Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V.: „Räumt Deutschlands Spielplätze auf!“

 

Anlässlich der Preisverleihung der Goldenen Göre im Europa-Park in Rust ruft der Kinder- und Jugendbeirat zu seinem ersten eigenen Projekt auf: „Räumt Deutschlands Spielplätze auf!“. Olivia Rachwol, 16 Jahre aus Berlin, Sprecherin des Beirates, begründet den Aufruf so: „Leider ist es eine Tatsache, dass viele der 40.000 Spielplätze in Deutschland nicht mehr spieltauglich sind. Das hat uns bewogen, dagegen etwas zu unternehmen.“

Im Frühjahr sind Spielplätze besonders gefragt. Aber sie müssen auch in Ordnung sein: Das bedeutet, sie sollten frei sein von Zigarettenkippen und Glasscherben, und Spritzen von Drogenabhängigen gehören auch nicht auf einen Spielplatz. Dies ist besonders in den Großstädten ein Problem. Aber auch die Verletzungsgefahr durch defekte Spielgeräte und Holzsplitter muss dringend minimiert werden. Michelle Huber, 13 Jahre aus Köln, sagt dazu: „Mir ist es wichtig, dass die Kinder auf einem sauberen Spielplatz ohne Gefahren spielen können.“ Im Europa-Park in Rust wird dazu als Startsymbol der Aktion ein Ameisenwippgerät, gestiftet von SIK-Holz, aufgestellt. Ameisen teilen die anliegende Arbeit gut auf und so hofft das Deutsche Kinderhilfswerk, viele Unterstützer für die Aktion zu gewinnen.

Der Kinder- und Jugendbeirat ruft alle Kinder, Eltern und Spielplatzbetreiber auf, sich mehr um die Spielplätze zu kümmern und die zuständigen Ämter zu informieren. Denn nur auf sauberen Spielplätzen können sich Kinder gefahrlos bewegen.

Auf www.kindersache.de gibt es ein Flugblatt, dass ausgedruckt werden kann und womit Kinder zu Aufräumaktionen aufrufen können. Das Deutsche Kinderhilfswerk freut sich auf einen Eintrag auf der Internetseite: Berichtet über Eure Aktionen und macht ein Foto vor und nach der Aufräumaktion von Eurem Spielplatz!

Kinderbeteiligung ist eines der wichtigsten Themen des Deutschen Kinderhilfswerkes. Deshalb wurde in 2009 ein eigener Kinder- und Jugendbeirat gegründet. Zwölf Mädchen und Jungen aus allen Teilen Deutschlands engagieren sich nun für Themen, die für sie bundesweit von Bedeutung sind.


Das Deutsche Kinderhilfswerk (www.dkhw.de), Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland, wurde 1972 in München gegründet. Als Initiator und Förderer setzt sich der gemeinnützige Verein seit über 35 Jahren für die Umsetzung der Rechte der Kinder in Deutschland ein.
Bitte helfen Sie: Spendenkonto 333 11 11, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00

Spenden können Sie aber auch unter www.dkhw.de

Bei Rückfragen:  Michael Kruse, Pressesprecher und Leiter Information und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 0173 / 60 43 516)

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
Facebook: www.facebook.com/dkhw.de
Twitter: @DKHW_de
Instagram: deutscheskinderhilfswerk_e.v

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

Diese Nachrichten könnten Sie noch interessieren

Anne Lütkes

„Nicht nur Mahner, sondern Wegbereiter“

Anne Lütkes wurde Ende Januar zur Präsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes gewählt. Im Interview spricht sie darüber, warum sie sich seit vielen Jahren für die Kinderrechte engagiert, wo sie trotz vieler Widerstände Fortschritte spürt – und warum Erwachsene in Sachen Kinderrechte mehr Aha-Erlebnisse brauchen.

Ein Kind hält einen Zettel, auf dem steht: "Jedem Kind steht es zu, seine Meinung zu äußern."
Kinderrechte

Landtagswahl in Baden-Württemberg auch Lackmustest für Kinderrechte

Rechte von Kindern und Jugendlichen gehören ins Zentrum der politischen Agenda.

Kinderrechte

Eltville bleibt „Kinderfreundliche Kommune“

Der Verein Kinderfreundliche Kommunen verlängert das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ für die Stadt Eltville am Rhein um weitere drei Jahre. Damit würdigt der Verein den zweiten Aktionsplan, mit dem die Stadt die nachhaltige Verankerung der Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Verwaltung sowie auf der gesamten lokalen Ebene fortsetzt. Dieser knüpft an die erfolgreich umgesetzten…