Kinderrechte-Projekt „Open Lab – demokratiestärkende Medienbildung“ aus Rostock Förderprojekt des Monats April 2026 des Deutschen Kinderhilfswerkes

Das Kinderrechte-Projekt „Open Lab – demokratiestärkende Medienbildung“ aus Rostock ist vom Deutschen Kinderhilfswerk als Förderprojekt des Monats April 2026 ausgezeichnet worden. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Kinderrechtsorganisation jeden Monat ein Projekt, das eine Förderung des Deutschen Kinderhilfswerkes erhalten hat und in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche wirkt. Die ausgezeichneten Projekte sollen beispielsweise mit einem besonders kreativen Konzept oder ihrer nachhaltigen Wirkung für Kinder und Jugendliche überzeugen. Außerdem wird ein besonderes Augenmerk auf die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen im Projekt gelegt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro dotiert. 

Open Lab ist ein partizipatives Medienprojekt für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren. Dabei treffen sich die Teilnehmenden einmal pro Woche im offenen Raum des Peter-Weiss-Hauses in Rostock, um gemeinsam zu gestalten, zu diskutieren und neue Medienformate auszuprobieren. Alle zwei Monate gibt es ein neues Thema – doch was genau daraus wird, entscheidet die Gruppe. Gemeinsam überlegen die Kinder und Jugendlichen, was das Thema für sie bedeutet, und setzen es kreativ um: mit Videos, Podcasts, Social Media, Games oder anderen Medienformaten. Regelmäßig oder spontan – alle können mitmachen, ihre Meinung einbringen und Demokratie in der Medienwelt aktiv erleben.

„Kinder und Jugendliche haben das Recht, Medien zu nutzen und in der digitalen Welt teilzuhaben. Dafür ist es wichtig, dass sie sich mit den Potentialen aber auch den Herausforderungen und Risiken von Mediennutzung auseinandersetzen. Das Open Lab bietet einen sicheren Raum, in dem sie genau das tun können: Medien entdecken und ausprobieren, kreativ nutzen und gemeinsam über ihre Fragen dazu sprechen!“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 2.341 Projekte mit insgesamt rund 14.686.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung zielgruppengerechter Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
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Instagram: deutscheskinderhilfswerk_e.v

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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