Das Kinderrechte-Projekt „Social Media Dinner – aber wie?“ aus Recklinghausen ist vom Deutschen Kinderhilfswerk als Förderprojekt des Monats Juli 2026 ausgezeichnet worden. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Kinderrechtsorganisation jeden Monat ein Projekt, das eine Förderung des Deutschen Kinderhilfswerkes erhalten hat und in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche wirkt. Die ausgezeichneten Projekte sollen beispielsweise mit einem besonders kreativen Konzept oder ihrer nachhaltigen Wirkung für Kinder und Jugendliche überzeugen. Außerdem wird ein besonderes Augenmerk auf die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen im Projekt gelegt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro dotiert.
Im Projekt „Social Media Dinner – aber wie?“ lernen die teilnehmenden Jugendlichen im Jugendzentrum Altstadtschmiede e.V., wie sie Rezepte nachkochen können, die ihnen auf Instagram, TikTok und Co. begegnen. Dabei geht es nicht nur darum, Fähigkeiten in der Küche zu lernen, sondern auch um gesunde Ernährung und Partizipation. Gemeinsam wählen die Jugendlichen Rezepte aus, die sie nachkochen können. Bevor das Kochen losgeht, wird zusammen überlegt, wie man das Rezept gesünder gestalten kann. So hat das Projekt auch im Alltag der Jugendlichen einen nachhaltigen positiven Einfluss auf ihre Ernährung.
„Tagtäglich sind Kinder und Jugendliche mit Ernährungstipps und -trends auf Social Media konfrontiert, ihre Lebensrealität sieht jedoch oftmals anders aus. Das Projekt "Social Media Dinner - aber wie?" setzt an genau dieser Stelle an und vermittelt partizipativ die Relevanz von gesunder Ernährung. Die Jugendlichen werden dadurch vor Ort für gesundes Kochen begeistert und ihre Selbstwirksamkeit gestärkt. Die Beteiligung der Jugendlichen bei der Rezeptauswahl, dem Einkaufen und dem Kochen zeigt, wie Partizipation und Ernährung zusammenwirken und an die Lebensrealität von Jugendlichen anknüpfen können“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.
Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 2.341 Projekte mit insgesamt rund 14.686.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung zielgruppengerechter Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.
Weitere Infos zum Projekt „Social Media Dinner – aber wie?“ unter www.dkhw.de/projektdesmonats .
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, bei ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen und der Überwindung von Kinderarmut. Ziel ist insgesamt die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller Kinder in Deutschland.







