Kinderkultur-Projekt „RÜMI – Das Medienatelier für Kinder“ aus Bremen Förderprojekt des Monats Januar 2026 des Deutschen Kinderhilfswerkes

Das Kinderkultur-Projekt „RÜMI – Das Medienatelier für Kinder“ aus Bremen ist vom Deutschen Kinderhilfswerk als Förderprojekt des Monats Januar 2026 ausgezeichnet worden. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Kinderrechtsorganisation jeden Monat ein Projekt, das eine Förderung des Deutschen Kinderhilfswerkes erhalten hat und in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche wirkt. Die ausgezeichneten Projekte sollen beispielsweise mit einem besonders kreativen Konzept oder ihrer nachhaltigen Wirkung für Kinder und Jugendliche überzeugen. Außerdem wird ein besonderes Augenmerk auf die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen im Projekt gelegt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro dotiert. 

Das Digital Impact Lab Bremen realisiert ein partizipatives Medienatelier für Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren in Bremen-Nord. Ziel ist es, Kindern aus benachteiligten Sozialräumen niedrigschwellig Zugang zu digitaler Bildung, kreativen Ausdrucksformen und Selbstwirksamkeit zu ermöglichen. Das Atelier im Bahnhof Vegesack bietet vier vorstrukturierte Stationen, die von den Kindern weiterentwickelt werden, sowie eine Station, die sie komplett selbst gestalten. Es richtet sich an Kindergruppen, Kindergärten, Schulen, Horte und Freizeitzentren. Zusätzlich finden offene Ateliertage für Familien aus dem Stadtteil statt. Alle Angebote sind kostenfrei, um gezielt benachteiligte Kinder einzubeziehen.

Die Mitmachstationen laden die Kinder mit einer Vielzahl an Medien und digitalen Möglichkeiten zum Spielen, Gestalten und Forschen ein, um damit zum Beispiel Natur- und Recyclingmaterialien mit verschiedenen Oberflächen, Strukturen, Größen und Farben zu erkunden. Hierzu gibt es unterschiedliche Werkzeuge wie Laptops, Beamer, Projektoren, Leuchttische, Lupen, Endoskop- und Mikroskopkameras. Das Projekt fördert gezielt die Entwicklung eigener Medienkompetenzen. Dabei erfahren die Kinder, wie sie ihre Erlebnisse, Wünsche und Ideen mediengestützt ausdrücken können. In Workshops können Kinder ihre Ideen und Interessen direkt einbringen. Das Atelier verändert sich stetig und passt sich den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder an. 

„Das RÜMI-Atelier zeigt eindrucksvoll, wie Kinderrechte, Medienkompetenz und Beteiligung zusammenwirken: Spielerisch-kreativ und sehr kindorientiert entdecken Kinder, auch aus benachteiligten Sozialräumen, digitale und analoge Welten, entwickeln eigene Ideen, gestalten das Atelier mit und tragen so zu seiner kontinuierlichen Weiterentwicklung bei. Ein innovatives und höchst kreatives pädagogisches Konzept, das Kinder stärkt und ihre Stimme hörbar macht“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. 

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 2.008 Projekte mit insgesamt rund 12.965.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung zielgruppengerechter Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

Weitere Infos zum Projekt „RÜMI – Das Medienatelier für Kinder“ unter www.dkhw.de/projektdesmonats .

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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