Von Schleswig-Holstein bis Bayern – Flächendeckende Koordinierung des Kinder- und Jugendwahlprojekts U18 erstmals in allen Bundesländern

Erstmalig ist es den Organisatoren des Kinder- und Jugendwahlprojekts U18 gelungen, in jedem Bundesland eine Koordinierungsstelle für die U18-Bundestagswahl einzurichten. Die Koordinierungsstellen organisieren die U18-Wahl in ihrer Region, dienen als Servicestellen für die U18-Wahllokale in Kinder- und Jugendeinrichtungen und Schulen und sind für die regionale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Rund vier Monate vor der U18-Bundestagswahl haben sich bereits knapp 300 Wahllokale registriert. Die Veranstalter rechnen mit der Eröffnung zahlreicher weiterer Wahllokale in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendverbänden und -vereinen, Schulen und auf öffentlichen Plätzen. Das Kinder- und Jugendwahlprojekt U18 macht es möglich, dass neun Tage vor der Bundestagswahl, am 13. September 2013, alle Menschen unter 18 Jahren ihrer politischen Meinung Ausdruck verleihen und zu einer eigenen Wahl gehen können. Damit alle gut informiert ihr Kreuz machen können, finden bereits jetzt zahlreiche Aktionen der politischen Bildung in den Wahllokalen statt.„Zur letzten U18-Bundestagswahl 2009 gab es über 1.000 Wahllokale in ganz Deutschland. Wir sind optimistisch, dass wir dieses Ergebnis toppen können. U18-Koordinierungsstellen sind dabei wichtige Akteure, um eine breitflächige Wahllokal-Verteilung zu schaffen und so möglichst vielen Kindern und Jugendlichen aus allen Teilen Deutschlands eine Beteiligung am U18-Projekt zu ermöglichen“, betont Milena Feingold, Bundeskoordinatorin des U18-Projektes. “Daher rufen wir alle Jugendlichen und Erwachsenen auf: Meldet U18-Wahllokale an!“Ziel von U18 ist es, junge Menschen darin zu unterstützen, Politik zu verstehen, Unterschiede in den Wahlprogrammen der Parteien zu erkennen und Versprechen von Politikerinnen und Politikern kritisch zu hinterfragen. Im Vordergrund steht dabei, dass Kinder und Jugendliche ihre eigenen Interessen erkennen und formulieren lernen, selbst Antworten auf politische Fragen finden – und vor allem ermutigt werden, sich in die Gestaltung ihrer Lebensumwelt einzubringen. Gleichzeitig sollen Politikerinnen und Politikern die Anliegen der jungen Menschen näher gebracht werden.Wer ein Wahllokal eröffnen möchte, kann dies online unter www.u18.org eintragen. U18-Wahllokale können überall dort eingerichtet werden, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten. Eine Übersicht aller U18-Landeskoordinierungsstellen ist auf der U18-Internetseite zu finden: www.u18.org/bundestagswahl-2013/kontakt-bundeslaenderOrganisatoren und FördererOrganisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk. Gefördert wird die U18-Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für politische Bildung. Die PR- und Werbeagentur united communications sowie lokale Partner unterstützen das Projekt.Weitere Informationen zu U18 sowie die Kontaktdaten der Landeskoordinierungsstellen sind unter www.u18.org erhältlich.

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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