Projekt „Kinderzirkus Akrobatus“ aus Grumbach Förderprojekt des Monats September 2023 des Deutschen Kinderhilfswerkes

Das Kinderrechte-Projekt „Kinderzirkus Akrobatus“ aus Grumbach (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) ist vom Deutschen Kinderhilfswerk als Förderprojekt des Monats September 2023 ausgezeichnet worden. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Kinderrechtsorganisation seit diesem Jahr jeden Monat ein Projekt, das eine Förderung des Deutschen Kinderhilfswerkes erhalten hat und in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche wirkt. Die ausgezeichneten Projekte sollen beispielsweise mit einem besonders kreativen Konzept oder ihrer nachhaltigen Wirkung für Kinder und Jugendliche überzeugen. Außerdem wird ein besonderes Augenmerk auf die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen im Projekt gelegt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro dotiert.

Beim „Kinderzirkus Akrobatus“ aus Grumbach hatten zehn Kinder eine eigene Zirkusshow geplant, die sie dann im August in einem großen Zirkuszelt aufführten. Ein ganzes Jahr lang wurde gemeinsam geprobt, geübt und verschiedene Kunststücke einstudiert. Die Kinder haben dabei selbst entschieden, was sie erlernen möchten, und entwickelten ihre Programmnummer eigenständig. So gab es beim Kinderzirkus zum Beispiel Auftritte mit einem Diabolo, Jonglage, Einradfahren und Akrobatik. Die mitwirkenden Kinder zwischen drei und zwölf Jahren konnten experimentieren sowie eigene Talente entdecken und ausbauen. Dadurch vergrößerten sie ihren Erfahrungshorizont und ihr Selbstvertrauen wurde gestärkt.

„Beteiligung von Kindern beginnt nicht erst, wenn sie zwischen Jonglage oder Trapez wählen oder Plakate bunt anmalen dürfen, sondern wenn ihre Ideen von Anfang an ernst genommen und unterstützt werden. Genau das ist beim ‚Kinderzirkus Akrobatus‘ passiert. Das Projekt zeigt einmal mehr, was Kinder auf die Beine stellen können, wenn ihnen Vertrauen entgegengebracht wird. Die Idee sowie die gesamte Umsetzung, vom Einüben der Zirkusnummern bis zur Gestaltung der Eintrittskarten, lag in den Händen der beteiligten Kinder und wurde von ihnen – mit erwachsener Begleitung – durchgeführt. Solch ein Prozess fördert die gesellschaftliche Teilhabe, denn Kinder spüren hier, dass sie etwas bewirken können und nehmen diese wertvolle Erfahrung neben dem kulturellen Erlebnis für ihre weiteres Leben mit“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 2.125 Projekte mit insgesamt rund 11.971.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung zielgruppengerechter Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

Weitere Infos zum Projekt „Kinderzirkus Akrobatus“ unter www.dkhw.de/projektdesmonats .

Pressekontakt:

Deutsches Kinderhilfswerk
Uwe Kamp
Pressesprecher
 presse@dkhw.de
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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