestärkt. Ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie betont: „Wir sind sehr froh, dass das Deutsche Kinderhilfswerk mit seiner Spende dieses tolle Projekt unterstützt und wir es so umsetzen konnten!“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.740 Projekte mit insgesamt rund 5.276.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, Chancengerechtigkeit und fairer Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunder Ernährung oder kinder- und jugendfreundlicher Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, im Kita-Außengelände oder bei Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkt.