Die beiden möchten sich durch ihre Mitarbeit für die Rechte der Kinder in Deutschland engagieren. Nathan Kipper hatte kürzlich mit seinem Projekt "Klima schützen mit Zahlen" den Deutschen Kinder- und Jugendpreis in der Kategorie "Politisches Engagement" gewonnen. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis ist der höchstdotierte bundesweite Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung.
Die beiden Schüler aus Köln waren als Mitglieder des Kinder- und Jugendbeirates des Deutschen Kinderhilfswerkes am Freitag in Berlin mit dabei, als im Rahmen des Weltkindertages ein von Kindern und Jugendlichen gestaltetes "Haus der Kinderrechte" vor dem Brandenburger Tor präsentiert wurde. Das kreative Bauwerk bestand aus bunten Kinderrechte-Bausteinen mit bundesweit eingereichten Forderungen und Wünschen junger Menschen zum Motto des Weltkindertags "Kinderrechte - Bausteine für Demokratie!".
"Ich finde, Kinderrechte müssen endlich ins Grundgesetz, damit sie wirklich ernst genommen werden. Kinder sollen nicht nur geschützt werden, sondern auch mitbestimmen können, weil es um ihre Zukunft geht. Demokratie heißt, dass alle gehört werden, auch Kinder. Deshalb ist es wichtig, dass Politik Kinderrechte stärker beachtet", sagt der 13-jährige Nathan Krippner.
"Meine wichtigste Botschaft an die Politik: Ich wünsche mir, dass es mehr Spiel- und Sportplätze für ältere Kinder und Jugendliche geben sollte. Kinder und Jugendliche bräuchten genug Orte, wo man sich treffen kann, damit Kinder nicht mehr so viel vor und an digitalen Geräten hocken. Wenn die Politik mehr dafür tut, fühlt man sich wohler, ausgeglichener und hat weniger Langeweile. Außerdem lernt man dort auch zusammenzuhalten", sagt der 12-jährige Luki Pahl.
Mitglied im Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes sind derzeit elf Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland. Der Beirat trifft sich mehrmals im Jahr und berät die Kinderrechtsorganisation bei Maßnahmen und Projekten. Er prüft insbesondere, wie diese auf Kinder und Jugendliche wirken. Zudem unterbreitet er Vorschläge, wie die Interessen von Kindern und Jugendlichen stärker berücksichtigt werden können. Außerdem sind die Mitglieder des Kinder- und Jugendbeirates regelmäßig bei einzelnen Aktionen aktiv, wie beispielsweise beim Weltkindertag, bei Social-Media-Kampagnen, bei Kindergipfeln oder bei der Beratung wie Publikationen kindgerecht erstellt werden.
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.




