Kinderrechtepfad

Ab sofort kann man die Kinderrechte auch beim Spaziergang an der frischen Luft erleben! Unser Kinderrechtepfad greift das Prinzip des “Trimm-dich-Pfades” auf und macht die Kinderrechte im Alltag spielerisch sichtbar. Jährlich stellt das Deutsche Kinderhilfswerk den Kinderrechtepfad einer Auswahl an Kommunen zur Verfügung.

So funktionieren die Kinderrechtepfade

Der Kinderrechtepfad bietet Kindern wie Erwachsenen einen erlebnisorientierten Zugang zu kinderrechtlichen Themen. Damit ermöglicht das Deutsche Kinderhilfswerk Kommunen ein kostengünstiges, öffentlichkeitswirksames Instrument zur Vermittlung kinderrechtlicher Inhalte. Das Konzept ist an die bekannten “Trimm dich Pfade” angelehnt: Spazierende stoßen auf in der Öffentlichkeit installierte Schilder und finden darauf spielerisch vermittelte Informationen.

Die Stationen sind mit Wiedererkennungswert gestaltet und im öffentlichen Raum (beispielsweise Parks, Spielplätze, Sehenswürdigkeiten) installiert. So entsteht ein dauerhafter Zugang zu den Inhalten, die jederzeit besucht und erlebt werden können.

Damit sind die Kinderrechtepfade eine schöne Möglichkeit für Kinder und Begleitende, sich gemeinsam einem Thema und einander zuzuwenden. Das Draußen-Sein wird pädagogisch aufgewertet und der Park- oder auch Spielplatzbesuch verwandelt sich in ein Erlebnis.

Zehn Stationen zu den Kinderrechten

Kommunen haben die Möglichkeit, mit den Kinderrechtepfaden ein besonderes Zeichen für Kinder zu setzen. Der Pfad besteht aus zehn Schildern, die sich auf zehn wichtige Kinderrechte beziehen. 

Jedes Schild bietet eine kurze Einführung zum jeweiligen Kinderrecht sowie eine Anregung zur Selbsterfahrung bzw. Auseinandersetzung. Dabei steht der Spaß im Vordergrund! Kinder vom Kleinkind- bis zum Grundschulalter werden aber auch vor kleinere oder größere Herausforderungen gestellt. Durch das breite Schwierigkeitsspektrum soll jedes Kind bestärkende Erfolgserlebnisse erleben können. Die Aufgaben fordern Motorik, Sinneswahrnehmung, Erinnerungsvermögen, Fantasie und Kreativität, aber auch Achtsamkeit, Empathie und Rücksichtnahme.

Insgesamt regen die zehn Stationen des Kinderrechtepfades zu einer Reflexion über Ansprüche und Potenziale der Kinderrechte an und zeigen, wie diese im Alltag gelebt werden können.

So können Kommunen einen Kinderrechtepfad erhalten

Das Deutsche Kinderhilfswerk vergibt jedes Jahr eine begrenzte Anzahl an Kinderrechtepfaden kostenlos an interessierte Kommunen. Bei Interesse reichen die Kommunen eine schriftliche Interessenbekundung ein und es werden Kommunen ausgewählt, die den Kinderrechtepfad dann offiziell und kostenlos bestellen können. 

Wir möchten die Kinderrechtepfade möglichst breit in Deutschland verteilen. Darüber hinaus wünschen wir uns eine nachhaltige Nutzung des Pfades im Sinne der Verbreitung und Umsetzung der Kinderrechte sowie die Beteiligung von Kindern an der Planung, Umsetzung und Nutzung des Kinderrechtepfades.

Aktuell bereiten wir ein weiteres Interessensbekundungsverfahren für den Kinderrechtepfad vor (voraussichtlich im dritten Quartal 2026). Wenn sie informiert werden wollen, sobald die neue Bewerbungsphase startet, können Sie sich unverbindlich auf die Liste von Interessierten  setzen lassen.

Infoblatt zu den Kinderrechtepfaden jetzt herunterladen!  

Alle Dokumente zu den Kinderrechtepfaden für Sie im Überblick:

  • Infoblatt zum Kinderrechtpfad

    Hier finden Sie alle Informationen rund um unserer Angebot Kinderrechtepfad.

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  • Ansicht Kinderrechtepfad

    Unseren Kinderrechtepfad gibt es in zwei verschiedenen Designs. So könnte ein Pfad in Ihrer Kommune aussehen.

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  • Nutzungsvereinbarung Kinderrechtepfad

    Für die Nutzung setzen wir gemeinsam einen Vertrag auf. Hier können Sie sich diesen bereits anschauen.

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  • Letter of Intent Kinderrechtepfad

    Falls nicht die Kommune selbst die Nutzungsvereinbarung zeichnet, benötigen Sie ergänzend einen Absichtserklärung der Kommune. Einen Entwurf dazu finden Sie hier.

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Teil des Programms "Kinderrechte-Landschaften"

Mit dem Programm “Kinderrechte-Landschaften ” wollen wir langfristig die Entwicklung von Kinderrechte-Bildungslandschaften fördern – kommunal und lebensweltbezogen. Dafür planen wir, verschiedene Kinderrechte-Einrichtungen an den Standorten unserer Kinderrechteschulen aufzubauen und zu fördern. Mithilfe dieser Netzwerke wollen wir die Kinderrechtebildung in unterschiedlichen Praxisfeldern entwickeln und damit Kinderrechte konkret erlebbar machen.