Deutsches Kinderhilfswerk hilft 77 Schulkindern in Stuttgart/ Ferry-Porsche-Stiftung spendet 50.000 Euro an das Deutsche Kinderhilfswerk für einen chancengerechten Bildungsstart

Schulranzen stehen aufgereiht auf einem Tisch.

Das Deutsche Kinderhilfswerk verteilt heute im Kinderhaus Hallschlag in Stuttgart 77 Schulranzen an Erstklässlerinnen und Erstklässler. Damit soll Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen ein guter Schulstart ermöglicht werden. Die Schulranzen sind gefüllt mit Federmappen, Buntstiften, Schulheften und einem Sportbeutel.

Finanziert wurden die Schulranzen durch die Ferry-Porsche-Stiftung, die 50.000 Euro an das Deutsche Kinderhilfswerk spendet, um Projekte und Initiativen für einen chancengerechten Bildungsstart zu fördern. Damit unterstützt die Stiftung unter anderem die bundesweit stattfindenden Schulranzenaktionen.

„Ein herzliches Dankeschön an die Ferry-Porsche-Stiftung, die unsere Projekte insbesondere für Kinder aus schwierigen finanziellen Verhältnissen großartig unterstützt. Ob Kinder in Deutschland gut in die Schule starten können, darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Mehr als jedes vierte Kind lebt mindestens an der Armutsgrenze. Die Familien können die rund 300 Euro für eine gute Ausstattung nicht aufbringen. Unsere Schulranzenaktion sorgt dafür, dass benachteiligte Kinder nicht ausgegrenzt werden. Wir schenken ihnen nicht nur eine Schultasche, sondern die Chance, genauso gut vorbereitet und selbstbewusst in die Schule zu starten wie alle anderen auch“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. 

„Viele Familien in unserem Stadtteil stehen vor großen finanziellen Herausforderungen. Der Schulstart ist eine besonders belastende Zeit, da Schulranzen und Ausstattung teuer sind. Die Schulranzenaktion hilft dabei, dass Kinder gleichberechtigt und mit Stolz in die Schule starten können – ohne Angst, ausgeschlossen zu werden“, betont Kilian Wörz, Leiter des Kinder- und Jugendhauses Hallschlag (Kinderhaus des Deutschen Kinderhilfswerkes).

„Teilhabe an Bildung ist ein Grundbedürfnis jedes Einzelnen. Ein eigener Schulranzen ermöglicht es Kindern, mit Vorfreude und Selbstvertrauen ihren Schulalltag zu beginnen und ebnet ihnen so den Weg zur Selbstverwirklichung und für eine chancenreiche Zukunft. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, das Deutsche Kinderhilfswerk erneut zu unterstützen“, sagt Angela Rodriguez, Vorstandsmitglied der Ferry-Porsche-Stiftung.

Die Schulranzenaktion

Die Schulranzenaktion des Deutschen Kinderhilfswerkes soll mit dazu beitragen, dass alle Kinder unabhängig von ihrer finanziellen Situation die gleichen Voraussetzungen für den Schulstart haben. Soziale Sicherheit und Bildungsgerechtigkeit für Kinder sollten in einer der reichsten Industrienationen der Welt eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Die Realität sieht aber seit vielen Jahren anders aus. In Deutschland lebt fast jedes vierte Kind mindestens an der Armutsgrenze und vielfach entscheidet der Geldbeutel der Eltern über die Bildungschancen von Kindern. Vielen Kindern fehlt es an elementaren Dingen wie einem Schulranzen oder einem Federmäppchen. Für manches geflüchtete Kind beginnt der erste Schultag mit völlig leeren Händen. 

Hier hilft das Deutsche Kinderhilfswerk nicht nur durch Unterstützung von Projekten und Initiativen, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben, sondern auch durch unbürokratische Hilfe, wie mit seiner jährlichen Schulranzenaktion. Dabei wurden bisher rund 34.000 Schulranzen im Wert von mehr als sechs Millionen Euro an Kinder in ganz Deutschland verteilt. Mehr Informationen unter www.dkhw.de/schulranzen  

Das Kinderhaus-Programm

Das Kinderhaus Hallschlag in Stuttgart ist Partner im Kinderhaus-Programm des Deutschen Kinderhilfswerkes. Insgesamt unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk bundesweit bereits 16 Kinderhäuser. Kinderhäuser sind wichtige Anlaufstellen für Kinder, die beispielsweise von Armut betroffen sind oder zu Hause Vernachlässigung erleben müssen. Ohne Voranmeldung können sie dort an verschiedenen Angeboten teilnehmen, in Ruhe Hausaufgaben machen, unbeschwert spielen, andere Kinder treffen, mit Vertrauenspersonen über ihre Probleme sprechen oder eine warme Mahlzeit bekommen. In all diesen Kinderhäusern bildet die UN-Kinderrechtskonvention die Grundlage für die pädagogische Arbeit. Mehr Informationen unter www.dkhw.de/kinderhaeuser 

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
Facebook: www.facebook.com/dkhw.de
Twitter: @DKHW_de
Instagram: deutscheskinderhilfswerk_e.v

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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