Seit Jahrzehnten setzt sich das Deutsche Kinderhilfswerk dafür ein, dass sich Kinder und Jugendliche mehr beteiligen können. Deswegen hören wir auch bei unserer Arbeit genau darauf, was junge Leute zu sagen haben: Wir arbeiten eng mit unserem Kinder- und Jugendbeirat zusammen, dem engagierte junge Menschen aus ganz Deutschland angehören.
Der Kinder- und Jugendbeirat berät er das Deutsche Kinderhilfswerk bei der Konzeption und Durchführung von Projekten und überprüft deren Wirkung auf Kinder und Jugendliche. Außerdem macht er Vorschläge, wie die Interessen von Kindern und Jugendlichen besser berücksichtigt werden können.
Ganz konkret bedeutet das, dass die Kinder und Jugendlichen in regelmäßigem Austausch mit unserem Vorstand sind und für Presseanfragen zur Verfügung stehen, bei denen es um die Perspektive von Kindern und Jugendlichen geht. Sie stellen die Jury bei unserem jährlichen Deutschen Kinder- und Jugendpreis und wählen die finalen sechs nominierten Projekte aus, die dann zur großen Preisverleihung in den Europa-Park in Rust reisen. Und sie sind regelmäßig bei einzelnen Aktionen aktiv, wie beispielsweise beim Weltkindertag, bei Social-Media-Kampagnen, beim Kindergipfel oder bei der Beratung wie Publikationen kindgerecht erstellt werden.
Wer bin ich:
Ich bin Anna-Lena, 16 Jahre alt und komme aus Sindelfingen (in Baden-Württemberg). Ich möchte mich im Kinder- und Jugendbeirat dafür einsetzen, dass mehr Wert auf die Stimme der Kinder und Jugendlichen gelegt wird.
Was habe ich bereits gemacht?
Außerhalb des Kinder- und Jugendbeirats habe ich mich viele Jahre an meiner Schule im Schülerrat und im Vorstand der SMV (SchülerMitVerantwortung) engagiert, außerdem arbeite ich gerade beim deutsch-französischen Miniparlament des Institut français und der Akademie de Strasbourg mit.
Mein Lieblingskinderrecht ist das Recht auf Beteiligung.
Meine wichtigste Botschaft an die Politik: Für das Wohlbefinden aller Kinder und Jugendlichen ist ihre Gesundheit ein wichtiger Grundbaustein. Dabei zählt nicht nur die körperliche sondern auch die seelische Gesundheit, welche oft immer noch vernachlässigt und oft sogar vergessen wird und das obwohl Kinder und Jugendliche immer häufiger an psychischen Problemen bis hin zu Krankheiten leiden. Um dem vorzubeugen, sollten in Deutschland dringen mehr Aufklärung und Prävention stattfinden und vor allem auch mehr Therapieangebote geschaffen werden. Denn ein zeitnaher Zugang zu Hilfsangeboten sollte keine Ausnahme mehr sein, weil jedes Kind ein Recht auf Gesundheit hat - egal ob physisch oder psychisch.
Wer bin ich?
Ich bin Ella, 14 Jahre alt und komme aus Hamburg. Mein Ziel im KiJuBei ist es, dass wir es schaffen, dass die Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden.
Was habe ich bereits gemacht?
Ich habe ein eigenes Projekt namens “Ella hilft”, wo ich den Kindern im größten Flüchtlingscamp der Welt helfe, indem ich Spenden sammle und darauf aufmerksam mache.
Mein Lieblingskinderrecht ist das Recht auf Schutz vor Gewalt.
Wer bin ich?
Ich bin Jonte, 16 Jahre alt und aus Bremen. Ich möchte gern die Kinderrechte ins Grundgesetz bringen und allen Kindern ein Recht auf eine lebenswerte Zukunft ermöglichen.
Das habe ich bisher gemacht:
Bis jetzt habe ich mich in meinem eigenem Projekt Naturschutz2go und im Jugendbeirat Horn Lehe engagiert.
Mein Lieblingskinderrecht ist Artikel 2, Achtung der Kindesrechte / Diskriminierungsverbot
Wer bin ich?
Ich bin Julian, 15 Jahre alt und komme aus Wolfsburg. Während meiner Zeit im KiJuBei möchte ich mich vor allem für die Gleichberechtigung der unterschiedlichen Sexualitäten und Geschlechter einsetzen. Des Weiteren liegt mir der Klimaschutz sehr am Herzen.
Das habe ich bereits gemacht:
Ich engagiere mich seit Jahr 2016 im Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Wolfsburg und habe dort schon an vielen Projekten zu unterschiedlichen Themen gearbeitet, sowie einen Film über Sexismus gedreht. Außerdem beteilige ich mich seit 2013 jährlich an der Sternsingeraktion und sitze in verschiedenen schulischen Gremien.
Mein Lieblingskinderrecht ist das Recht auf Beteiligung. Kinder und Jugendliche sollten mehr in die Politik mit einbezogen werden, mehr mitentscheiden dürfen und respektiert werden, was bisher leider eher selten der Fall ist!
Meine wichtigste Botschaft an die Politik: Kinder und Jugendliche brauchen mehr echte Mitbestimmung in Politik und Gesellschaft. Oft wird über ihre Zukunft entschieden, ohne dass ihre Stimmen gehört werden. Wenn Kinderrechte wirklich ernst genommen werden sollen, müssen die Meinungen von Kindern und Jugendlichen bei wichtigen Entscheidungen, etwa in Schule, Umwelt oder Stadtplanung berücksichtigt werden. Deshalb fordern wir feste Strukturen für Kinder- und Jugendbeteiligung auf allen politischen Ebenen!
Wer bin ich?
Ich bin Laura, 13 Jahre alt, besuche die Schulfarm Insel Scharfenberg und wohne in Berlin-Tegel. Während meiner Zeit im Kinder-und Jugendbeirat möchte ich mich für Fairness und gleichberechtigte Bildungschancen einsetzen.
Was habe ich bereits gemacht?
Seit Juni 2024 bin ich im KiJuBei aktiv und konnte schon großartige Gelegenheiten ergreifen, um andere fantastische junge Menschen kennenzulernen, die ähnliche Ziele verfolgen.
Mein Lieblingskinderrecht ist Artikel 28, das Recht auf Bildung. Jedes Kind sollte die Möglichkeit haben zur Schule zu gehen und gefördert zu werden!
Wer bin ich?
Mein Name ist Luki, ich bin 12 Jahre alt und wohne mit meinen Eltern und meinen Geschwistern in Köln. In meiner Freizeit fahre ich leidenschaftlich gerne Skateboard – am liebsten gemeinsam mit meinen Freunden.
Das habe ich bereits gemacht:
Während der Coronazeit habe ich mich gemeinsam mit Freunden und meinem kleinen Bruder dafür eingesetzt, unser "Veedel" (Stadtteil Köln-Poll) sauberer zu machen. Wir sind regelmäßig losgezogen und haben Müll gesammelt, weil uns Umweltschutz wichtig ist und wir zeigen wollten, dass jeder etwas beitragen kann.
Mein Lieblings-Kinderrecht ist das Recht auf Spiel und Freizeit. Ich finde es total wichtig, dass alle Kinder Zugang zu Sport- und Freizeitmöglichkeiten haben – egal, wo sie wohnen oder wie viel Geld ihre Familie hat. Deshalb möchte ich mich in meinem „Veedel“ für den Bau eines neuen, naturnahen Skateparks und in ganz Deutschland dafür einsetzen, dass Kinder gut spielen und Sport treiben können.
Meine wichtigste Botschaft an die Politik: Ich wünsche mir, dass es mehr Spiel- und Sportplätze für ältere Kinder und Jugendliche gibt. Kinder und Jugendliche brauchen genug Orte, wo man sich treffen kann, damit Kinder nicht mehr so viel vor und an digitalen Geräten hocken. Wenn die Politik mehr dafür tut, fühlt man sich wohler, ausgeglichener und hat weniger Langeweile. Außerdem lernt man dort auch zusammenzuhalten.
Wer bin ich:
Ich bin Melissa, 15 Jahre alt und komme aus Nürnberg. Im KiJuBei ich möchte erreichen, dass Kinder aus ganz Deutschland eine Stimme haben und sie auch gehört wird.
Das habe ich bereits gemacht:
Ich bin seit 2023 Mitglied im Kinder-Jugend-Beirat. In dieser Zeit habe ich bei einigen Projekten mitgewirkt z. B.habe ich 2022 beim Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder aus ganz Deutschland“ mitgeholfen. Am Weltspieltag haben wiraußerdem einen Film gedreht zur Integration an Spielplätzen für beeinträchtigte Kinder und ich war beim PxP Festival in Berlin zum Thema mentale Gesundheit bei Jugendlichen dabei.
Mein Lieblingskinderrecht ist das Recht auf Gesundheit.
Meine wichtigste Botschaft an die Politik: Gesundheit ist echt wichtig für uns alle. Kein Kind sollte krank sein, nur weil es nicht genug zu essen hat oder keinen Arzt bekommt. Wir brauchen sauberes Wasser, frische Luft und Orte, wo wir uns bewegen können, ohne Stress. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, dass jedes Kind die Chance hat, gesund groß zu werden - egal, wo es lebt. Weltkindertag heißt für mich: Wir müssen daran erinnern, dass das normal sein sollte und nicht Luxus.
Wer bin ich:
Ich bin Mia, 15 Jahre alt und komme aus Nürnberg. Im KiJuBei möchte ich erreichen, dass es Jugendlichen ermöglicht wird, sich mehr zu beteiligen und Entscheidungen zu treffen.
Das habe ich bereits gemacht:
Ich bin seit 2023 Mitglied im Kinder-Jugend-Beirat und habe mich dort schon an einigen Projekten beteiligt, wie z.B. am Weltspieltag einen Film gedreht zur Integration an Spielplätzen für beeinträchtigte Kinder und auf dem Podium vom PxP Festival gesprochen zum Thema mentale Gesundheit bei Jugendlichen. Außerdem habe ich 2022 am “Aktionsplan neue Chancen für Kinder aus Deutschland” teilgenommen.
Mein Lieblingskinderrecht ist das Recht auf Gesundheit.
Meine wichtigste Botschaft an die Politik: Kinder in Deutschland brauchen mehr Spielräume, die eng mit der Natur verbunden sind, um sich gesund entwickeln zu können. Naturnahe Spielplätze und frei zugängliche Grünflächen fördern Kreativität, Bewegung und soziale Fähigkeiten besser als rein künstliche Angebote. Gleichzeitig lernen Kinder dadurch, einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt aufzubauen. Daher fordern wir mehr natürliche, sichere und frei nutzbare Spielmöglichkeiten im städtischen und ländlichen Raum.
Wer bin ich?
Ich bin Mick und 13 Jahre alt. Mein Lieblingsfächer sind Mathe und Biologie. Ich wohne seit 8 Jahren an der schönen Nordseeküste - zusammen mit meiner Mutter und meinem geistig benachteiligten Bruder. Seit ich mich erinnern kann, helfe ich meiner Mutter, wo ich kann, um ihr den schweren Alltag zu erleichtern.
Das habe ich bereits gemacht:
Ich engagiere mich bei den "Retterherzen" im Kinderhaus Wittmund. Als angehender Jugendleiter habe ich bereits viel Erfahrung mit Kindern gesammelt. Seitdem mein älterer Freund Lukas und ich vor 3 Jahren das Erste-Hilfe-Projekt “Retterherzen” für Kinder ins Leben gerufen haben, haben mein Team und ich sehr vielen Kindern Erste-Hilfe-Kenntnisse spielerisch vermittelt. Viel Spaß hatte ich auch bei der Durchführung unseres Medienprojektes "Demokratie Nord-Ost". Mit den Kindern und Jugendlichen bereiste ich mehrere Landeshauptstädte und interviewte dort zahlreiche Menschen zum Thema Demokratie.
Mein Lieblingskinderrecht ist Artikel 2 der UN-Kinderrechtskonvention, der besagt, dass alle Kinder, die gleichen Rechte haben. Kein Kind darf ausgegrenzt und vernachlässigt werden! Jedes Kind soll mit anderen Kindern spielen, lachen und lieben können.
Meine wichtigste Botschaft an die Politik: Lasst die Kinder mitsprechen und mitentscheiden, um die Welt friedlicher, menschlicher und sicherer zu machen!
Wer bin ich?
Ich bin Nathan, 13 Jahre alt und komme aus Köln. In meinem Gymnasium bin ich in der Umwelt-AG und nehme mit einem Freund jährlich an der „World Robot Olympiade“ teil. In meiner Freizeit schauspiele ich am Jungen Theater Bonn, spiele Tennis und mache Parcours.
Das habe ich bereits gemacht:
Ich habe eine Ausstellung zum Thema „Umweltschutz in Zahlen“ veranstaltet, welche vom ZDF begleitet wurde. Damit habe ich 2025 auch den „Deutschen Kinder- und Jugendpreis“ in der Kategorie “Politisches Engagement” gewonnen. Auf meiner Homepage www.changestarters.com zeige ich anhand von einfachen Zahlen die Umweltprobleme und versuche Menschen dazu zu animieren, nachhaltig zu leben.
Meine Lieblingskinderrecht ist das Recht auf Gleichbehandlung, weil ich finde, alle Menschen auf der Welt sollten gleichbehandelt werden.
Meine wichtigste Botschaft an die Politik: Ich finde, Kinderrechte müssen endlich ins Grundgesetz, damit sie wirklich ernst genommen werden. Kinder sollen nicht nur geschützt werden, sondern auch mitbestimmen können, weil es um ihre Zukunft geht. Demokratie heißt, dass alle gehört werden, auch Kinder. Deshalb ist es wichtig, dass Politik Kinderrechte stärker beachtet.
Wer bin ich?
Mein Name ist Sophia. Ich bin 15 Jahre alt und wohne in Frankfurt am Main. Ich bin in Sizilien geboren und aufgewachsen und in die vierte Klasse in Deutschland eingeschult worden. Während meiner Zeit im KiJuBei möchte ich mich für gleichberechtigte Bildungschancen einsetzen.
Das habe ich bisher gemacht:
Abseits vom KiJuBei engagiere ich mich bei dem START-Stipendium, welches Menschen mit einer anderen Herkunft fördert und mehr Aufmerksamkeit für sie schafft. Nebenbei versuche ich mich auch privat zu engagieren und nehme an dem Projekt "Frankfurter Stadtfarm" teil, womit ich zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit beitrage.
Mein Lieblingskinderrecht ist das Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung.
Meine wichtigste Botschaft an die Politik: Die Kinderrechte müssen unbedingt ins Grundgesetz hinzugefügt werden, da sonst ein wichtiger Bestandteil, der Kinder betrifft und sie repräsentiert, fehlt. Es darf nicht sein, dass es nicht genügend Aufklärung darüber gibt, dass Kinder nicht einmal wissen, dass sie Rechte haben, auf die sie sich berufen können. Kinder müssen sich frei, selbstständig und kreativ entfalten können und einen Raum haben - und unabhängig von den Erwachsenen ihre Meinungen, Bedürfnisse und Wünsche mitteilen können.
Wer bin ich?
Ich bin Yadanar, ich bin 17 Jahre alt und komme aus Frankfurt am Main. Seit Anfang des Jahres 2023 lebe ich in Deutschland. Ich möchte zeigen, dass Kinder die wichtigsten Elemente unserer Zukunft sind und dass Kinder auch sehr vieles drauf haben.
Was habe ich bereit gemacht?
Ich engagiere mich in Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Bad Soden Salmünster. Seit 2024 bin ich hier in KiJubei des deutschen Kinderhilfswerk.
Mein Lieblingskinderrecht ist die Artikel 28 "Recht auf Bildung; Schule; Berufsausbildung"
Meine wichtigste Botschaft an die Politik: Kinderrechte sind wichtig, weil jedes Kind in Sicherheit, Gesundheit und mit gleichen Chancen aufwachsen soll. Kein Kind darf wegen Armut, Krieg oder Herkunft benachteiligt werden. Kinder brauchen Räume, in denen sie kreativ sein und ihre Meinungen äußern können. Denn die Zukunft unserer Gesellschaft hängt davon ab, wie gut wir heute die Rechte der Kinder schützen. Deshalb ist es wichtig, die Kinderrechte ins Grundgesetz einzuführen.
Damit wir unsere Arbeit und Kommunikation noch besser an Ihren Bedürfnissen ausrichten können, laden wir Sie zur Teilnahme an einer Umfrage im Rahmen des Spendenmonitors ein. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und unterstützen Sie uns mit Ihrer Einschätzung. Ihre Rückmeldung stärkt unsere Arbeit für Kinder.
Die Befragung ist anonym, sicher und datenschutzkonform.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!