Jugendlicher aus Rostock neues Mitglied im Kinder- und Jugendbeirat des Deutsches Kinderhilfswerkes

Niklas Genz aus Rostock ist in den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes berufen worden. Die 13-jährige möchte sich durch seine Mitarbeit für die Rechte der Kinder in Deutschland engagieren. Am letzten Wochenende war er erstmals bei einer Beiratssitzung dabei. Thema dieser Sitzung war vor allem der Kinderrechteindex des Deutschen Kinderhilfswerkes, der die Umsetzung der Kinderechte in den Bundesländern untersucht und im Dezember in Berlin vorgestellt wird. Mitglied im Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes sind derzeit 13 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland.

„Ich finde es sehr wichtig, dass die Kinderrechte endlich im Grundgesetz verankert werden. Besonders dafür werde ich mich mit dem Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes einsetzen“, sagt der 13-jährige Niklas Genz aus Rostock.

Der Beirat trifft sich mehrmals im Jahr und berät das Deutsche Kinderhilfswerk bei Maßnahmen und Projekten. Er prüft insbesondere, wie diese auf Kinder und Jugendliche wirken. Zudem unterbreitet er Vorschläge, wie die Interessen von Kindern und Jugendlichen stärker berücksichtigt werden können.

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-308693-93
Mail:  presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de   und www.facebook.com/dkhw.de 
Twitter: @DKHW_de

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

Diese Nachrichten könnten Sie noch interessieren

Eine Gruppe von fünf Kindern unterschiedlichen Geschlechts und Ethnien sitzt nebeneinander und schaut auf ihre Smartphones.
Kinderrechte

Deutsches Kinderhilfswerk: Gegen Rassismus – für die Menschenwürde

Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert zum Start der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 an Staat und Zivilgesellschaft, sich angesichts des weiteren Erstarkens nationalistischer und rechtspopulistischer Bewegungen konsequenter als bisher für die Wahrung der Menschenwürde und gegen Rassismus einzusetzen. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation braucht es dafür auch eine verstärkte…

Kinderrechte

Wismar bewirbt sich um das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“

Die Hansestadt Wismar verpflichtet sich, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken. Bürgermeister Thomas Beyer hat dazu heute eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen unterzeichnet. Im nächsten Schritt wird die Hansestadt einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen in Wismar besser zu schützen, zu fördern und zu…

Aus einem aufgeklappten Laptop erscheinen digitale Bilder und Icons von KI, Büchern, einer Lupe und einem Gehirn.
Kinder und Medien

Neues Gutachten zur gesetzeskonformen Nutzbarkeit von biometrischen Kinderdaten für KI-Zwecke

Mit einem neuen Gutachten legt das Deutsche Kinderhilfswerk einen datenschutzrechtlichen Blick auf einen wichtigen Verbindungspunkt zwischen KI-Anwendungen und der Lebenswelt von Kindern. Denn sind biometrische Daten erstmal im einem KI-System, können sie nicht mehr verlässlich entfernt werden. Ziel des Gutachtens ist es, Risiken und Chancen der Nutzung biometrischer Kinderdaten im Kontext von KI…