Aktuelle Förderprojekte
Die Kinder- und Jugendprojekte auf dieser Seite werden durch Ihre Spende möglich. Bei erfolgter Projektfinanzierung fließen die Spenden in weitere wichtige Projekte aus demselben Themenbereich.
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Das Projekt "Kochlöwen Mülheim" bringt Kindern (6-12 Jahre) in verschiedenen Stadtteilen Mülheims vom 01.10. bis 01.08. gesunde Ernährung näher. In Kooperation mit lokalen Einrichtungen können bestehende Lehrküchen genutzt werden, um wohnortnah praktische Kochkurse anzubieten.
Im Vordergrund steht dabei, dass Kinder in sozial benachteiligten Quartieren mehr über das Thema Ernährung lernen, durch das gemeinsame Kochen ein soziales Miteinander erleben und nachhaltiges Kochen mit regionalen Produkten kennenlernen.
Das Projekt bietet wöchentliche Kochkurse in wechselnden Stadtteilen, saisonalen Gemüseanbau in Kooperation mit urbanen Gärtnereien und interkulturelle Kochtage mit Familien.
Besonders sind dabei die Mobilität des Projekts und die Durchführung in verschiedenen Stadtteilen, die Nutzung von vorhandenen Infrastrukturen (Lehrküchen von Kitas, Gemeindehäusern) und die Einbindung lokaler Produzenten.
Das Projekt bietet 5- bis 6-jährigen Vorschulkindern ein inklusives, zirkuspädagogisches Bewegungsangebot zur Stärkung motorischer, sozialer und emotionaler Kompetenzen. Besonders Kinder aus armutsbetroffenen Familien erhalten so Zugang zu kreativen Bewegungsmöglichkeiten, während die gewohnte Turnhalle wegen baulicher Mängel nicht genutzt werden kann. Über sechs Monate leitet eine zertifizierte Zirkuspädagogin wöchentliche Einheiten, in denen die Kinder aktiv planen, gestalten und reflektieren. Zum Abschluss präsentieren sie ihre erarbeiteten Nummern in einer Vorführung für Familien.
Im „mit-Projekt – miteinander teilhaben“ können Kinder ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen stärken und sich aktiv einbringen. Kinder mit und ohne Behinderung zwischen 8 und 12 Jahren entwickeln in ihrem Sozialraum ein eigenes, selbstgewähltes soziales oder ökologisches Projekt. Sie gestalten alle Phasen aktiv und entscheiden maßgeblich mit. Leitlinien sind Selbstbestimmung, Partizipation und Transparenz. Das Projekt orientiert sich an der UN-Kinderrechtskonvention: Die Kinder lernen ihre Rechte kennen und erproben sie praktisch, insbesondere Artikel 12 (Mitbestimmung) und Artikel 31 (Recht auf Freizeit, Spiel und kulturelle Teilhabe). Es wirkt Benachteiligung in den Hildesheimer Stadtteilen Nordstadt und Stadtfeld entgegen und bezieht gezielt Schulen mit Förderschwerpunkten ein, um Kindern mit Beeinträchtigungen gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.
Die inklusive Abenteuerfreizeit in Kell am See richtet sich an Kinder von 6 bis 13 Jahren mit und ohne Förderbedarf, insbesondere aus benachteiligten Lebenslagen. Ziel ist eine erlebnisreiche, soziale und pädagogisch begleitete Ferienwoche im Sinne gelebter Inklusion.
Im Haus Kopernikus leben unbegleitete minderjährige Geflüchtete im Alter von 12 bis 21 Jahren. Die Einrichtung umfasst eine Inobhutnahme- und Clearingstelle sowie eine heilpädagogische Wohngruppe und unterstützt die jungen Menschen beim Ankommen, insbesondere in den Bereichen Sprache, Schule und persönliche Perspektiventwicklung. Dafür werden geeignete Lehr- und Lernmaterialien wie Grammatikbücher, Lernspiele, digitale Lernprogramme und technische Ausstattung benötigt, die durch die Förderung des Deutschen Kinderhilfswerkes angeschafft werden können.
Der Schulverein Oberschule Roter Sand e. V. richtet an der Schule einen Bewegungsraum ein, der mit verschiedenen Geräten ausgestattet werden soll. Die Schüler*innen wünschen sich dafür ein Schwebetuch, um Bewegungsvielfalt, Koordination und Körpergefühl im Unterricht zu fördern.
„Backstage Girls“ ist ein Empowerment-Projekt für Mädchen (8–14 Jahre) aus dem Liegnitzquartier in Bremen. In kreativen Tanzworkshops stärken sie ihr Selbstbewusstsein, ihre Ausdruckskraft und ihr Gemeinschaftsgefühl. Parallel dazu erkunden die Teilnehmerinnen berufliche Felder rund um Tanz und Bühne – etwa Lichttechnik, Sounddesign, Kostüm oder Make-up – und wählen diese gemeinsam aus. Das Programm gestalten die Mädchen aktiv mit, erweitern ihre Perspektiven und entdecken eigene Stärken, um ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. Das Angebot ist niedrigschwellig, inklusiv und orientiert sich an den Interessen der Mädchen.
Eine Gruppe von 10 Kindern mit Fluchterfahrung im Alter von 5 - 8 Jahren wird wöchentlich drei Stunden von zwei Sozialpädagog*innen betreut. Besonders die Kinder in Übergangsheimen sind stark benachteiligt. Traumata und schlechte Lebensbedingungen sowie der Nichtbesuch von Kitas führen zu Entwicklungs- und Bildungsschwierigkeiten. Die Aktivitäten fokussierten auf Selbstbewusstsein, kreatives Spielen und das Kennenlernen der Welt außerhalb der Heime.
Dieses Projekt ermöglicht es 12 Kindern zwischen 5 und 8 Jahren aus einem Geflüchtetenheim in Teltow Stadt, dass sie wöchentlich drei Stunden von zwei Sozialpädagogen betreut und unterstützt werden. Kreatives Spielen und das Kennenlernen der Welt außerhalb des Wohnheims stehen im Vordergrund. Dadurch wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt und sie erfahren, dass auch sie Hilfe bekommen. Oftmals verbringen sie den ganzen Tag im Heim und besuchen keine Kita oder Schule. Dies führt zu Entwicklungsnachteilen und verminderten Bildungs- und Berufschancen.
Im Bremer Osten nutzen viele Kinder und Jugendliche aus armutsbetroffenen Familien und Familien mit Fluchterfahrungen die Angebote von Hood Training. Das Projekt stärkt ihre körperliche Fitness und Bewegungssicherheit und fördert zugleich soziale Kompetenzen wie Empathie, Teamfähigkeit und konstruktive Konfliktlösung. Durch bewegungsbasierte Gewaltprävention erleben die Teilnehmenden Selbstwirksamkeit, bauen Selbstbewusstsein auf und entwickeln Resilienz.
Im Rahmen des Projekts „Bewegte Schule“ planen und realisieren Schüler*innen gemeinsam einen Boulderbereich im Schulgarten. Ausgehend von einem in der Schulversammlung eingebrachten Wunsch gestalten sie ein längerfristiges Bauprojekt, bei dem sie aktiv an Planung, Materialauswahl und Umsetzung beteiligt sind. Für die Realisierung werden unter anderem Holz für die Grundkonstruktion, Klettergriffe sowie Materialien zur Sturzsicherung eingesetzt. Als freie demokratische Schule fördert das Projekt gezielt die Mitgestaltung des Schulraums durch die Schüler*innen und stärkt zugleich ihre handwerklichen Fähigkeiten, ihre Zusammenarbeit sowie ihre Kommunikations- und Beteiligungskompetenzen.
Mit dem Bundesjugendsprecher:innenforum entsteht eine bundesweite Plattform, auf der Kinder und Jugendliche ihre Interessen selbst vertreten können. Jede Landesjugend soll zwei Sprecher:innen entsenden, die ihre Ideen und Anliegen einbringen. So wird ein Raum geschaffen, in dem junge Menschen Demokratie praktisch erleben, Verantwortung übernehmen und den Jugendverband aktiv mitgestalten. Das Forum ist direkt an die Bundesjugendleitung angebunden, sodass Ergebnisse unmittelbar in Entscheidungen einfließen. Ziel des Projekts ist es, Mitbestimmung nachhaltig zu verankern und die Haltung zu fördern: nicht über Kinder und Jugendliche entscheiden, sondern mit ihnen.
Das Ernährungsprojekt „Bunt und Gesund“ aus München richtet sich an Mädchen zwischen 10 und 17 Jahren. Die Mädchen lernen frische und regionale Lebensmittel kennen, reflektieren ihr Essverhalten und erlernen gemeinsam das Kochen. Es werden Mahlzeiten zusammen geplant, zubereitet und gegessen. Neben praktischen Fertigkeiten werden Themen wie Körperbewusstsein, nachhaltiger Konsum von Lebensmitteln und kulturelle Vielfalt behandelt. Sie entwickeln dabei Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Selbstwirksamkeit.
Auf einer Brachfläche im Ortskern soll ein generationenübergreifender, gemeinschaftlicher Nutzraum eingerichtet und Ersatz für den rückgebauten Spielplatz geschaffen werden. In ländlich angepasster Form sollen Spielangebote und -anregungen entwickelt, errichtet und dabei insbesondere auf eine ökologische Flächengestaltung und nachhaltig, gesundheitsfördernde Gestaltungselemente Wert gelegt werden. Interessierte Kinder im Ort sollen den Planungs- und Umsetzungsprozess begleiten. Das Projekt soll zudem ein erster Schritt in der hiesigen Vereinsarbeit sein, Kinder hinsichtlich ihres zivilgesellschaftlichen Engagements zu fördern. Kinder und Jugendliche sollen in gemeinsamer, angeleiteter Kompromissfindung über die Nutzungsmöglichkeiten entscheiden, also welcher Raum der Natur überlassen wird, welche Spielanregungen vielseitig und nachhaltig sind und wie der Raum auch für die übrigen Dorfbewohner ansprechend nutzbar gestaltet werden kann.
Dieses Projekt bietet 12 Kindern aus Buckow eine 3-tägige Camping-Erlebnistour ins Ruppiner Land. Mit Paddelbooten und Fahrrädern erkunden die Kinder die Region, um es sich am Abend auf dem Zeltplatz gemütlich zu machen. Durch das gemeinsame in einem Boot sitzen erlenen die Kinder zu kommunizieren, füreinander Verantwortung zu übernehmen und sich gegenseitig zu helfen. Demokratische und soziale Kompetenzen erlernen die Kinder hier spielend.
Das Experiment: Jugend & Improvisation ist ein Theaterprojekt für Jugendliche von 13 -17 Jahren.
Die Jugendlichen treffen sich wöchentlich, um sich auf der Bühne zu proben. Improvisationstheater ist Experimentieren mit Wirklichkeit, Zufall und Persönlichkeit. Über die Eigenrealistation und die damit verbundene Erfahrung, unmittelbar mit den eigenen, individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten Theater machen zu können, werden die Jugendlichen ermutigt, ihre alltägliche Wirklichkeit gestaltend zu verändern. Partizipativ werden mit den theatralischen Experimenten die Fragstellungen: Wo komme ich her? Wer bin ich? Wo lebe ich? Was wäre wenn…? Was kann ich dazu beitragen? Was sind meine Rechte? erarbeitet.
„Dein Festmahl e.V.“ stärkt mit dem Projekt „Gesund kochen – stark im Leben“ benachteiligte Kinder und Jugendliche in Bremen. Unter Anleitung erfahrener Kursleiter*innen bereiten die Kinder und Jugendlichen einfache, gesunde Gerichte zu und essen diese gemeinsam. Das Projekt fördert Alltagskompetenzen, Ernährungswissen und Selbstvertrauen im Umgang mit Lebensmitteln. Alle Teilnehmenden erhalten ein Starter-Küchenpaket, um das Gelernte zuhause umzusetzen. Ziel ist die nachhaltige Förderung von Gesundheit, Teilhabe und Selbstwirksamkeit junger Menschen in Bremen.
„Der bunte Weg nach Oz“ ist ein partizipatives Theaterprojekt für 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren aus benachteiligten Stadtteilen Bremens. Inspiriert vom „Zauberer von Oz“ entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam eine eigene Bühnenfassung, die ihre Lebensrealitäten, Wünsche und Herausforderungen widerspiegelt.
In Workshops zu Schauspiel, Musik, Tanz, Bühnenbild und Öffentlichkeitsarbeit entdecken die Kinder und Jugendlichen ihre Stärken, übernehmen Verantwortung und gestalten aktiv mit. Im Vordergrund steht der kreative Prozess: gelebte Teilhabe, Selbstwirksamkeit und kreativer Ausdruck.
Das Projekt schafft einen sicheren Raum für kulturelle und gesellschaftliche Beteiligung, stärkt Selbstbewusstsein und macht Kinderrechte erfahrbar. Theater fördert zudem Fantasie, soziale Fähigkeiten und emotionale Intelligenz.
DIE RAUMVERÄNDERER sind ein kulturpädagogisches Angebot für geflüchtete Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren in der Gemeinschaftsunterkunft (GU) Neumarkter Straße in München. Ziel ist es, kreative Freiräume zu schaffen, die den jungen Menschen Selbstwirksamkeit, Teilhabe und persönliche Entwicklung ermöglichen. In einem herausfordernden Umfeld, geprägt von beengten Wohnverhältnissen, sozialer Isolation und traumatischen Erfahrungen, bietet das Projekt einen geschützten Raum für Spiel, Kunst und Begegnung.
An rund 20 Samstagen im Jahr gestaltet ein multiprofessionelles Team gemeinsam mit jugendlichen Volunteers kreative Aktionen direkt in der Unterkunft. Ergänzt wird das Angebot durch Intensivprojekte mit öffentlichen Präsentationen sowie Ausflüge in den Stadtteil und zu kulturellen Einrichtungen. Die Kinder und Jugendlichen bringen sich aktiv ein, gestalten Inhalte mit und entdecken ihre neue Umgebung. Dabei entstehen Rückzugsorte, künstlerische Werke und neue soziale Verbindungen.
Auf dem Gelände der „Alten Rollschuhbahn" in Bad Lausick finden regelmäßig kulturell-kreative Angebote statt, die sich an Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung richten. Welche Projektinhalte umgesetzt werden, richtet sich nach den Interessen und Wünschen der Teilnehmenden. Erste Ideen von Kindern und Jugendlichen sind Graffiti, Siebdruck, Skaten und musikalische Angebote. Die Angebote können in Form von regelmäßigen Workshops oder als kompakte Projekttage (z.B. in den Ferien) stattfinden. Die beteiligten Kinder und Jugendlichen bestimmen die Inhalte selbst – entsprechend ihrer Wünsche und Interessen. Auch an der Organisation und Durchführung sind die jungen Menschen beteiligt, indem sie z.B. selbst als Expert*innen fungieren oder die Planung einzelner Aufgaben übernehmen.
Das Projekt vermittelt Schüler*innen der Klassen 7–10 praxisnah, wie Künstliche Intelligenz (KI) unsere digitale Welt verändert – mit Fokus auf Chancen, Risiken und den bewussten, sicheren Umgang mit neuen Technologien.
Die Teilnehmenden lernen, wie KI in Themenfeldern wie Fake News, Datenschutz, Passwortsicherheit und Cybermobbing wirkt, und entwickeln gemeinsam Strategien zur „digitalen Selbstverteidigung“.
Durch interaktive Workshops, Experimente mit KI-Tools und eigene Medienproduktionen gestalten die Jugendlichen das Projekt aktiv mit.
DVBJ Connect vernetzt kommunale Jugendvertretungen in Bayern und baut regionale Strukturen auf, damit Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren ihre Rechte kennen, Anliegen artikulieren und politische Entscheidungen vor Ort mitgestalten. Kernbausteine sind eine Regionalkonferenz zum Start regionaler Teams, zwei Planungs- und Strategieevents sowie mindestens drei bis vier von Jugendlichen selbst konzipierte und durchgeführte regionale Veranstaltungen, von Workshops bis zu Beteiligungsaktionen. Ergänzend stärkt eine zweimonatliche digitale Austausch- und Qualifizierungsreihe Motivation, Wissenstransfer und Neuzugänge. Das Projekt folgt konsequent dem Prinzip „von Jugendlichen für Jugendliche“, arbeitet diversitätssensibel und barrierearm. So entstehen tragfähige, kommunal verankerte Netzwerke der Jugendbeteiligung, die über die Laufzeit hinaus wirken.
„Echt im Netz: Für alle, die mitreden wollen“ ist ein inklusives Freizeitangebot, das junge Menschen befähigt, Social Media, Nachrichten und gesellschaftliche Themen besser zu verstehen und selbst aktiv mitzugestalten. In monatlichen Themenschwerpunkten entwickeln die Teilnehmenden kreative Beiträge, Aktionen oder kleine Medienprojekte und stärken so Medienkompetenz, Teamfähigkeit und demokratische Handlungskompetenzen. Durch spielerische Elemente, Austausch mit Expert*innen und gemeinsame Projektarbeit entsteht ein Raum, in dem die Interessen der Jugendlichen die Richtung vorgeben und Lernen interaktiv, alltagsnah und projektbasiert stattfindet.
Seit 2003 gibt es die Jugendspartenplattform des Ernst Deutsch Theaters, in der junge Menschen zwischen 12 und 20 Jahren unter Anleitung kreativ Projekte gestalten und auf die Bühne bringen. Inzwischen nehmen in jeder Spielzeit ca. 250 Kinder und Jugendliche die Angebote wahr. Da es bisher kein Kinderschutzkonzept gibt, soll dieses nun erarbeitet werden. Dabei sollen die Kinder und Jugendlichen der Jugendclubs und Kooperationsschulklassen aktiv mitgestalten.
In diesem Projekt lernen Jugendliche den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und die Zubereitung einfacher, ausgewogener Gerichte. Sie erwerben grundlegende Kochkompetenzen, Kenntnisse zu Kostenkalkulation, Inhaltsstoffen sowie Hygiene und Sicherheit in der Küche. Gleichzeitig bietet das Projekt im Jugendhaus einen gemeinschaftlichen Rahmen und ermöglicht den regelmäßigen Zugang zu einer warmen, kostengünstigen Mahlzeit als Vorbereitung auf ein selbstständiges Leben.
Zur Bundestagswahl finden Infoveranstaltungen von Jugendlichen und mit Jugendlichen statt. Es gibt vielfältige Angebote wie Kontakt zu den Direktkandidierenden, Tanz für die Demokratie, Theater zur Wahl, Speed Dating, Wahllokal mit Essen und Trinken, Silent Disko (laut für die Wahl, Musik auf den Ohren), Vorlesungen, Kunstausstellung zur Demokratie und Diskussionsabende.
Der KULTURcirqueL e.V. bietet eine inklusive Ferienfreizeit für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren an. Im geschützten und inspirierenden Rahmen der Zirkuskünste entdecken sie ihre persönlichen Superkräfte wie Toleranz, Mut, Hilfsbereitschaft, Kreativität und gegenseitigen Respekt.
Ob Akrobatik, Jonglage, Clownerie oder Luftartistik – jedes Kind findet seinen eigenen Ausdruck und erlebt Selbstwirksamkeit unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Die Kinder entscheiden aktiv, welche Disziplinen sie ausprobieren, entwickeln gemeinsam Ideen für Nummern und Musik und gestalten die Show mit. Pädagogische Fachkräfte begleiten den Prozess wertschätzend und stärken die Gruppe als solidarische Gemeinschaft.
Den Höhepunkt bildet eine öffentliche Zirkusaufführung, bei der die Kinder stolz ihre Ergebnisse präsentieren und sichtbar machen, wie Vielfalt zur Stärke wird.
Das Projekt „Ferien ohne Koffer“ stärkt die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die sich kostspielige Ferienangebote oft nicht leisten können. Gemeinsam sammeln, bewerten und gestalten sie kostenfreie Ferienaktionen in ihrer Stadt und entscheiden selbst über Inhalte und Präsentation. So entsteht ein alternativer Ferienkalender von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche, der pünktlich zu den Sommerferien veröffentlicht wird.
Die Kinder und Jugendlichen des OFT-Sellerhausen in Leipzig wünschen sich eine gemeinsame Ferienfahrt mit mehreren Übernachtungen. Der Vorschlag wurde von den Mitarbeiter*innen aufgegriffen und gemeinsam mit den Besuchenden die Planung der Reise in Angriff genommen. Die ursprüngliche Idee einer Städtereise wurde im Laufe des Beteiligungsprozesses abgelöst von dem Wunsch, eine Fahrt in die Natur abseits der hektischen Großstadt zu unternehmen. Als ein nah gelegener naturnaher Ort mit "brutal geiler Aussicht" wurde die sächsische Schweiz ausgewählt. Dort wollen die Jugendlichen drei Tage in einer Jugendherberge verbringen, gemeinsam die Wälder erkunden, Outdooraktivitäten machen und Zeit und Erlebnisse teilen.
Der Verein Draußenlernen Wesermünde e.V. plant eine pädagogisch begleitete, naturnahe Ferienfreizeit in den Sommerferien 2026 über 5 Tage und 4 Nächte. Die Kinder verbringen ihren Urlaub südlich von Bremerhaven, direkt am EU-Vogelschutzgebiet Luneplate, und erleben die Natur aus nächster Nähe.
Das Projekt ermöglicht Kindern und Jugendlichen aus einer Berliner Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete abwechslungsreiche Ferienaktivitäten. Durch sportliche und erlebnisorientierte Ausflüge außerhalb der Unterkunft werden Bewegung, Teamgeist und soziale Integration gefördert, insbesondere für Kinder aus einkommensschwachen Familien.
Der Lächelwerk e.V. initiiert unter pädagogischer Leitung ein inklusives Freizeitprojekt zur „Förderung von Medienkompetenz“ im Raum Schmallenberg für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren. In altersgerechten Modulen wird der reflektierte Umgang mit digitalen Medien (Smartphones, Social Media) erlernt. Schwerpunkte sind Cyber-Mobbing, Fake News und Diskriminierung – besonders gegenüber jungen Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung. Durch kreative Ansätze werden Medienkompetenz und soziale Teilhabe gestärkt. Bisherige regionale Angebote sind zeitlich begrenzt und ausschließlich schulisch; das Projekt schließt diese Lücke und bietet inklusive, außerschulische Bildungsangebote im Freizeitbereich. Ziel ist es, junge Menschen zur aktiven und verantwortungsvollen Mediennutzung zu befähigen und eigene Inhalte zu produzieren.
Die Freizeitangebote und Familienferienfahrten richten sich an Familien in Bremen mit inhaftierten Angehörigen, etwa 300 betroffene Familien. Sie bieten eine versöhnliche Auszeit vom Alltag, stärken den Familiensinn und eröffnen neue Perspektiven. Die Projektformate umfassen mehrtägige Freizeiten, Tagesausflüge, familienfreundliche Workshops, Sport- und Naturaktivitäten, kreative Angebote sowie Unterstützungs- und Austauschcafés. Durch Kooperationen mit Vereinen, Jugendeinrichtungen, Justizbehörden und Schulen entstehen verlässliche Strukturen. Digitale Vermittlungs- und Begleitangebote ermöglichen flexible Teilnahme und kurze Wege zur Anmeldung.
Das Projekt richtet sich an sozial benachteiligte Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren, die keinen Zugang zu regulären Kitaplätzen oder zu entwicklungsfördernden Angeboten haben. Wöchentlich nehmen bis zu 15 Kinder an einem strukturierten Programm teil, das gesunde Ernährung, gemeinsames Kochen und spielerisches Lernen verbindet.
In zwei Kleingruppen bereiten die Kinder unter pädagogischer Anleitung eine einfache, gesunde Mahlzeit zu oder erlernen spielerisch Grundlagen der deutschen Sprache durch Spiele, Lieder und kreative Aktivitäten. Das Projekt fördert Gesundheitsbewusstsein, frühe Sprachentwicklung und soziale Kompetenzen und unterstützt die Kinder bei der Vorbereitung auf den Übergang in die Kita.
Im Rahmen des Projekts wird an mehreren Tagen in der Woche ein kostenfreies Frühstück für Schüler*innen der 5. und 6. Klassen angeboten, um ihnen einen gesunden, stressfreien Start in den Schultag zu ermöglichen. Die Lebensmittel werden von der Tafel
Gelsenkirchen zur Verfügung gestellt. Viele Kinder kommen regelmäßig ohne Frühstück zur Schule, was sich nachweislich negativ auf ihre Konzentration, Leistungsfähigkeit und ihr allgemeines Wohlbefinden auswirkt. Das Projekt greift dieses Problem gezielt auf, indem es sowohl die unmittelbare Versorgung mit einer ausgewogenen Mahlzeit sicherstellt als auch die Bedeutung gesunder Ernährung in den Schulalltag integriert.
Der BSC Grünhöfe e.V. arbeitet im Bremerhavener Stadtteil Grünhöfe, der von sozialer Benachteiligung, einem hohen Anteil geflüchteter Familien und einer Kinderarmutsquote von rund 50% geprägt ist. Der Verein begleitet rund 300 Kinder in seinen Fußballmannschaften, von denen viele ohne finanzielle Unterstützung nicht am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen könnten. Ein zweckgebundener Fonds für Fußballschuhe und Sportkleidung ermöglicht diesen Kindern die gleichberechtigte Teilnahme am Vereinsleben und stärkt Integration und Gemeinschaft.
Im Rahmen eines monatlichen Spielplatztreffens überlegt die Spielplatzpatin Jenny Frosch mit Familien, was den Spielplätzen in Halle fehlt. Dafür hat der Kinder- und Jugendrat Halle Fragebögen erstellt. Diese Bögen werden verteilt und erfassen die Wünsche und Ideen der Kinder und Eltern, etwa zu neuen Spielgeräten, zusätzlichen Sitzgelegenheiten oder mehr Bäumen. Gemeinsam sollen erste Vorschläge und einfache Entwürfe entwickelt werden, die zeigen, wie Plätze noch familienfreundlicher gestaltet werden können. Ziel ist es, die Bedürfnisse der Kinder sichtbar zu machen, das Miteinander im Quartier zu stärken und ihre Ideen für zukünftige Planungen vorzubereiten.
Der Verein Kinder Wald und Wiese Bremen e.V. bewirtschaftet ein 4 Hektar großes Gelände auf der Horner Spitze in Bremen. Für die eigentliche Vereinsarbeit der offenen Kinder- und Jugendarbeit wird allerdings nur ein Teil der Fläche genutzt. Damit stehen etwa 1,5 Hektar derzeit zur Verfügung. Diese sollen zukünftig als Gemeinschaftsfläche geöffnet werden. In einem ersten Schritt wurde ein Teil der freien Fläche als Gemeinschaftsgarten deklariert. Hier soll mit den direkten Nachbar*innen ein interkultureller Gemeinschaftsgarten angelegt werden.
Mit dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie des Sozialunternehmens Acker, erleben die Schüler*innen im Rahmen einer vierjährigen Programmteilnahme gemeinsam mit ihren Lehrkräften den gesamten Wachstumsprozess von Gemüsepflanzen, übernehmen Verantwortung für ihren Acker und erkennen, welche Auswirkungen ihr eigenes Handeln auf Natur und Umwelt hat. Sie erforschen natürliche Zusammenhänge hautnah, erweitern ihr Wissen über nachhaltige Landwirtschaft und entwickeln ein Bewusstsein für eine ressourcenschonende Zukunft.
Das Deutsche Kinderhilfswerk, Rossmann und Procter & Gamble fördern das Programm Acker über die gemeinsame Initiative "Zukunft mitgemacht".
Mit dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie des Sozialunternehmens Acker, erleben die Schüler*innen im Rahmen einer vierjährigen Programmteilnahme gemeinsam mit ihren Lehrkräften den gesamten Wachstumsprozess von Gemüsepflanzen, übernehmen Verantwortung für ihren Acker und erkennen, welche Auswirkungen ihr eigenes Handeln auf Natur und Umwelt hat. Sie erforschen natürliche Zusammenhänge hautnah, erweitern ihr Wissen über nachhaltige Landwirtschaft und entwickeln ein Bewusstsein für eine ressourcenschonende Zukunft.
Das Deutsche Kinderhilfswerk, Rossmann und Procter & Gamble fördern das Programm Acker über die gemeinsame Initiative "Zukunft mitgemacht".
Mit dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie des Sozialunternehmens Acker, erleben die Schüler*innen im Rahmen einer vierjährigen Programmteilnahme gemeinsam mit ihren Lehrkräften den gesamten Wachstumsprozess von Gemüsepflanzen, übernehmen Verantwortung für ihren Acker und erkennen, welche Auswirkungen ihr eigenes Handeln auf Natur und Umwelt hat. Sie erforschen natürliche Zusammenhänge hautnah, erweitern ihr Wissen über nachhaltige Landwirtschaft und entwickeln ein Bewusstsein für eine ressourcenschonende Zukunft.
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Durch regelmäßige Versorgung mit frischem Obst und Gemüse stärkt das Projekt das Bewusstsein für gesunde Ernährung und fördert Konzentration sowie Leistungsfähigkeit im Schulalltag. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche früh für gesundheitsförderliches Ernährungsverhalten zu sensibilisieren und die Ernährungskompetenz nachhaltig zu steigern.
Der Get Ready Mittagstisch schafft ein verlässliches Angebot, das Kindern eine kostenlose, warme Mahlzeit in einem wertschätzenden und familiennahen Umfeld ermöglicht. Vor dem gemeinsamen Mittagessen haben die Kinder Zeit zum Ankommen und können spielen. In dieser Phase haben sie Raum für selbstbestimmte Aktivitäten sowie die Möglichkeit, in einem sicheren Rahmen Erlebnisse vom Tag zu teilen.
Der Get Ready Mittagstisch versteht sich als Ort, an dem Kinder ihre Bedürfnisse äußern können und diese berücksichtigt werden: Fürsorge, individuelle Aufmerksamkeit und das Recht auf freies Spiel. Hier sollen Kinder gestärkt werden, um anschließend mit neuer Power in unsere Lernwerkstatt mit dem Fokus Spielen & Lernen starten zu können.
Ein besonderes Highlight stellt der Freitag dar. Unter dem Leitgedanken „Freitag ist Feiertag“ wird gemeinsam mit den Kindern gekocht. Der Tag klingt mit kooperativen Gruppenspielen aus, die das Miteinander stärken und soziale Kompetenzen fördern.
In diesem Projekt bauen Schüler*innen eigenständig Gemüse an, lernen die praktische Umsetzung von Bauplänen und entwickeln soziale Kompetenzen beim gemeinsamen Kochen. Sie üben sich in Gruppenorganisation und erarbeiten partizipativ Problemlösungsstrategien mit ihren Klassenkamerad*innen. Das Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein der Schüler*innen für die heimische Natur, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit zu stärken und sie aktiv in diese Themen einzubinden.
Das Projekt „Gutes und Gesundes Essen für Alle!“ richtet sich an Schüler*innen der Klassen 5–10 der Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee im Bremer Stadtteil Vahr. Ziel ist es, einen regelmäßigen Zugang zu gesunder, ausgewogener und nachhaltiger Ernährung zu ermöglichen.
Betrieben vom Verein Lichtgrenze Bremen e. V. verfolgt die Mensa einen partizipativen Ansatz: Schüler*innen lernen den Umgang mit frischen Lebensmitteln, erwerben Wissen zu gesunder Ernährung und wirken – insbesondere in den 9. Klassen – aktiv an Planung, Organisation und Ausgabe der Mahlzeiten mit. Die Mensa ist damit ein sozialpädagogischer Lernort, der Gemeinschaft, Verantwortung und Wertschätzung stärkt.
In diesem Projekt aus Nuthethal werden verschiedene Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche im Alter von 11-25 Jahren in Vorbereitung auf Kommunal- und Landtagswahlen organisiert und durchführt. Die teilnehmenden Jugendlichen erfahren Grundlagen demokratischer Prozesse auf kommunaler und auf Landesebene, setzen sich mit den Parteiprogrammen und den Auswirkungen auf ihre eigene Zukunft auseinander. Sie erfahren sich als Teil der Gesellschaft und an der demokratischen Mitbestimmung.
In diesem inklusiven und digitalen Projekt erhalten Schüler*innen der Offenen Ganztagsschule die Möglichkeit, sich neu zu erfinden unter dem Motto „Mein kunterbuntes Leben" oder „das bin ich", indem sie sich mit den zahlreichen Möglichkeiten (Schneiden, Prägen, Zeichnen, Gravieren, Drucken, Sticken...) der Plotter- und Stickmaschine und dem 3D-Drucker auseinandersetzen. Sie lernen, Designs digital auf einem iPad zu zeichnen, Entwürfe zu programmieren und diese mit den Maschinen zu schneiden, zu sticken und zu drucken. Sie geben ihrer getragenen Kleidung oder ihren eigenen Gegenständen eine neue persönliche Note. Dabei setzen sie sich mit ihrer eigenen Persönlichkeit und ihrem individuellen Ausdruck auseinander. Ihre Ergebnisse können sie darüber hinaus in der Filmwerkstatt in Szene setzen, in 3D oder 2D Produktionen. Die Kinder mit und ohne Handicap arbeiten zusammen mit den jungen Studierenden als lernbegleitende MINT-Vorbilder und steigern ihre Sozialkompetenz.
Die „Ideeninsel Digitalia“ ist ein kreatives Mitmach-Projekt für Kinder, das digitale Medien, Programmieren und KI-Anwendungen spielerisch verbindet. In kleinen Gruppen erkunden die Teilnehmenden über 70 Treffen hinweg digitale Mal- und Zeichentechniken, erstellen animierte Geschichten und Spiele mit Scratch, nutzen KI-Programme wie ChatGPT und Midjourney für eigene Geschichten und Bilder, produzieren Hörspiele und schneiden Videos. Ziel ist es, Medienkompetenz, Kreativität und Teamarbeit zu fördern, digitale Werkzeuge kennenzulernen und die individuellen Ideen jedes Kindes gezielt zu begleiten. Das Projekt setzt auf praxisnahes Lernen, spielerische Experimente und einen verantwortungsvollen Umgang mit Technik.
Die Kita Ellhornstraße begleitet seit 30 Jahren Kinder auf ihrem Weg des Lernens und Entdeckens. Sie liegt im ärmsten Stadtteil Bremerhavens, etwa jedes zweite Kind ist auf Sozialleistungen angewiesen. Täglich werden bis zu 150 Kinder aus 14 Nationen betreut, rund 80 % sprechen wenig bis kein Deutsch. Die Kita ist seit vielen Jahren eine Schwerpunkteinrichtung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Im kommenden Sommer findet die jährliche Projektwoche statt, die anlässlich des 30-jährigen Jubiläums eine besondere kulturelle Reise um die Welt für die Kinder bietet und in einem großen interkulturellen Sommerfest endet.
Die Schülerinnen des Berufskollegs schreiben ein Kinderbuch zum Thema "Inklusion". Marie - die Hauptakteurin des Buches - bekommt ein Patenkind, das auf den Rollstuhl angewiesen ist. Dabei wird sie auf die Schwierigkeiten und Einschränkungen aufmerksam, die damit einhergehen. Das Buch wird an alle Bottroper Grundschulen verteilt. Im Buch geht es auch um ein inklusives Spielgerät, in dem Kinder mit Rollstuhl und ohne gemeinsam spielen können. Die Schülerinnen möchten gern dieses Spielgerät im zentral gelegenen und beliebten Volkspark Batenbrock auf dem vorhandenen Spielplatz installieren lassen. Das Buch wird im Dezember fertig gedruckt sein. Es wird an alle Grundschulen verteilt. Dann organisieren die Schülerinnen einen inklusiven Spendenspaziergang mit Kitas und Grundschulen und im Frühjahr kann offiziell das Spielgerät pressewirksam eingeweiht werden.
In zwei Treffs für Kinder und ihre Familien soll regelmäßig einmal in der Woche gemeinsam gekocht oder gebacken werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Beteiligung der Kinder und Familien sowie dem Kochen von internationalen und kulturell diversen Gerichten. Durch das gemeinsame Kochen und Essen sollen die Teilnehmer*innen in Kontakt kommen, sich kennenlernen und sich über Ernährung austauschen.
Das Jugend Demokratielabor ist eine Kooperation der Evangelischen Akademie und der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO. Nach der erfolgreichen Premiere 2025 wird es 2026 fortgeführt und ausgeweitet. Ziel ist es, Schüler*innen ab Klasse 5 für demokratische Teilhabe zu gewinnen, ihre Rechte sichtbar zu machen und ihnen praxisnahe Formen der Mitgestaltung zu eröffnen. Bereits in der Planungsphase bringen Vertreter*innen der Schüler*innenvertretungen ihre Themen beim Fachtag „Demokratie und Vielfalt“ in den Austausch mit Pädagog*innen und Schulleitungen ein. Im Demokratielabor arbeiten die Jugendlichen anschließend eigenständig weiter, lernen voneinander, entwickeln Ideen und tragen Ergebnisse in ihre Schulen und die Schüler*innenvertretung zurück. Eingeladene Expert*innen aus Zivilgesellschaft und Kultur geben zusätzliche Impulse. So entsteht ein nachhaltiges Modell, das demokratische Selbstwirksamkeit fördert und Impulse weit über die beteiligten Schulen hinaus entfaltet.
„Jugenddigital – Sicher & kreativ online“ richtet sich an Kinder und Jugendliche aus Familien mit Fluchthintergrund im Stadtteil Geestemünde. In partizipativen Workshops lernen die Teilnehmenden, digitale Medien kritisch, sicher und kreativ zu nutzen – von Social Media über Gaming bis hin zu schulischen Anwendungen. Die Jugendlichen bestimmen die Themen aktiv mit und entwickeln eigene Medienprojekte wie Videos, Podcasts oder Fotostorys, um ihre Interessen sichtbar zu machen und sich digital einzubringen. Eine besondere Stärke des Projekts ist die Vernetzung mit „Gemeinsam Digital“: In gemeinsamen Medienwerkstätten begegnen sich Kinder, Jugendliche und Eltern, tauschen Wissen aus und lernen voneinander. So entsteht ein generationenübergreifender Ansatz, der Familien stärkt und digitale Teilhabe nachhaltig fördert.
Im Jugendtreff Blockdiek in Bremen steht der Zusammenhalt im Vordergrund: Der Treff ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die Jugendlichen des gleichnamigen Stadtteils. Dort können sie gemeinsam Sport machen, kochen, spielen und kreativ werden.
Das Kinderhilfswerk Jumpers engagiert sich in Salzgitter-Lebenstedt für die Stärkung von Kindern und Familien aus benachteiligten Lebenslagen. Im Projekt „Jumpers Bewegungsfreu(n)de“ erleben 20 besonders belastete Kinder eine mehrtägige Abenteuerfreizeit außerhalb ihres Quartiers. In einem verlässlichen Rahmen aus Gemeinschaft, Bewegung sowie Sport-, Spiel- und Kreativangeboten sammeln sie neue Erfahrungen, erleben Selbstwirksamkeit und stärken ihr Selbstvertrauen.
Das Projekt stellt die Auseinandersetzung mit dem Medium Kurzfilm ins Zentrum, indem es ein junges Publikum dazu befähigt, dieses experimentierfreudige Format zu entdecken und gestaltend zu nutzen. Die thematische und ästhetische Vielfalt des Kurzfilms dient als Grundlage für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Die Teilnehmenden vertiefen ihr filmisches Wissen, stärken ihre Medienkompetenz und erweitern ihre interkulturellen Fähigkeiten.
Durch die Gestaltung eigener Programme und die Präsentation im Kino werden die Teilnehmer*innen in ihrem Recht auf Mitbestimmung gestärkt. Der Austausch mit Filmschaffenden ermöglicht ihnen, andere Perspektiven und kulturelle Ausdrucksformen zu erleben. Durch die Auseinandersetzung mit filmischen Stilmitteln und Inhalten entwickeln sie ein kritisches Bewusstsein für Medien und deren Einfluss auf gesellschaftliche Diskurse. So werden sie nicht nur zu aktiven Mediennutzenden, sondern auch zu reflektierten Gestalter*innen.
Im Projekt „KI – Kinder Intelligent!“ lernen Kinder und Jugendliche aus dem vernachlässigten Stadtteil Duisburg Hochfeld spielerisch, was Künstliche Intelligenz ist, wie sie funktioniert und welche Chancen und Risiken sie birgt. In regelmäßigen Treffen, angeleitet von zwei Übungsleiterinnen, probieren sie kreative KI-Tools aus, z. B. zum Erstellen von Bildern oder Geschichten. In einem zusätzlichen Workshop mit einer Medienpädagogin geht es um Kameraeinsatz, Bildbearbeitung und Bild-KI: Wer darf was mit meinen Bildern machen? Was ist echt, was KI-generiert? Die Ergebnisse – Bilder, Videos, Texte, Statements – werden öffentlich und vor allem digital präsentiert. Das Projekt fördert Medienkompetenz, Selbstbewusstsein und einen kritischen Blick auf digitale Technologien.
Die Projektidee umfasst ein offenes KI-Lab angebunden an die offene Kinder- und Jugendarbeit im HEIZHAUS. Das Angebot soll wöchentlich stattfinden. Die Teilnehmenden lernen, wie KI funktioniert – kreativ, spielerisch und alltagsnah. Der Schwerpunkt liegt dabei mit Hinblick auf den Sozial Raum auf einem niedrigschwelligen und kostenlosen Zugang. Es werden KI-Tools zur Gestaltung von Bildern, Texten oder Musik genutzt. Dazu gehört auch das gemeinsame Reflektieren über Chancen und Risiken von KI im Rahmen gesellschaftlicher Teilhabe. Dabei stehen Themen wie Datenschutz, Diskriminierung und Kinderrechte im Mittelpunkt. Kinder bringen ihre Sichtweisen ein und gestalten das Programm aktiv mit. Zum Abschluss transformieren die Jugendlichen die Methoden und Anwendungen sowie ihre Ergebnisse und Meinungen in eine interaktive Schaufensterausstellung, um diese partizipativ für das Quartier erlebbar zu machen. Zur "KI-Ausstellung" werden die Schulen aus dem Quartier für einen Tag eingeladen.
Wie können Schüler*innen künstliche Intelligenz sinnvoll und kreativ nutzen? Welche Chancen und Risiken birgt sie? Und wie erkennt man Deepfakes oder Manipulationen? Im Schulalltag bleibt für diese Fragen wenig Zeit – dabei nutzen Jugendliche KI bereits intensiv, oft ohne kritische Einordnung. Hier setzt die Seminarreihe „KI nutzen, verstehen und hinterfragen“ an. Schulklassen oder AGs weiterführender Schulen können sich bewerben und erhalten praxisnahe Workshops vor Ort. Im Fokus steht das aktive Mitmachen: Die Teilnehmenden arbeiten mit Tools wie ChatGPT sowie Bild- und Videogeneratoren, reflektieren Inhalte und diskutieren ethische Fragen. Ziel ist ein eigenes KI-Projekt – etwa ein Kunstwerk, eine Präsentation oder eine Ausstellung. Zwei bis drei Klassen können im Rahmen der Förderung teilnehmen. Das Programm hat Pilotcharakter und kann ggf. ausgeweitet werden. Die Ergebnisse werden u.a. auf dem Blog Medienclan der BJMB für eine breite Leserschaft veröffentlicht.
Kinder, die bisher Angebote und den Kindertreff nutzen, verbringen viel Zeit vor Handys oder Tablets und erleben täglich Erwachsene, die das auch tun.
Kinder befinden sich also mitten im Spannungsfeld "Neue Medien". Denn natürlich nutzen auch sie KI – oft, ohne es zu wissen und zu verstehen. Mit dem Projekt, das durch Befragungen der Kinder Form erhielt, werden Kinder mit Fachkräften aus dem Medienbereich an Ferienprojekttagen zusammengebracht. Sie erfahren mehr über die Nutzung der KI und wie die Medienfirmen KI nutzen, um ihre Daten zu erhalten, und was daraus folgt. Im Vordergrund steht dabei aber nicht nur die kritische Betrachtung, sondern dass die Kinder den sinnvollen, bereichernden und verbindenden Nutzen erleben. Die Kinder von heute sind die Nutzer:innen und Gestalter:innen der Welt und auch der KI von morgen.
Kinder und Jugendliche aus Borkheide und Borkwalde können sich für eine Jury bewerben, die über die Projektideen von anderen Kindern und Jugendlichen entscheidet. Diese Ideen, samt Finanzbedarf, notieren die Kinder auf Postkarten und werfen sie in einem speziellen Briefkasten ein. Die Kinder-Jury wählt dann die Projekte aus, die gefördert werden sollen.
Seit 1993 gibt es das Jugendwerk e.V. im ostfriesischen Wittmund. Das Besondere: Alle Angebote, wie zum Beispiel Sport, Tanz, Musik, Erste Hilfe, Kochen und Backen oder Hausaufgabenbetreuung entstehen demokratisch nach den Wünschen der Kinder und werden hauptsächlich von Jugendlichen geleitet. Diese Beteiligungsform sowie die daraus entstehende Angebotsvielfalt sind in den Regionen Ostfriesland und Friesland absolut einmalig.
Das Projekt „Kinderrechte-Schätze: beteiligen, entdecken, lernen! “ richtet sich an Kinder der 4./5. Klassen aus der Region Werra-Meißner. Ausgangspunkt ist die Frage: „Welche Rechte hatten Kinder im Mittelalter?“ – die Antwort zeigt: wenige. Daraus entwickeln die Kinder den Transfer zu ihren eigenen Rechten heute. Gemeinsam mit Fachkräften gestalten sie eine altersgerechte, dauerhafte Kinderrechte-Schnitzeljagd auf dem Außengelände der Jugendburg Ludwigstein: kleine Schatztruhen, verteilt über das Gelände, vermitteln spielerisch einzelne Kinderrechte. Jede Truhe enthält von Kindern gestaltete Materialien wie Rätsel, Spiele, Objekte oder Bilder. Die Truhen machen Kinderrechte erlebbar, stärken das historische Bewusstsein und fördern Demokratiekompetenz. Die beteiligten Kinder entwickeln innere Stärke, um mit Herausforderungen in der heutigen Gesellschaft umzugehen und Vertrauen in ihre eigenen Möglichkeiten auszubauen.
In der Kinderstadt Cottbus gestalten und erleben Kinder ihre eigene Stadt, indem sie an Stationen wie Rathaus, Bank und Restaurant arbeiten und ihre Freizeit genießen. Unter dem Motto des Weltkindertages erfahren sie spielerisch die Bedeutung von Kinderrechten, Geld, Arbeit, Mitbestimmung und Demokratie, indem jede Station thematisch auf ein Kinderrecht eingeht und die Rechte der Kinder praktisch greifbar gemacht werden.
Die Kinderstadt ist ein offenes, ganztägiges Freizeitangebot für Kinder von 6 bis 12 Jahren, das ihnen spielerisch Einblicke in die Welt der Erwachsenen bietet. In verschiedenen Workshops können sie arbeiten und Berufe ausprobieren. Organisiert wird das Projekt vom Kreisjugendring BGL in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Freilassing. In die Planung und Durchführung sind das Jugendforum sowie ehrenamtlich Mitarbeitende ab 15 Jahren als Werkstattleitung eingebunden. Zudem betreuen Honorarkräfte verschiedenen Berufen einzelne Angebote. Kinder ab 12 Jahren können bereits als Helfende mitwirken.
Der Familien-Montag ist ein offenes, wöchentliches Angebot der Stadtschloss-Kids für Kinder und Eltern. Aufgrund der hohen Nachfrage wird das Angebot durch ein gemeinsames Kochprojekt ergänzt, das Begegnung, Inklusion und Gemeinschaftsbildung im Kiez fördert. Kinder und Eltern beteiligen sich verantwortungsvoll an Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Tafelrunden und erwerben dabei Kompetenzen zur Selbstversorgung.
Die "Kochwerkstatt für Kids - gesund und lecker" richtet sich an Kinder im Alter von 8–11 Jahren in Rostock im Übergang zur weiterführenden Schule. Es verbindet offene Kinder- und Jugendarbeit mit Schulsozialarbeit und findet wöchentlich im Freizeitraum „Magga“ statt. Zwei erfahrene Sozialpädagoginnen leiten die Gruppe mit 12 Teilnehmenden. Ziel ist es, gesunde Ernährung mit kleinem Budget alltagsnah und lebensweltorientiert zu vermitteln. Dabei lernen die Kinder, wie man günstig, ausgewogen und lecker kocht. Sie erfahren zudem Wissenswertes über Herkunft, Saisonalität u. Regionalität von Lebensmitteln sowie nachhaltiges Handeln. Ein besonderer Fokus liegt auf Partizipation: Die Kinder wählen Rezepte aus, bringen eigene Ideen ein und übernehmen Verantwortung beim Kochen. Das stärkt ihre Selbstwirksamkeit, Eigeninitiative und soziale Kompetenzen. Kreative Methoden fördern das Miteinander, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und den Transfer des Gelernten in den Alltag und das familiäre Umfeld.
Der Dorfgemeinschaftsplatz in Koppatz befindet sich seit Anfang 2025 in einer Umgestaltungsphase. Im Rahmen dieser Entwicklung soll ein naturnaher Kinder- und Jugendsportbereich entstehen, der Bewegung, Begegnung und Beteiligung fördert. Geplant ist ein Multifunktionsfeld für Fußball, Volleyball und Basketball, ergänzt durch weitere Spiel- und Aufenthaltsangebote. Kinder und Jugendliche aus Koppatz und der Gemeinde Neuhausen/Spree können ihre Ideen aktiv in die Planung einbringen – in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendkoordinator. Ziel ist es, einen inklusiven, frei zugänglichen Raum zu schaffen, der sowohl körperliche Aktivität als auch soziale Teilhabe stärkt. Die Gestaltung erfolgt naturnah mit Bäumen und Sträuchern, um ein gesundes Umfeld und Naturerleben zu ermöglichen. Das Projekt greift die Förderthemen Kinderpolitik, Spielräume, Medienkompetenz und Kinderkultur auf und soll langfristig durch lokale Akteure begleitet und genutzt werden.
An der Grundschule Melanchthonstraße entsteht ein regelmäßiges Frühstücksangebot für Kinder aus finanziell benachteiligten Familien. Gemeinsam mit Akteur*innen aus dem Stadtteil Walle bereiten Senior*innen und Eltern ab 7 Uhr ein vielfältiges Buffet aus gesunden Lebensmitteln vor, das die Kinder vor Schulbeginn nutzen können. Das Angebot fördert gesunde Ernährung, Teilhabe und Gemeinschaft und berücksichtigt bewusst unterschiedliche kulturelle Essgewohnheiten.
Im Projekt „Digitale Welt von Kindern und Jugendlichen – kreativ & kritisch mit Künstlicher Intelligenz (KI)“ setzen sich 12- bis 16-Jährige, insbesondere aus benachteiligten Lebenslagen und mit Sprachbeeinträchtigungen, aktiv mit digitalen Medien auseinander. In inklusiven Workshops erproben sie den kreativen und sicheren Umgang mit KI-Tools, etwa beim Bildergenerieren, digitalen Gestalten oder der Nutzung von Sprachassistenz. Kinder ohne Lautsprache werden mithilfe von Talkern gezielt eingebunden. Begleitende Reflexionseinheiten zu Datenschutz, Cybermobbing und ethischen Fragestellungen sowie Informationsangebote für Eltern stärken die Medienkompetenz aller Beteiligten und fördern den Aufbau einer inklusiven, medienkompetenten Gemeinschaft.
Dieses Projekt aus Niedergörsdorf ermöglicht ein Projektmobil für Ernährung. Das Projektmobil ist universell und an verschiedenen Orten einsetzbar, bietet somit die Möglichkeit einer flexible Zubereitung von Nahrungsmitteln und wird von Kindern und Jugendlichen selbst verwaltet. Auch in die Projektplanung und den Aufbau sind Jugendliche des Ortes eingebunden. Interessierte aus dem ländlichen Raum treffen sich am jeweiligen Standort, sprechen über gesunde Ernährung, tauschen Rezepte aus, um voneinander und miteinander zu lernen.
In diesem Projekt bereiten Kinder einmal wöchentlich gesunde Gerichte aus verschiedenen Ländern zu und entdecken dabei neue Kulturen und Ernährungsweisen. Die Rezepte werden gemeinsam in einem Kochbuch gesammelt. Ergänzend legen die Kinder einen Gemüsegarten an, pflanzen eigenes Gemüse und verwenden die Ernte in ihren Gerichten. Ein gemeinsames Abschlussfest mit Besucher*innen, Mitarbeitenden und Eltern bildet den Höhepunkt des Projekts und stärkt Gemeinschaft, Ernährungsbildung und nachhaltiges Handeln.
Im Workshop im "Kännchen Glück" entwickeln Kinder spielerisch ein Verständnis für gesunde Ernährung. Gemeinsam mit erfahrenen Ernährungsberater*innen und einem langjährigen Koch lernen sie, wie leckeres Essen Spaß machen kann und dabei dem Körper guttut. In interaktiven Stationen entdecken Kinder Lebensmittel, bereiten selbst einfache Gerichte zu und genießen das gemeinsame Essen. Parallel erhalten Eltern praxisnahe Impulse zu Themen wie Zuckerfallen, Essrituale und nachhaltige Ernährung. Mit bunten Rezeptideen, Mitmachaktionen und viel Freude wird gesunde Ernährung zum Erlebnis für Groß und Klein.
Einmal pro Woche gibt es das Angebot einer Mal- und Kreativwerkstatt für Kinder und Jugendliche.
Dort entsteht ein offener Raum, in dem sich junge Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen, kennenlernen und ihre Bedürfnisse sowie Wünsche kreativ ausdrücken können. Sie entwickeln eigenständig Themen, wählen Materialien aus und setzen ihre Ideen in Malerei, Collagen oder Skulpturen um. So erleben sie Selbstwirksamkeit und lernen ihre Rechte – wie das Recht auf Beteiligung und freie Meinungsäußerung – kreativ auszudrücken. Begleitet von Künstler:innen und Pädagog:innen werden die Kinder in altersgerechter Form unterstützt, ohne ihre Eigeninitiative einzuschränken. Angesprochen werden vor allem Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund aus sozialen Brennpunkten sowie junge Geflüchtete. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung öffentlich sichtbar gemacht und fördern die gesellschaftliche Teilhabe der vulnerablen Zielgruppe.
Dieses Projekt aus Cottbus fördert 32 Kinder zwischen 9 und 11 Jahren aus benachteiligten Familien und gibt ihnen die Möglichkeit, eine schöne und spannende Campingwoche an der Ostsee zu erleben. Die Kinder erhalten dadurch eine Auszeit aus ihrem sozialen Gefüge und können tolle Erlebnisse haben. Der Schwerpunkt liegt auf Sport und Bewegung und wird durch erlebnispädagogische Elemente ergänzt. Unter anderem finden Radtouren, Segeltouren, Bogenschießen, diverse Turniere und eine Spaßolympiade statt. Dadurch werden die motorischen Fähigkeiten und Ausdauer, die Konfliktfähigkeit und der Teamgeist gestärkt.
Im E-Werk Oschatz entwickeln und produzieren Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren im Radioprojekt gemeinsam Radiosendungen und Podcasts. Ihre Beiträge spiegeln ihre Lebenswelt, Interessen und Themen wider. Dabei erlernen sie Radiotechnik, Recherche und Gesprächsführung. Das Projekt stärkt ihre Medienkompetenz und fördert demokratische Teilhabe, indem sie eigene Stimmen für Gleichaltrige hörbar machen. Im Team übernehmen sie Verantwortung und entwickeln so Selbstbewusstsein. Das E-Werk als offener Treffpunkt bietet einen Raum für Austausch, kulturelle Bildung und soziale Vernetzung. So wachsen die Teilnehmenden nicht nur in ihrer Persönlichkeit, sondern gestalten aktiv das lokale Gemeinschaftsleben mit. Dieses Projekt fördert neben technischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen und unterstützt die Integration junger Menschen in Oschatz, indem es ihre Perspektiven sichtbar macht und ihre Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen fördert.
„LernHafen“ ist ein Unterstützungsangebot der HilfeHafen gGmbH in Berlin. Zweimal pro Woche erhalten geflüchtete Kinder und Jugendliche (6–18 Jahre) kostenfreie Nachhilfe in Deutsch, Mathematik und Englisch; vor Klassenarbeiten werden die Kinder zusätzliches einzeln betreut. Die Kinder bauen dadurch ihre Lernrückstände ab und verbessern ihre Noten. Parallel findet eine offene Sozialsprechstunde statt, die Eltern bei Behörden-, Schul- und Gesundheitsfragen sowie in Krisen begleitet.
„Luftikunst“ ist ein wöchentliches Luftakrobatik-Angebot für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren. Spielerisch erlernen sie Techniken am Tuch, Trapez oder Aerial-Ring und stärken so Motorik, Kraft, Balance und Körperbewusstsein. Gleichzeitig werden soziale Kompetenzen wie Teamgeist, gegenseitige Unterstützung und kreativer Ausdruck gefördert. Über das offene Zirkusgremium sind die Teilnehmenden an Planung und Umsetzung des Projekts beteiligt und gestalten Inhalte aktiv mit. In einem inklusiven Rahmen bringen alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von Herkunft oder Erfahrung ihre Ideen ein und gestalten als Höhepunkt eine gemeinsam entwickelte Abschlussaufführung, bei der die Gruppe nicht nur Akrobatik zeigt, sondern auch Musik, Kostüme und Szenen selbst auswählt – ein starkes Erlebnis für Selbstvertrauen, Kreativität und Gemeinschaft.
Im Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg entsteht ein inklusiver, barrierearmer Maker Space, der den IT-Unterricht der Auszubildenden praxisnah ergänzt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dort einen niedrigschwelligen Zugängen zu Technik. Der Maker Space bietet ihnen einen gemeinsamen Lern- und Begegnungsort, an dem sie ihre fachlichen Kompetenzen vertiefen und sich gegenseitig im Sinne des Peer-Learnings beim Einstieg in die IT-Welt begleiten. Sichtbare Projektergebnisse sowie die enge Verbindung von Theorie und Praxis fördern Motivation, Berufsorientierung und das MINT-Interesse.
An der Geschwister-Scholl-Schule Konstanz gestaltet die Kultur Crew eine ehemalige Hausmeisterwohnung zu einem lebendigen Kultur-Haus. Der entstehende Raum bietet Platz für künstlerischen Ausdruck, gemeinschaftliche Projekte und neue Impulse und steht für Kunstausstellungen, Musikprojekte, kreative Workshops und die Arbeit der SMV offen. Bereits jetzt nutzen eine Rockband, die SMV und die Radio-AG das Haus als Treffpunkt für kreatives Arbeiten. Durch den weiteren Ausbau soll das Kultur-Haus als offener Begegnungsort gestärkt werden, der Engagement, Kreativität und Gemeinschaft nachhaltig fördert.
An der NISA – Freien Schule Aalen entsteht ein Makerspace als zentraler Lern- und Gestaltungsraum, der selbstbestimmtes, projektorientiertes und altersübergreifendes Lernen unterstützt. Kinder setzen dort eigene Ideen praktisch um, experimentieren forschend und gestalten ihre Umwelt aktiv mit. Der Makerspace verbindet kreatives Bauen und Handwerken, naturwissenschaftliche Experimente, digitales Arbeiten, Programmieren sowie technisches und textiles Gestalten. Mit einer Ausstattung für Robotik, Informatik, künstlerische Projekte und nachhaltigkeitsbezogene Experimente fördert der Raum MINKT-Kompetenzen sowie Zukunftsfähigkeit.
An der Erich Kästner-Schule Karlsruhe entsteht ein Lernraum, der Inklusion und Chancengleichheit für hör- und sprachbehinderte Schülerinnen und Schüler gezielt stärkt. Durch praxisnahes Arbeiten verbinden die Lernenden Theorie und Praxis und erschließen sich Inhalte anschaulich und handlungsorientiert. Sie planen und realisieren eigene Projekte, lösen Probleme selbstständig und übernehmen Verantwortung für ihren Lernprozess. Dabei bauen sie ihre MINT-Kompetenzen kontinuierlich aus und erleben Lernen als aktiv, zugänglich und wirksam.
An der Kurpfalz-Realschule Schriesheim entsteht ein Maker Space, der Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem und kreativem Arbeiten befähigt und das Schulprofil „Kultur und Natur“ mit Leben füllt. Die Lernenden wenden theoretisches Wissen praktisch an, indem sie eigene Projekte entwickeln und umsetzen. Beim Arbeiten mit Technologien wie 3D-Druck, Lasercutter und Robotik stärken sie Kreativität, kritisches Denken und Teamfähigkeit und führen eigene Ideen von der Planung bis zum Prototyp. Der Maker Space ergänzt bestehende Programme zur Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung und schafft einen offenen Lernort, an dem alle Schülerinnen und Schüler ihre Potenziale entdecken und Zukunft aktiv mitgestalten können.
An der Grund- und Mittelschule Oberding entsteht ein Zukunftslernort, der Schülerinnen und Schülern Raum für kreatives Arbeiten, Bauen, Gestalten und eigene Projekte bietet. Der Maker Space fördert selbstständiges Handeln, praktisches Umsetzen von Ideen und die Entwicklung von Kreativität und Gestaltungsfähigkeit – zentrale Kompetenzen für die Zukunft.
An der Grund- und Mittelschule Hirschau ermöglicht der Maker Space den Schülerinnen und Schülern, praktisch, kreativ und selbstbestimmt zu lernen. Sie verbinden digitale und handwerkliche Tätigkeiten, etwa beim Arbeiten mit Robotern, 3D-Druckern oder Werkstoffen, und entwickeln dabei Problemlösekompetenz, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Für die Grundschule stehen Entdecken, Forschen und kreatives Gestalten im Vordergrund.
An der Sebastian-Kneipp-Mittelschule Bad Berneck entsteht ein Maker Space, der den Schülerinnen und Schülern praxisnahes, kreatives und digitales Lernen ermöglicht. Viele Jugendliche interessieren sich für handwerkliches und technisches Arbeiten, hatten aber bisher kaum Zugang zu moderner Technologie oder Raum für eigene Projekte. Der Maker Space bietet einen offenen Lernort, an dem die Lernenden selbstständig und im Team Ideen umsetzen, experimentieren und Zukunftskompetenzen wie Problemlösung, Kreativität und digitales Denken entwickeln. Besonders im offenen Ganztag nutzen die Schülerinnen und Schüler den Raum nachmittags, wodurch Motivation, Selbstwirksamkeit und Teamfähigkeit gestärkt werden. Der Maker Space wird langfristig in Unterricht und Ganztagsangebote integriert.
An der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule entsteht ein Maker Space, der den reformpädagogischen Ansatz der Schule weiterführt und um eine praxisnahe, kreative sowie technologische Dimension ergänzt. Die Schülerinnen und Schüler setzen ihre eigenen Ideen mit Werkzeugen, digitalen Technologien und nachhaltigen Materialien in konkrete Produkte um und lernen dabei selbstgesteuert, forschend und handlungsorientiert.
An der Schweizerhof Grundschule arbeiten alle Klassen von 3 bis 6 seit 2020 im Lernformat FreiDay, bei dem die Schülerinnen und Schüler jahrgangsübergreifend an selbstgewählten Projekten zu den 17 Nachhaltigkeitszielen arbeiten. Sie entwickeln Prototypen, präsentieren Ideen und setzen ihre Projekte praktisch um. Seit September 2025 erprobt eine Projektklasse zudem Lernen ohne Fächer, Noten und Hausaufgaben, wobei handelndes Lernen im Projekt zentral bleibt. Ein Maker Space würde den Lernenden zusätzliche Möglichkeiten bieten, ihre Ideen umzusetzen, kreativ zu experimentieren und eigenständig zu gestalten.
An der Grundschule am Schäfersee in Berlin entsteht ein Makerspace, der selbstständiges Lernen, Forschen, Kreativität und Neugierde der Schülerinnen und Schüler gezielt fördert. In vielfältigen Lernlandschaften probieren die Kinder sich mit Holz, Werkzeugen, PC, 3D-Drucker und weiteren Materialien aus und sammeln praktische Erfahrungen. Besonders Kinder aus benachteiligten Familien, Kinder mit Sprachschwierigkeiten, Fluchterfahrungen oder Beeinträchtigungen profitieren von den Möglichkeiten, ihre Kompetenzen eigenständig zu erweitern, unterstützt durch ein multiprofessionelles Team aus Pädagogen und Pädagoginnen.
Die Nachbarschaftsschule Roddahn in Neustadt (Dosse) schafft in Kooperation mit dem Flusskultur e. V. einen außerschulischen Makerspace als „Dritten Ort“ des Lernens. Da die Schule selbst nicht über die räumlichen Kapazitäten verfügt, einen Makerspace einzurichten und über die Unterrichtszeiten hinaus zu betreiben, ermöglicht der externe Standort den Schülerinnen und Schülern Zugang zu digitalen Werkzeugen und kreativen Technologien. Im Makerspace setzen sie eigenständig Projekte um, entwickeln Zukunftskompetenzen wie Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und kritisches Denken und stärken ihr Interesse an MINT-Fächern. Durch die zentrale Lage und die gute Erreichbarkeit mit dem Bus können auch weitere Kinder und Jugendliche der Region den Raum nutzen, der ihnen freie Entfaltung außerhalb des Schulkontextes ermöglicht.
An der Grundschule Max Dortu in Potsdam entsteht der Maker Space „MaxLab“, der Kreativität, Problemlösekompetenz sowie technisches und digitales Verständnis der Schülerinnen und Schüler gezielt fördert. Die Kinder setzen eigene Ideen praktisch um, entwickeln digitale Produkte und Werkstücke und lernen projektbasiert, fächerübergreifend sowie im Team. MaxLab ermöglicht den Einsatz moderner Technologien im Unterricht und in der offenen Ganztagsbetreuung und stärkt Eigeninitiative, digitale Bildung und Zukunftskompetenzen. Alle Kinder – unabhängig von ihrem sozialen oder finanziellen Hintergrund – können ihre Ideen einbringen und umsetzen, beispielsweise beim Bühnenbau für ein jahrgangsübergreifendes Theaterprojekt.
Am Leonardo da Vinci Campus Nauen Grundschule entsteht ein Maker Space, der motivierendes, zeitgemäßes Lernen mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) verbindet. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dort praktisch und kreativ an Projekten, um nachhaltige Herausforderungen zu verstehen und Lösungen zu entwickeln. Durch handlungsorientiertes, projektbasiertes Lernen stärken sie Kollaboration, Kreativität, kritisches Denken und Kommunikation. Alle Kinder – unabhängig von ihrem sozialen oder finanziellen Hintergrund – können die gleichen Materialien nutzen und so gleiche Lernchancen und Teilhabe am schulischen Gestalten erhalten.
An der Oberschule an der Lerchenstraße in Bremen entsteht ein Makerspace, der von Anfang an als zentraler Projektraum für Innovation, Kreativität und gemeinsames Tüfteln konzipiert ist. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit 3D-Druckern, Robotik, Lasercuttern und digitalen Werkzeugen, setzen eigene Ideen praktisch um und lernen, aus Fehlern neue Lösungen zu entwickeln. Der Makerspace bietet Raum für selbstbestimmtes, kollaboratives und vernetztes Lernen und ermöglicht den Jugendlichen, nicht nur zu verstehen, wie die Welt funktioniert, sondern sie aktiv zu gestalten.
Am Gymnasium Meiendorf entsteht der Maker Space als „BNE-Lernlabor“ – ein offener Raum, in dem die Schülerinnen und Schüler die Ziele der Agenda 2030, den globalen Plan der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung bis 2030, praktisch erfahren und selbst gestalten können. Im Mittelpunkt stehen Nachhaltigkeit, Partizipation und Innovation. Die Lernenden entwickeln technologische, kreative und handlungsorientierte Lösungen für schulische und ökologische Herausforderungen, etwa automatische Bewässerungssysteme für den Schulgarten, Upcycling-Produkte oder CO₂-Sensoren und Energiemonitoring-Geräte. In der bestehenden MakerSpace-AG setzen sie eigene Ideen um, konstruieren 3D-Modelle und fertigen nützliche Gegenstände wie Insektenhotels, Pflanzschilder oder Ersatzteile für Schule und Garten.
An der Richtsberg-Gesamtschule bietet der MakerSpace den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Handwerk, Kunst und Technik praktisch zu erlernen und eigene Projekte umzusetzen. Sie arbeiten selbstständig oder im Team, entwickeln kreative Lösungen und setzen ihre Ideen Schritt für Schritt in die Praxis um. Dabei erweitern sie nicht nur handwerkliche und künstlerische Fähigkeiten, sondern auch Problemlösekompetenz, Teamfähigkeit und technisches Verständnis. Der MakerSpace unterstützt fächerübergreifendes Lernen und fördert die Entfaltung individueller Talente, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre Kreativität aktiv ausleben und gleichzeitig wichtige Zukunftskompetenzen erwerben.
An der Montessori-Schule Marburg entsteht ein MakerSpace als offener Lern- und Gestaltungsraum, der das forschende, kreative und handlungsorientierte Lernen der Schülerinnen und Schüler stärkt. Sie setzen eigene Ideen praktisch um und entwickeln dabei Problemlösekompetenz, Teamfähigkeit und technische Kreativität. Der MakerSpace erweitert das Montessori-Prinzip des „Lernens durch Tun“ um moderne Werkzeuge – von klassischen Materialien wie Pappe, Holz oder Ton bis hin zu digitalen Anwendungen wie 3D-Modellierung, Schneideplotter, Robotik und Programmierung.
Am Georg-Büchner-Gymnasium Bad Vilbel entsteht ein Social-Media-Maker Space, in dem Schülerinnen und Schüler von reinen Konsumentinnen und Konsumenten zu aktiven Produzierenden werden. Sie übernehmen Aufgaben in den Bereichen Journalismus, Filmproduktion und Design und lernen, ihre Schulgemeinschaft lebendig und professionell darzustellen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Identität, Stolz und Sichtbarkeit: Welche Projekte verdienen mehr Bühne und wie entwickelt die Schule ein modernes, einheitliches Erscheinungsbild? Der Maker Space vermittelt digitale Kompetenz, Kreativität und Verantwortung und macht Schule zu einem Ort, an dem Jugendliche die digitale Welt aktiv mitgestalten.
An der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau soll der MINT-Bereich gestärkt werden, da naturwissenschaftliche Fächer wie Informatik und Physik derzeit nur schwach gewählt werden und bei vielen Schülerinnen und Schülern wenig Interesse bestehen. Der geplante Makerspace bietet interessengesteuerte, fächerverbindende Projekte, um MINT spannend zu gestalten. Die Lernenden können moderne Technologien wie Mikrocontroller einsetzen, 3D-Druck und CAD-Modellierung erlernen oder Lasercutting nutzen. Ergänzende Angebote in Mediengestaltung, Videoproduktion, Astronomie und Astrofotografie sprechen auch bisher weniger interessierte Schülerinnen und Schüler an.
An der Ostsee-Schule Wismar verbindet der Maker Space Kreativität, Technik, Teamarbeit und Zukunftskompetenzen. Schülerinnen und Schüler können eigene Ideen praktisch umsetzen, experimentieren und gemeinsam neue Projekte entwickeln. Dabei lernen die Jugendlichen, Probleme eigenständig zu lösen, im Team zusammenzuarbeiten und ihre Fähigkeiten kreativ einzusetzen. Der Maker Space macht Schule zu einem lebendigen Ort des forschenden, praktischen Lernens, an dem Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und zukunftsrelevante Kompetenzen entwickeln.
Am Gymnasium Ritterhude ermöglicht der Maker Space nachhaltiges Lernen durch eigenes Ausprobieren, Forschen und kreatives Gestalten. Schülerinnen und Schüler wenden theoretisches Wissen praktisch an, entwickeln eigene Projekte und erweitern dabei Kreativität, Teamarbeit, Problemlösekompetenz und technisches Verständnis. Der Raum bietet fächerübergreifendes Arbeiten mit Robotik, Programmierung, handwerklichen Tätigkeiten und digitalen Werkzeugen. Der Maker Space stärkt das Interesse an MINT-Fächern, fördert Selbstvertrauen und Zusammenarbeit und wird so zu einem Zentrum für Innovation, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft.
An der Integrierten Gesamtschule Querum arbeiten die Schülerinnen und Schüler in Projekten zu den SDGs (Sustainable Development Goals), den 17 globalen Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung bis 2030. Diese Projekte integrieren alle Fächer und ermöglichen selbstgesteuertes und selbstorganisiertes Lernen. Der Maker Space bietet einen Ort, an dem die Jugendlichen ihre Projektideen praktisch umsetzen, experimentieren und eigenständig verwirklichen können.
Am Gymnasium im Schloss Wolfenbüttel ergänzt der Maker Space die Profile Informatik, Naturwissenschaften und Kunst durch praktisches Arbeiten. Schülerinnen und Schüler setzen das Gelernte direkt um, gestalten eigene Projekte und erleben, wie Theorie greifbar wird. Dabei fördern sie Kreativität, kritisches Denken und Dialogfähigkeit und entwickeln Selbstwirksamkeit. Der Stolz auf selbstgeschaffene Produkte steigert die Lernmotivation deutlich und zeigt, wie Bildung im Maker Space nachhaltig und transformativ erlebt werden kann.
An der Otfried-Preußler-Schule Hannover soll ein Maker Space für den Bereich Frei-Day und BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) entstehen. Frei-Day ist ein wöchentlicher Projekttag, an dem Schülerinnen und Schüler selbstgewählte Themen bearbeiten, und BNE vermittelt nachhaltige Kompetenzen für die Zukunft. Der Maker Space ermöglicht es, eigene Projekte praktisch umzusetzen, kreativ zu gestalten und nachhaltige Themen handlungsorientiert zu erleben.
An der HRS Kreiensen fördert das neue Schulkonzept Individualität, Selbstorganisation und zukunftsorientiertes Lernen. Ein Maker Space erweitert diesen Ansatz durch praktisches, handlungsorientiertes Arbeiten: Schülerinnen und Schüler planen, setzen um und reflektieren eigene Projekte, lernen in ihrem eigenen Tempo und übernehmen Verantwortung. Jahrgangsübergreifendes, kooperatives Lernen wird gefördert, digitale Medien und Werkzeuge kommen sinnvoll zum Einsatz, und analoge wie digitale Projekte verbinden Theorie und Praxis. Der Maker Space macht das Schulkonzept erlebbar, steigert die Lernmotivation und bereitet die Jugendlichen kreativ, selbstständig und praxisnah auf die Zukunft vor.
An der Grundschule Jennelt entstehen Räume, in denen Schülerinnen und Schüler aus gewohnten Bahnen ausbrechen können. Sie entwickeln Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und kritisches Denken, indem sie eigenständig Projekte umsetzen, experimentieren und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Der Maker Space bietet dafür einen geschützten, inspirierenden Ort, an dem diese wichtigen Kompetenzen gezielt gefördert werden.
An der Karl-Ziegler-Schule Mülheim an der Ruhr unterstützt der Maker Space projektbasiertes Lernen. Schülerinnen und Schüler setzen Theorie in Praxis um, entwickeln eigene Projekte und erzielen Lernergebnisse, die Kreativität, Teamarbeit und fachliche Kompetenzen fördern. Der Raum bietet auch in den Mittagspausen im Rahmen von AGs die Möglichkeit, Ideen zu verwirklichen und Technik zu erleben – insbesondere für Jugendliche, die zu Hause wenig Zugang dazu haben. So wird Lernen praxisnah, spannend und inklusiv gestaltet.
An der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen eröffnet der Maker Space Schülerinnen und Schülern sowie der erweiterten Schulfamilie den Zugang zu modernen Werkzeugen und Technologien – unabhängig von sozialer Herkunft oder Vorkenntnissen. Der praxisorientierte Raum fördert Kreativität, Problemlösekompetenz, interdisziplinäres Lernen und Interesse an MINT-Fächern. Theorie und Praxis verbinden sich, technische und handwerkliche Fähigkeiten werden vertieft, und Softskills wie Teamarbeit und Eigenverantwortung gestärkt. So bereitet der Maker Space optimal auf die Herausforderungen der Zukunft vor und macht Lernen zugleich spannend und inspirierend.
Am Gymnasium an der Schweizer Allee in Dortmund soll ein Maker Space entstehen, um Schülerinnen und Schüler zukunftsfähig und kompetent auszubilden. Der Raum ermöglicht handlungsorientiertes Lernen, praktische Umsetzung eigener Ideen und die Förderung von MINT-Kompetenzen. So werden Naturwissenschaften anschaulich, praxisnah und schülernah vermittelt.
Am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium Wuppertal eröffnet der Maker Space Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den Herausforderungen einer zunehmend technisierten Welt zu begegnen. Neben MINT-Projekten können auch künstlerische und gesellschaftswissenschaftliche Themen praktisch umgesetzt werden. Dabei werden gezielt die 4-K-Zukunftskompetenzen – kritisches Denken, Kollaboration, Kommunikation und Kreativität – gefördert.
Am Comenius-Gymnasium Datteln soll ein Maker Space entstehen, der den Comenius-Campus ergänzt und flexible, selbstständige sowie kooperative Lernformen ermöglicht. Schülerinnen und Schüler können dort eigene Projekte umsetzen, an Wettbewerben wie „Jugend forscht“ oder der World Robot Olympiade teilnehmen und praktische Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig fördert der Maker Space Berufsorientierung, Kreativität, Technikverständnis und Teamarbeit und bietet allen Jahrgängen Raum, Ideen auszuprobieren und Wissen praxisnah anzuwenden.
Am Gymnasium Eringerfeld Geseke soll ein Maker Space entstehen, der Schülerinnen und Schülern ermöglicht, eigene Ideen auszuprobieren, kreativ zu tüfteln und Projekte praktisch umzusetzen. Der Raum fördert Problemlösekompetenz, Teamarbeit und den Umgang mit verschiedenen Materialien und Technologien – von 3D-Druck und CAD-Software bis zu klassischen Bastelmaterialien. So wird Lernen praxisnah, motivierend und zukunftsorientiert gestaltet.
Am Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück soll ein Maker Space entstehen, der projektorientiertes Arbeiten und kreative Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Schülerinnen und Schüler können hier multimediale Projekte wie Podcasts oder Kurzvideos umsetzen, die das Wohlbefinden und die Lernmotivation stärken. Der Raum fördert die 4-K-Kompetenzen – Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und kritisches Denken – sowie Demokratiefähigkeit und ermöglicht es, die Schule aktiv mitzugestalten.
Der Maker Space am CJD Königswinter eröffnet Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten für Berufsorientierung und individuelle Förderung. Sie können praxisnah mit Technologien wie 3D-Druck, Robotik oder Programmierung arbeiten, eigene Stärken entdecken und Einblicke in MINT-Berufe gewinnen. Der Raum verbindet Theorie und Praxis, fördert handwerkliche, technische und kreative Fähigkeiten und stärkt Motivation, Teamgeist und Erfolgserlebnisse – unabhängig von den individuellen Voraussetzungen. So unterstützt der Maker Space gezielt MINT-Interesse, Persönlichkeitsentwicklung und bereitet auf Ausbildung, Studium und Beruf in einer digital geprägten Arbeitswelt vor.
Die Hans-Ehrenberg-Schule richtet einen Maker Space ein, um Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, kreativ und technisch zu arbeiten und dabei eigene Projekte umzusetzen. Durch die Mitgestaltung von Planung und Einrichtung stärken sie ihre Selbstwirksamkeit und können aktiv die Schulentwicklung mitprägen. So entsteht ein nachhaltiger Lernort, der Fähigkeiten langfristig fördert, das Schulleben bereichert und die Vernetzung im Stadtteil Sennestadt unterstützt.
"Der Maker Space schafft an der Schule eine kreative Lernumgebung, in der Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie Schülerinnen und Schüler gemeinsam Projekte planen, umsetzen und Problemlösungen entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung, stärken Selbstorganisation und Teamfähigkeit.
Die MINT-Projekte ermöglichen allen Kindern, auch im Gemeinsamen Lernen, barrierefreien Zugang zu digitalen Geräten und Maschinen. So verbindet der Raum praxisnahes Lernen, digitale Kompetenz und Inklusion."
"An der Integrierten Gesamtschule Morbach wird derzeit ein Makerspace aufgebaut, da zunehmend ein Raum benötigt wird, um unterschiedliche Projekte umzusetzen. MINT nimmt seit mehreren Jahren einen immer größeren Stellenwert ein; seit 2023 ist die Schule auch als MINT-freundlich zertifiziert.
Die Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit haben, ihre Ideen und Kreativität zu verwirklichen – sowohl im Unterricht als auch darüber hinaus. Der Makerspace bietet einen Raum, der praxisorientierte, offene Lernweisen gezielt ermöglicht und Neugier sowie Freude an MINT weckt. Viele Ideen der Schülerinnen und Schüler verlaufen bisher im Sande, da es keine zentrale Anlaufstelle für Projekte gibt und die Möglichkeiten zu Hause nicht immer vorhanden sind. Dies soll der Makerspace künftig ändern."
An der Puricelli Realschule plus Rheinböllen wird als BNE-Schule und Schule der Zukunft an einem komplett neuen Schulkonzept gearbeitet. BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung – bedeutet, dass Schüler und Schülerinnen lernen, Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und Zukunft zu übernehmen. Der Makerspace soll die Bedarfe im Bereich des selbstentdeckenden Lernens sowie bei Innovationsprojekten unterstützen und die Schule in ihrem Transformationsprozess entscheidend voranbringen.
Am Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken eröffnet ein Makerspace den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, kreativ und innovativ zu arbeiten. Mit modernen Technologien und Werkzeugen können sie theoretisches Wissen praktisch anwenden und ihre Fähigkeiten in Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen, Kunst und Mathematik vertiefen. Dabei werden Problemlösekompetenz und Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams gestärkt. Der Makerspace bereitet die Schüler und Schülerinnen auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vor und bietet allen – unabhängig vom Hintergrund – die Chance, sich aktiv und kreativ einzubringen.
An der Goethe Realschule plus Koblenz findet bereits ein Projekt-Freiday statt, an dem kein Regelunterricht stattfindet und alle Schülerinnen und Schüler selbstständig an eigenen Projekten und Ideen arbeiten. In der Creative Studyhall können bisher künstlerische und digitale Angebote genutzt werden. Der MakerSpace soll die Möglichkeiten für die Jugendlichen erweitern und praxisnahes, kreatives Arbeiten mit modernen Technologien ermöglichen.
An der Montessori-Gemeinschaftsschule Saar-Pfalz eröffnet der Makerspace den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Ideen praktisch umzusetzen, zu experimentieren und kreativ zu gestalten. Das direkte Arbeiten mit Werkzeugen, Geräten und Materialien vermittelt Selbstwirksamkeit und stärkt Problemlösekompetenz, Teamfähigkeit und digitale Fähigkeiten – Erfahrungen, die im traditionellen Unterricht nur selten gemacht werden. Alle sollen während der Schulzeit die Chance haben, eigene Projekte zu realisieren.
"Die Universitätsschule Dresden (USD) ist ein öffentlicher Schulversuch der TU Dresden und der Stadt Dresden, der eine „Schule der Zukunft“ erprobt. Wissenschaftlich begleitet sollen neue Erkenntnisse für Bildungsforschung und -praxis gewonnen werden. Als Gemeinschaftsschule fördert die USD individuelles und selbstbestimmtes Lernen, bei dem Schüler*innen ihren eigenen Lernweg gestalten und in jahrgangsgemischten Gruppen kooperativ und projektorientiert arbeiten.
Ein Maker Space in der Mittelstufe (Jahrgänge 4–6) soll einen offenen Lern- und Entwicklungsraum schaffen, in dem kreatives, forschendes und praxisnahes Arbeiten möglich ist. Viele Projekte entstehen aus Lebensweltfragen der Kinder, bleiben aber aktuell oft unvollendet, da es an geeigneten Räumen und Materialien fehlt. Der Maker Space ermöglicht es, diese Ideen praktisch umzusetzen, multiperspektivisch zu erforschen und dabei digitale Kompetenzen, Teamfähigkeit und Problemlösekompetenz zu stärken.
Zudem unterstützt der Raum die demokratische Schulkultur der USD: Schüler*innen können Verantwortung übernehmen, voneinander lernen und ihre Schule aktiv mitgestalten."
Die Questenberg-Grundschule Meißen legt einen Schwerpunkt auf Stärkenförderung, die den Kindern viel Raum zur Entfaltung und eigenen Gestaltung bietet. Ein Maker Space würde das vielfältige, individualisierte Kurssystem ideal ergänzen und den Ansatz der kreativen und praxisnahen Lernangebote direkt weiterentwickeln. Schülerinnen und Schüler könnten hier eigene Projekte umsetzen, experimentieren und ihre Ideen praktisch verwirklichen.
Die Förderschule Pestalozzi Wittenberg legt besonderen Wert darauf, dass Schülerinnen und Schüler handwerklich aktiv werden. Ein Maker Space bietet einen offenen Lernraum, in dem auf vielfältige Werkzeuge und Materialien zugegriffen werden kann und kreative Arbeit möglich ist. Gerade die Schülerinnen und Schüler, die bisher in ihrem schulischen Lernen weniger erfolgreich waren, können so Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten entwickeln. Im Maker Space können sie sowohl mit analogen als auch digitalen Werkzeugen experimentieren und eigene Projekte gestalten – ein Schritt hin zu praktischen Kompetenzen und persönlicher Entfaltung.
Die Förderschule Janusz Korczak Halle möchte einen Maker Space einrichten, weil er allen Kindern und Jugendlichen mit sozial-emotionalem Förderbedarf neue Chancen bietet. Der Maker Space fördert praktisches Lernen, Kreativität und Problemlösekompetenzen, die im klassischen Unterricht oft zu kurz kommen. Die Kinder können eigene Ideen umsetzen, Erfolgserlebnisse sammeln und dadurch Selbstbewusstsein und Motivation stärken. Gleichzeitig werden soziale Fähigkeiten wie Teamarbeit und Kommunikation entwickelt. So entsteht eine inklusive Lernumgebung, die individuelle Stärken sichtbar macht und die Jugendlichen auf eine erfolgreiche Zukunft vorbereitet.
Ein Maker Space an der Freien Schule LEnya soll Kindern und Jugendlichen ermöglichen, durch forschendes, praktisches und kreatives Arbeiten zentrale Zukunftskompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Teamarbeit, Kreativität sowie digitale und technische Fertigkeiten zu erwerben. Die Lernenden wirken aktiv bei der Gestaltung und Nutzung des Maker Space mit – von der Ideenfindung bis zur Umsetzung eigener Projekte. Der Maker Space ist auf nachhaltige Entwicklung, Individualität und interdisziplinäres Lernen ausgerichtet: Analoge und digitale Werkzeuge werden genutzt, um selbstbestimmt innovative Lösungen für reale Herausforderungen zu entwickeln.
Die Auguste Viktoria Schule Itzehoe möchte ihre Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, wieder selbstständiger zu arbeiten, indem sie eigene Projekte planen und umsetzen können, die von Lehrkräften begleitet werden. Damit diese Erfahrungen auch fürs spätere Leben relevant sind, sollen moderne Werkzeuge und Materialien zum Einsatz kommen – sowohl im kreativen, naturwissenschaftlichen als auch technischen Bereich. Ziel ist es, Eigenständigkeit und Verantwortungsbewusstsein zu fördern, Frustrationstoleranz zu stärken und Problemlösekompetenz durch Reflexion der Projekte zu entwickeln.
Die Vierte – Staatliche Regelschule Gera plant einen Makerspace, um praxisnahes Lernen zu ermöglichen und kreative, technische sowie digitale Kompetenzen zu fördern. Der Raum soll den Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten jenseits des Smartphones eröffnen, Eigenverantwortung stärken und Chancengleichheit unterstützen. Lehrkräfte sind motiviert und bringen Know-how ein, es fehlt jedoch die Ausstattung. Ein Makerspace würde wichtige Zukunftskompetenzen vermitteln und das neue Schulkonzept optimal ergänzen.
In einem Maker Space wird projektorientiert, experimentell und kreativ gearbeitet – mithilfe von verschiedenen digitalen sowie analogen Hilfsmitteln, wie zum Beispiel 3D-Druckern, Fräsern, Lasercuttern oder Plottern für handwerkliches Arbeiten, Kameras und Greenscreens zur Produktion von Filmen und Videos sowie mit Laptops und Tablets zum Programmieren und Visualisieren. Dem Konzept des forschenden Lernens folgend, tragen die Maker Spaces durch den freien und niedrigschwelligen Zugang zur Bildungsgerechtigkeit bei. Ziel ist es, die Maker Spaces auch in den Regelunterricht zu integrieren und damit Schulentwicklung nachhaltig zu gestalten.
In diesem Bildungsprojekt sammeln Kinder im Kita-Alter erste Erfahrungen im kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen und analogen Medien. In altersgerechten Workshops und spielerischen, interaktiven Lernformaten entdecken sie Medien als Werkzeuge zum Gestalten, Ausprobieren und Erzählen. Begleitend werden Erzieher*innen und Eltern durch Schulungen einbezogen, um die nachhaltige Förderung von Medienkompetenz zu unterstützen. Das Projekt stärkt frühes kritisches Denken, einen sicheren Umgang mit digitalen Angeboten sowie die kreativen Ausdrucksmöglichkeiten der Kinder und legt damit eine wichtige Grundlage für einen selbstbewussten und reflektierten Medienumgang von Anfang an.
Die Kita Zwergenhof plant, Medienerziehung als jährlich wiederkehrendes Projekt fest in ihre Bildungsarbeit zu integrieren. Ziel ist es, dass Kinder altersgerecht Medienkompetenz entwickeln. Die Kita soll ein geschützter Raum sein, in dem dies unter Anleitung des pädagogischen Fachpersonals geschieht. Am Projektende erhalten die Kinder einen kleinen "Medienführerschein".
„Move, Eat & Stay Fit!“ verbindet kulturelle Jugendbildung mit alltagsnaher Ernährungsbildung. Das Projekt richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahren im Hamburger Stadtteil Billstedt und schafft über mobile Kochaktionen und kreative Workshops (z. B. DJing, Graffiti, Breaking) niedrigschwellige Zugänge zu den Themen Ernährung, Nachhaltigkeit und Teilhabe. Die Jugendlichen planen, kochen und gestalten eigenverantwortlich – unterstützt von Fachkräften. Im Mittelpunkt stehen Praxis, Mitbestimmung und kollektives Lernen. Eine digitale Rezeptsammlung dokumentiert die Ergebnisse, ergänzt durch persönliche Kommentare und kulturelle Bezüge. Das Projekt fördert Selbstwirksamkeit, kulturelle Ausdruckskraft und reflektierten Umgang mit Ernährung – direkt in den Lebenswelten der Jugendlichen.
Die Kita St. Magnus plant eine musikalische Projektwoche. Im Mittelpunkt steht eine Trommelabenteuerreise um die Welt, bei der die Kinder durch Trommeln, Singen und Tanzen verschiedene Kulturen und Klänge erleben.
Alle 80 Kinder der Kita erhalten die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen, Gedanken und Gefühle musikalisch auszudrücken. Rhythmus, Melodie und Wiederholungen in Liedern und Versen fördern dabei Sprachsensibilität, Sprachrhythmus und Betonung und erleichtern den Zugang zu sprachlichen Inhalten. Den Abschluss bildet eine Präsentation ausgewählter Projektausschnitte im Rahmen eines Festes in der St. Magni Kirche.
Viele Jugendliche fühlen sich politisch nicht gehört und haben kaum Zugang zu Kultur – besonders im ländlichen Raum. Im Netzwerk Kurz.Film.Scouts bringen Kinder und Jugendliche (10-18 Jahre) ihre Perspektiven auf die Leinwand und geben ihr Wissen im Peer-to-Peer-Ansatz weiter. Sie lernen, Kurzfilme zu analysieren, zu kuratieren und eigene Programme zu präsentieren. In Scout-Camps treffen sie sich aus verschiedenen Regionen, tauschen sich über ihre Lebenswelten aus und planen gemeinsame Projekte. In den öffentlichen Scout-Showcases präsentieren sie Kurzfilmprogramme, moderieren Diskussionen, leiten Workshops für Gleichaltrige und gewinnen neue Peers.
Kurzfilme dienen dabei als kreativer Zugang zu Themen wie Identität, Vielfalt, Umwelt oder digitalen Lebenswelten. Das Projekt schafft echte Mitbestimmungsmöglichkeiten, stärkt Medienkompetenz, Resilienz und Teamfähigkeit und eröffnet Jugendlichen – gerade im ländlichen Raum Sachsens–neue Räume für kulturelle Teilhabe und demokratische Praxis.
Dieses Projekt zur gesunden und nachhaltigen Ernährung findet in der Grundschule Obertürkheim statt. Die Kinder beschäftigen sich mit regionalem und saisonalem Obst und Gemüse. Durch die gemeinsame Durchführung mit Pädagog*innen lernen sie Projekte zu planen und effizient einkaufen zu gehen. Sie kommen mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln in Berührung und können diese kreativ zubereiten. Sie erweitern ihre Kenntnisse und erlernen, dass auch gesunde Lebensmittel schmecken.
Die Lehmbaustelle der Oldenburger Kunstschule e.V. bietet Kindern und Jugendlichen einen kostenfreien, offen zugänglichen Ort zum Bauen und Gestalten. Auf 250 Quadratmeters und mit 15 Tonnen Lehm, Holz und Zweigen entwickeln sie eigenständig architektonische und skulpturale Strukturen.
Unterstützt von Studierenden der Uni Oldenburg und der Künstlerin Lucia Keidel erleben die Teilnehmenden spielerisch Eigenwirksamkeit, Kooperation und soziale Teilhabe. Die temporären Bauten wachsen durch kontinuierliche Mitwirkung, spiegeln kollektive Kreativität wider und machen Partizipation sichtbar. Das Projekt fördert ästhetische Bildung, Materialerfahrung und gemeinschaftliches Lernen und eröffnet Kindern und Jugendlichen unmittelbare Möglichkeiten, ihre Stadt aktiv mitzugestalten.
„Pfadfinderinnen auf Kinderrechte-Spur“ ist ein einjähriges Projekt für Pfadfinderinnengruppen (je 10–12 Mädchen, inkl. Kinder aus einem Wohnheim für geflüchtete Menschen). In wöchentlichen Gruppenstunden lernen die Kinder mit partizipativen Methoden demokratische Mitbestimmung kennen. Anknüpfend an die Kommunalwahl 2026 entwickeln sie gemeinsam mit Jugendbeteiligungsmanagerinnen Forderungen, die sie am Internationalen Mädchentag und am Kinderrechtetag öffentlich präsentieren. Spielerische und kreative Formate verbinden Kinderrechte mit feministischen Perspektiven.
Unter dem Motto „Selbst machen statt nur konsumieren“ richten die Schüler*innen der Bildungs-Alternative Oberberg drei Maker Space Bereiche ein. In der Schrauber-Garage entstehen Fahrzeuge vom Plan bis zur Probefahrt. Im Mode-Atelier nähen, upcyceln und reparieren die Jugendlichen eigene Kleidung. Im Roboter-Labor bauen sie mit Elektronik-Werkzeugen und 3D-Druckern eigene Roboter und schreiben Programme. Dabei entstehen kreative Ideen, handwerkliches Geschick und technisches Know-how.
In einer erlebnispädagogischen Outdoor-Ferienfreizeit bieten der DJH-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern und das Erlebniskollektiv e.V. Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 14 Jahren eine betreute Ferienwoche in der Jugendherberge Born an der Ostsee an. In einem geschützten und fördernden Rahmen erhalten insbesondere junge Menschen aus benachteiligten Familien die Möglichkeit, eine bezahlbare Ferienzeit mit Naturerlebnissen, Gemeinschaft und aktiver Mitgestaltung zu verbringen. Begleitet von qualifizierten Erlebnispädagog*innen erleben die Teilnehmenden vielfältige Aktivitäten wie Floßbau, Niedrigseilparcours und Bogenschießen.
Das Projekt stärkt Kinderrechte und politische Beteiligung von Kindern in Berlin-Reinickendorf. Zwei Klassen der Kolumbus-Grundschule (40–50 Kinder, 10–12 Jahre) setzen sich an drei Projekttagen mit ihren Vorstellungen eines guten Lebens in Berlin und mit politischen Forderungen im Kontext der Abgeordnetenhauswahl 2026 auseinander. In kreativen Formaten wie Postern, Flyern oder Videos formulieren sie eigene Anliegen. Beim gemeinsamen Abschlusstag im Rathaus Reinickendorf diskutieren die Kinder ihre Ergebnisse direkt mit Politiker*innen und machen ihre Forderungen öffentlich sichtbar.
Im RÜMI-P partizipativen Medienatelier gestalten Kinder und Jugendliche alle Schritte selbst – von der Idee über das Experimentieren bis zur Entwicklung neuer Mitmachstationen. Sie entscheiden gemeinsam über Themen, Materialien sowie analoge und digitale Medien und verbinden Natur- und Recyclingmaterialien mit kreativen Ausdrucksformen. Dabei erforschen sie ökologische Zusammenhänge, erwerben digitale Kompetenzen und entwickeln die Stationen kontinuierlich weiter. Das Atelier stärkt Beteiligung, nachhaltiges Lernen und einen selbstbestimmten, kreativen Umgang mit Medien.
Das Projekt soll es den Kindern ermöglichen, ihre Kreativität und Selbstwirksamkeit zu entfalten, verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten zu nutzen und ihre Rechte sowie ihre Verantwortung durch theaterpädagogische und kulturelle Angebote zu erfahren. Neben selbst verfassten Theaterstücken lernen die Kinder, Freude an Sprache und Medien zu entdecken. Workshops bieten Einblicke in die Theaterwelt und das szenische Spiel, und die Kinder werden zu Autor*innen und Regisseur*innen ihrer eigenen Geschichten.
Sie erleben, wie Kultur verbindet, Spaß macht und veränderbar ist. Zum Abschluss des Projekts wird eine spezielle Ecke in der Kita gestaltet, die neue Möglichkeiten zur selbstständigen szenischen Darstellung und kreativen Begegnung mit Wörtern und Ausdrucksformen bietet. Die Abschlussveranstaltung umfasst eine Theateraufführung bei der Weihnachtsfeier und die Vorstellung des Theaterstücks im nahegelegenen Seniorenstift.
„Schule? Satt! – Unsere Brotdosen-Werkstatt“ stärkt Vorschulkinder und ihre Familien in der Kasseler Nordstadt für eine gesunde Ernährung. Kinder entdecken Lebensmittel, probieren neue Snacks und gestalten ihre eigene Brotdose. Eltern werden in Workshops mit Fachkräften eingebunden und erhalten praktische Tipps für die Familienernährung. Das Projekt verbindet Gesundheitsförderung, Familienbeteiligung und Nachhaltigkeit und fördert Chancengerechtigkeit.
Die Bildungsbrücke Blumenthal in Bremen verteilt kostenfreie Schulranzen an Kinder aus finanziell benachteiligten Familien. Ziel ist es, den Kindern so einen chancengerechten Schulstart zu ermöglichen.
Der Verein Sonnenblume e.V., Bremerhaven verteilt kostenfreie Schulranzen an Kinder aus finanziell benachteiligten Familien. Ziel ist es, den Kindern so einen chancengerechten Schulstart zu ermöglichen.
Das Projekt bietet ein gruppenbasiertes Schwimmangebot für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen. Bei besonderer Indikation besteht zusätzlich die Möglichkeit zur Einzelförderung, um individuell auf Bedürfnisse und Ängste einzugehen und Sicherheit im Wasser aufzubauen.
Im Jugendzentrum (HOT) kochen Kinder und Jugendliche partizipativ, demokratisch und transkulturell – ganz ohne ihre Lebenswelt aus den Augen zu verlieren. Ausgehend von Rezeptideen aus den sozialen Medien recherchieren sie gemeinsam, diskutieren, kaufen ein, kochen und dokumentieren den Prozess mit Fotos und Stories. So stärken sie ihre Selbstwirksamkeit, erhalten einen Vertrauensvorschuss und entwickeln gleichzeitig ein Bewusstsein für gesunde Ernährung.
Der Spendenlauf findet am 25. September statt. Mit ihm sollen Spenden für die Bestattung des Schulhofes gesammelt werden.
In diesem Projekt sollen Spiel- und Begegnungsflächen geschaffen werden, die für Kinder aller Altersgruppen zugänglich und attraktiv sind. Die Kinder werden dabei in ihrer Fantasie und Bewegung gefördert. Nicht nur die Bewegung steht im Vordergrund sondern auch die sozialen Fähigkeiten der Kinder sollen durch das gemeinsame Spiel und die Interaktion gefördert werden. Die Kinder haben selbst entschieden, welche Aktivitäten und Spielgeräte sie sich wünschen.
"Komm wir gehen auf den Spielplatz.“ Wenn Kinder mit ihren Eltern öffentliche Spielplätze besuchen, hat fast jeder sofort ein Bild vor Augen: Die Kinder laufen los und finden sich schnell in einer Gruppe zusammen. Die Kinder spielen unbefangen, lachen und haben Spaß und Freude am gemeinsamen Spiel. Voraussetzung dafür ist Kommunikation der Kinder untereinander.
Für Eltern neurodivergenter Kinder, insbesondere mit sprachlichen oder kognitiven Einschränkungen, ergibt sich ein anderes Bild. Die Kommunikation dieser Kinder läuft anders ab. Mit dem Pilotprojekt soll auf kindgerechtem Niveau die Teilhabe aller Kinder auf den 18 öffentlichen Spielplätzen in Borna ermöglicht werden. Ziel des Projekts ist die Aufstellung von Kommunikationstafeln, die Kindern nonverbale Kommunikation ohne Barrieren ermöglichen. Diese visuellen Tafeln enthalten bunte, leicht verständliche Symbole, basierend auf dem etablierten METACOM-Bildsystem.
Ziel des Projekts ist die partizipative Neugestaltung und Erweiterung des Spielraums des Integral Bildungsforum e.V. in Krefeld für Kinder von 1–6 Jahren ohne Kitaplatz. Gemeinsam mit Kindern und Eltern werden in einem Beteiligungsprozess Ideen entwickelt, die durch Malaktionen, Fotokarten und Mitmach-Workshops in konkrete Spiel- und Bewegungsangebote übersetzt werden. So entsteht ein sicherer, fördernder Raum, der Mitbestimmung stärkt, Kinderrechte nach der UN-Kinderrechtskonvention fördert und die Lebenswelt der Familien nachhaltig verbessert.
Im Projekt „Sport verbindet – Stark für Integration“ gestalten geflüchtete und zugewanderte Kinder und Jugendliche gemeinsam Sport- und Bewegungsangebote. Sie entscheiden aktiv über Trainings, Regeln und Abläufe und übernehmen Verantwortung im Team. Durch Bewegung erleben sie Zugehörigkeit, stärken Selbstbewusstsein und soziale Kompetenzen und fördern Integration sowie ein respektvolles Miteinander.
Das Kinderhaus Fin Kids (Hans-Wendt gGmbH) führt ein vierwöchiges Präventionsprojekt zur Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen von Vorschulkindern durch. Im Programm „Stark auch ohne Muckis“ lernen die Kinder, Konflikte gewaltfrei zu lösen, mit Provokationen umzugehen und ihre Gefühle besser zu verstehen. In acht Einheiten à 60 Minuten für zwei Gruppen (24 Kinder) begleitet eine externe pädagogische Fachkraft das Projekt, während das Kita-Team die Inhalte im Alltag weiterträgt. Ziel ist es, Mobbing und Ausgrenzung vorzubeugen und die Kinder gestärkt in die Grundschule zu entlassen.
Unter dem Motto „Stark mit Tieren“ gestalten Huchtinger Grundschüler*innen 30 Projekttage auf der Stadtteilfarm Huchting aktiv mit. Sie erleben Haus- und Wildtiere hautnah, beobachten, versorgen und erforschen sie und übernehmen Verantwortung bei Pflege, Fütterung und Stallarbeit. In frei wählbaren Angeboten bringen die Kinder ihre Interessen ein und erweitern ihr Wissen über Tiere. Die direkte Begegnung mit den Tieren stärkt soziale und emotionale Kompetenzen und schafft besondere Gemeinschaftserlebnisse, die jeder Projekttag am gemeinsamen Lagerfeuer abschließt.
Kinder sollen gesund, stark und selbstbewusst aufwachsen – besonders in Grundschulen und Stadtteilen mit herausfordernden Lebensbedingungen. Die Lions-Clubs in Niedersachsen-Bremen engagieren sich gemeinsam mit dem Verein Klasse 2000 e. V. als Paten unter dem Motto „Stark und Gesund in der Grundschule“. Speziell ausgebildete Klasse 2000-Gesundheits-Förder*innen begeistern die Kinder mit Unterrichtsmaterialien und Spielen, die Themen wie Gesundheit, Bewegung und Selbstwert vermitteln. Die Lehrkräfte vertiefen die Inhalte im Unterricht, wodurch die hohe Motivation der Kinder nachhaltig wirkt. Zusätzlich werden Eltern durch Materialien und Aktionen zur Mitwirkung eingeladen, um die Gesundheitsförderung gemeinsam im Alltag zu stärken.
Im Projekt fahren Kinder im Alter von 0 bis 16 Jahren der Tafelkunden Wildeshausen und des Frauenschutzhauses in Begleitung ihrer Eltern zu einem Ausflug in einen Tier- und Freizeitpark. Bei gutem Wetter geht es in den Tier- und Freizeitpark Thüle, bei Dauerregen in die überdachte Nordseespielstadt Wangerland. Der Ausflug findet zu Beginn der Sommerferien statt. Für die Familien wäre ein solcher Ausflug sonst aus finanziellen Gründen nicht möglich.
Im Sommer 2026 nehmen 25 Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren an einer einwöchigen Freizeit an der Nordseeküste teil. Neben erlebnispädagogischen Angeboten steht die aktive Beteiligung der Kinder im Mittelpunkt: Sie bringen eigene Ideen ein, übernehmen Verantwortung und erleben Mitbestimmung und Kinderrechte alltagsnah. Die Freizeit stärkt soziale Kompetenzen, Gemeinschaftssinn und Selbstvertrauen und eröffnet den Teilnehmenden neue Erfahrungen.
In diesem Projekt entwickelt das Jugendforum der Stadt Templin zusammen mit dem Beauftragten für Kinder und Jugendbeteiligung Templin ein Podcast-Format. Jugendliche sind die Hauptzielgruppe. Sie werden über die vorhandenen Angebote der Stadt Templin, über die Kommunalpolitik sowie über ihre Rechte informiert. Jugendliche und Erwachsene begegnen sich auf Augenhöhe und entwickeln dadurch gegenseitiges Verständnis.
Durch dieses Projekt aus Magdeburg wird ein neuer TikTok-Kanal der „Villa Wertvoll“ angelegt. Das Projekt richtet sich an Jugendliche ab 13, die in benachteiligten Familien in der Neuen Neustadt aufwachsen. In einem wöchentlichen Kursangebot lernen sie, wie Reels gedreht und produziert werden. Die Teilnehmenden erlernen zusätzlich, wie sie kompetent, sensibel und kritisch Medien konsumieren.
Im Rahmen einer fünftägigen Ferienfahrt des Academia Berlin e.V. erleben rund 40 Jugendliche gesunde Ernährung praxisnah und interkulturell. In wechselnden Kleingruppen kochen sie unter Anleitung eines Kochs nachhaltige Gerichte aus verschiedenen Kulturen und vertiefen ihr Wissen zu Ernährung, Saisonalität und Nachhaltigkeit. Zielgruppe sind Mentor*innen im Alter von 15–18 Jahren, die das Gelernte weitergeben; ergänzt wird das Programm durch Sport-, Spiel- und Kreativangebote sowie aktive Mitgestaltung der Jugendlichen.
Das Vernetzungstreffen der Kinder- und Jugendgremien bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Qualifizierungsbedarfe zu decken, sich auszutauschen und praktische Fähigkeiten zu erlernen. Ziel ist es, den Dialog zu Themen, gemeinsame Forderungen, den Austausch mit der Politik und gegenseitige Unterstützung zu fördern, sowie die Gremienlandschaft in Brandenburg voranzubringen und neue Zielgruppen zu erreichen.
Beim „VÖLLIG LOSGELÖST Festival“ gestalten Kinder und Jugendliche aus Rotenburg und dem Landkreis Rotenburg (Wümme) ein zweitägiges, kostenfreies Open-Air-Festival aktiv mit. Rund um das Heimathaus Rotenburg entwickeln und erleben sie im August 2026 ein vielfältiges Programm aus Musik, kreativen Workshops, Sport und gemeinschaftlichen Aktionen. In Workshops, auf der Open Stage und bei interaktiven Angeboten bringen junge Menschen ihre Ideen ein, sammeln neue Erfahrungen und vernetzen sich untereinander. Das Festival schafft einen eigenständigen Raum für junge Zielgruppen und setzt damit einen bewussten Gegenpol zu überwiegend erwachsenenorientierten Kulturangeboten der Region.
Durch dieses Projekt aus Nürtingen wird aus einem ehemaligen städtischen Autoverwahrparkplatz eine inklusive Spielfläche geschaffen, die für ALLE nutzbar ist und so gemeinsames Spielen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen ermöglicht. Die Kinder und Jugendlichen werden durch einen Beteiligungs-Workshop aktiv in die Planung und später auch in die Umsetzung eingebunden. Ein Begegnungsort entsteht, auf dem Barrieren abgebaut und ein vorurteilsfreier Umgang ermöglicht wird. Das Projekt ermöglicht Chancengleichheit und Teilhabe für alle!
Die Kinder des Kinderladen Austraße beschäftigen sich mit den Themen Saisonalität, Herkunft und Verarbeitung von Lebensmitteln und gesunder Ernährung. Dabei lernen sie verschiedene Lebensmittel zu unterschiedlichen Jahreszeiten kennen, die in einem kleinen Garten im Hof des Kinderladens angebaut, gepflanzt und geerntet werden. Im Verlauf der Jahreszeiten werden diese zu Mahlzeiten verarbeitet und mit allen Sinnen erfahren. Die Kinder begleiten so die Lebensmittel vom ersten Samenkorn über deren Entstehung hin zum verarbeiteten Status auf ihrem Teller.
Dokumentiert wird der gesamte Projektverlauf regelmäßig über ein Portfolio für jedes Kind, mit Berichten, Fotos und Gemaltem, welches die Kinder jeweils einzeln mit ihrer Bezugserzieherin gestalten. Zudem wird zum Ende des Projekts ein Garten-Kochbuch mit den liebsten Rezepten der Kindergruppe und Gartentipps erstellt, sodass jede Familie die Rezepte des Projekts zu Hause nachkochen kann.
Im Projekt lernen Kinder und Jugendliche im Mikado spielerisch, wie gesunde Ernährung funktioniert und wie man einfache, ausgewogene Mahlzeiten selbst zubereitet. Gemeinsam wird gekocht, probiert und über Lebensmittel, Nährstoffe und nachhaltigen Einkauf gesprochen.
Die Teilnehmer*innen entdecken neue Rezepte, lernen Küchentechniken und entwickeln ein Bewusstsein für bewusste Ernährung im Alltag. Das Projekt verbindet praktische Erfahrung mit Wissen rund um Gesundheit, Umwelt und Gemeinschaft – und macht dabei vor allem eins: Spaß am Kochen und Genießen.
Das Projekt bietet regelmäßige kreativ- und bewegungstherapeutische Gruppenangebote für geflüchtete Mädchen in einem geschützten Rahmen. Die Teilnehmenden nutzen Tanz, Akrobatik und theaterpädagogische Elemente, um Selbstwirksamkeit, Körperbewusstsein und Ausdruck zu stärken. Zusätzlich entsteht ein geschützter Raum für Austausch, in dem Konflikte, Sorgen und positive Erfahrungen geteilt werden können. Das Angebot fördert Teambildung, Identitätsstärkung und unterstützt die Mädchen dabei, ihre eigenen Ressourcen zu entdecken – sowohl individuell als auch im Miteinander.
Im Projekt entdecken Kinder im Alter von 8–16 Jahren die Geschichte und Kultur Wiesbadens auf kreative Weise. Gemeinsam besuchen sie Museen, historische Orte und Denkmäler und setzen ihre Eindrücke anschließend in eigenen Bildern um. Unter Anleitung von Künstler:innen lernen die Kinder verschiedene Maltechniken (Aquarell, Acryl, Mixed Media) kennen und entwickeln Schritt für Schritt eigene Werke. Wichtig ist dabei die aktive Beteiligung: Die Kinder entscheiden selbst, welche Orte und Motive sie darstellen möchten, wie die Ausstellung gestaltet wird und welche Texte oder Zitate ihre Bilder begleiten. So entsteht nicht nur eine Sammlung von 30–50 Kunstwerken, sondern auch ein lebendiger Dialog über Geschichte, Stadtidentität und Kinderperspektiven. Den Höhepunkt bildet eine öffentliche Ausstellung, die Eltern, Schulen und Nachbarschaft einlädt und Kinder als junge Kulturvermittler sichtbar macht.
Das Writing Lab ist ein kreativer Workshop für Jugendliche, der ihnen ermöglicht, eigene Songtexte zu schreiben und diese in einem professionellen Setting aufzunehmen. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf dem Erlernen von Songwriting-Techniken, sondern auf der Auseinandersetzung mit persönlichen und gesellschaftspolitischen Themen. Die Jugendlichen nutzen Songwriting als kraftvolle Ausdrucksform, um ihre Gedanken, Meinungen und Emotionen in musikalische Form zu bringen und sich zu sozialen Gerechtigkeitsfragen, Identität und gesellschaftlichen Herausforderungen zu äußern. Gesang wird als zentrales Element eingesetzt, um den emotionalen Ausdruck zu verstärken, während im Gesangscoaching Techniken wie Atmung und Tonführung vermittelt werden.
Kinder und Jugendliche aus der Osnabrücker Innenstadt erhalten Ferienangebote, um ihre Freizeit aktiv und spannend zu gestalten. Besonders Teilnehmende aus einkommensschwachen Familien nutzen die Möglichkeit, gemeinsam Ausflüge, etwa ins Schwimmbad oder den Movie Park Bottrop, zu unternehmen. Die Angebote fördern soziale Teilhabe, stärken das Selbstbewusstsein und ermöglichen neue Erfahrungen in der Gemeinschaft.
Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie junge Menschen die Region Eberswalde zukünftig mitgestalten können. Ein Zukunftsrat wird gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen gegründet, der die besonderen Herausforderungen und Lebensbedingungen von jungen Menschen betrachtet. Praktische Mitbestimmungserfahrungen machen Kinder und Jugendliche im Zukunftsausschuss, in dem sie bereits über ein Fördermittelbudget für Kinder- und Jugendangebote in der Region entschieden haben.