Kinderrechteprojekt „Kinderreporter 2016 - Kinder haben was zu sagen!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes: Kinder aus Berlin-Friedrichshain sind mit dabei

Zehn Kinder aus Berlin-Friedrichshain sind für das Kinderrechteprojekt „Kinderreporter 2016 - Kinder haben was zu sagen!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes ausgewählt worden. Bei diesem Projekt befragt die Kindergruppe Menschen in ihrer Stadt zu Themen, die sie bewegen und bei denen sie Veränderungen in ihrem Wohnumfeld erreichen wollen. Die zehn Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren haben sich für das Thema „Spielplätze und Freiflächen“ entschieden. Sie stören sich daran, dass viele Spielplätze und Freiflächen in ihrer Umgebung verdreckt und zugemüllt sind, dass viele Spielgeräte auf Spielplätzen langweilig oder defekt sind und insbesondere Spielplätze für größere Kinder zunehmend geschlossen und bebaut werden. Zudem sind nach den Erfahrungen der Kinder vorhandene Sport- und Spielmöglichkeiten, die zu Schulen gehören, nachmittags für die Kinder nicht zugänglich. Was man hier tun kann, wollen die Kinder durch die Befragungen herausfinden.

Beworben hatten sich die Kinder mit einem kurzen Video, bei dem sie das Thema eindrucksvoll schildern. Neben den zehn Kindern aus Berlin-Friedrichshain sind noch Kinderreporter aus Bremen, Coesfeld, Leipzig, Magdeburg und Salzgitter bei diesem Projekt mit dabei. Die Bewerbungsvideos sind unter <link http: www.dkhw.de kinderreporter external-link-new-window external link in new>www.dkhw.de/kinderreporter sowie unter <link http: juki.de neuigkeiten external-link-new-window external link in new>www.juki.de/kinderreporter zu sehen.

„Kinder und Jugendliche haben was zu sagen, wir müssen ihnen nur zuhören. Bei diesem Projekt engagieren sich Kinder und Jugendliche für ein Thema, das ihnen unter den Nägeln brennt. Die zehn jungen Berlinerinnen und Berliner werden jetzt Menschen in Berlin-Friedrichshain im Kiez Friedenstraße zum Thema Spielplätze und Freiflächen für Kinder befragen. Wir als Kinderrechtsorganisation werden sie dabei unterstützen, sich hierzu Gehör zu verschaffen“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Wir werden die Kinderreporter-Gruppe dann zum Weltkindertagsfest im September dieses Jahres hier in Berlin zu einem Workshop einladen, damit sie sich mit den anderen Kinderreportern über Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig Hilfestellungen für die Fortführung der Befragungen geben können. Im November werden die Umfrageergebnisse dann in Berlin-Friedrichshain im Rahmen einer Kinderpressekonferenz vorgestellt und mit Politikerinnen und Politikern sowie Entscheidungsträgern aus der Verwaltung diskutiert“, so Hofmann weiter.

Das Projekt „Kinderreporter 2016 - Kinder haben was zu sagen!“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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