Medienkompetenz: Sicher online unterwegs sein

Auch wer mit dem Internet aufwächst, muss es lernen

Kinder und Jugendliche informieren sich hauptsächlich online, insbesondere in den sozialen Medien. Das erfordert einiges an Können: Ist die Nachricht wahr oder "Fake News"? Meinung oder sachliche Information? Nachricht oder getarnte Werbung? Wie verlässlich ist die Quelle? Und wie geht man mit hetzerischen Kommentaren im Netz um?

Kinder und Jugendliche wachsen in einer hochkomplexen digitalen Welt auf. Medienkompetenz ist eine Schlüsselkompetenz wie Lesen oder Rechnen geworden. In Zeiten des zuhause Lernens während der Corona-Pandemie noch einmal mehr als bereits zuvor. Dass Kinder "schon irgendwie online zurechtkommen", nur weil sie als sogenannte Digitale Natives aufwachsen, ist ein Trugschluss. Sie brauchen – übrigens auch wie viele Erwachsene – Medienerziehung, die Schutz und Begleitung liefert mit dem Ziel, einen eigenverantwortlichen und souveränen Umgang mit Medien zu fördern.

Unsere Angebote für eine kompetente Mediennutzung

Tipps und Hilfen für Kinder und Erwachsene

Kinder haben ein Recht auf Medien: um sich zu informieren, ihre Meinung auszudrücken, sich auszutauschen und Spaß zu haben. Kinder haben aber auch ein Recht auf Sicherheit und Schutz in der digitalen Welt. Als Deutsches Kinderhilfswerk bieten wir dazu Eltern und Kindern praktische Tipps und konkrete Informationen. Schauen Sie doch mal rein:

  • Kinder-Internetseite: Eigene Artikel schreiben, Nachrichten lesen, alles rund um die Kinderrechte erfahren, Buchtipps, Spiele, Rätsel und noch viel mehr. Geschützt und werbefrei. Auf der Internetseite für Kinder: www.kindersache.de
  • Junge Kinder und Medien: Die ersten Schritte mit digitalen Medien: Wie können Eltern von jüngeren Kindern zwischen guten und schlechten Medien-Angeboten unterscheiden? Welche Regeln sind sinnvoll? Und wie findet man die richtige Balance zwischen Medienkonsum und anderen Beschäftigungen? Antworten geben vier kurze Filmclips: www.dkhw.de/elterntipps
  • Kinderfotos im Netz: Was genau sollte man beachten, bevor man ein Foto von seinem Kind über soziale Netzwerke oder Apps für andere zugänglich macht? Sechs praktische Tipps, wie man Fotos im Netz posten und trotzdem die Persönlichkeitsrechte der Kinder wahren kann: www.dkhw.de/kinderfotos-im-netz
  • Broschüren zum Bestellen: Wie können Handy und Internet sicher genutzt und mögliche Risiken vermieden werden? Die Broschüren können kostenlos bestellt oder als PDF heruntergeladen werden unter: www.dkhw.de/medienangebote
  • Eltern-Ratgeber: Wie können Eltern ihre Kinder bei der Nutzung von Apps, Spielen, Webseiten und sozialen Netzwerken altersgerecht und sicher begleiten? Übersichtlich und auf jedes Kindesalter abgestimmt gibt der Elternguide eine umfassende Übersicht: www.elternguide.online

Sich in der heutigen Welt zurecht zu finden, heißt digital fit zu sein

Kinder und Jugendliche nutzen Medien und das Internet auf vielfältige Weise. Sie spielen, bauen Online-Welten, chatten mit anderen und sind natürlich auch in den sozialen Medien aktiv. Dort posten, youtuben, tiktoken, instagrammen sie für zum Teil eine hohe Anzahl an Followern. Man kann fast sagen: Sie publizieren. Dazu gehört wiederum journalistisches Handwerkszeug wie korrektes Recherchieren und Prüfen der Quellen. Respektvolles Verhalten gegenüber anderen. Diskutieren, ohne Hass zu verbreiten oder deeskalierend wirken, wenn es nötig ist.

Ihre Spende hilft Kindern bei einer sicheren Mediennutzung

Medienkompetenz gehört zu unseren Schwerpunkten. Dazu fördern wir deutschlandweit Medienprojekte für Kinder und Jugendliche. Wir betreiben politische Lobbyarbeit, um die Kinderrechte in der digitalen Welt und digitale Bildung in Deutschland fest zu verankern. Und wir bieten Kindern und Eltern gezielte Informationen zu den Herausforderungen im digitalen Familienalltag. Ihre Spende hilft, dass Kinder und Jugendliche Medien sicher und souverän nutzen können.

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Beispiel eines geförderten Medienprojekts

Respekt im Netz

Bei diesem vom Deutschen Kinderhilfswerk geförderten Projekt wurden Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse gestärkt, sich aktiv für einen respektvollen Umgang im Internet einzusetzen. Dazu wurden zunächst Mechanismen von Verhaltensweisen im Internet besprochen und über Cybermobbing informiert sowie dafür sensibilisiert. Im weiteren Schritt wurden die Kinder und Jugendlichen gemäß ihrer Kompetenzen und ihres Alters zu medialen Streitschlichterinnen und -schlichtern fortgebildet. Abschluss des Projekts war die Verankerung des gemeinsam entwickelten Verhaltenskodex´ für das Internet in der Schule.

Ein Projekt des Vereins Du bist smart e.V.

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Isabel Regenaermel

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