Drei neue Kinderrechte-Lernpfade eröffnet

Kinder und Erwachsene stehen im Kurpark Unna vor einem neu eröffneten Schild, auf dem Lehrpfad der Kinderrechte steht.
Kinder und Erwachsene aus der Stadt Unna präsentieren im Kurpark stolz den neu eröffneten Lernpfad der Kinderrechte.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat am Donnerstag gemeinsam mit der Kreisstadt Unna, der Stadt Halle (Saale) und der Stadt Meißen jeweils einen “Lernpfad der Kinderrechte” eröffnet. 

Ein solcher Lernpfad bietet Kindern und Erwachsenen gleichermaßen einen Zugang zu kinderrechtlichen Grundsatzthemen – und zwar optisch ansprechend, didaktisch versiert, spielerisch und lebensraumnah. Das Konzept ist an die allseits bekannten „Trimm-dich-Pfade“ angelehnt und funktioniert in ähnlicher Weise: Spazierende stoßen auf ein in der Öffentlichkeit installiertes Schild und finden darauf raumbezogene, erlebnisorientierte Informations- und Spielangebote, in diesem Fall bezogen auf die Kinderrechte. Damit sind solche Lernpfade eine einfache und effiziente Möglichkeit, für Kinder und Begleitende, sich kinderrechtlichen Themen spielerisch zuzuwenden.

Im Kurpark und an Spielplätzen vorbei

Der Lernpfad in Halle (Saale) erstreckt sich über einen Rundkurs von etwa sieben Kilometern und führt unter anderen an mehreren Spielplätzen und dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt vorbei. In Unna liegen die Stationen des Lernpfades im Kurpark. In Meißen finden Interessierte die Stationen des Lernpfades im Stadtteil Bohnitzsch. 

Die Lerninhalte sind dauerhaft zugänglich und können jederzeit mit Kindern besucht und vor allem sinnlich erlebt werden. An jeder Station bieten die von Teresa Linke entworfenen Schilder eine kurze Einführung und ein Lernangebot zu kinderrechtlichen Fragen. 

Für alle was dabei: Vom Kleinkindalter bis hin zur Grundschule

Dabei steht der Spaß natürlich im Vordergrund, jedoch werden die Kinder vom Kleinkindalter bis hin zur Grundschule auch vor kleinere oder größere Herausforderungen gestellt. Durch das breite Schwierigkeitsspektrum soll jedes Kind bestärkende Erfolgserlebnisse verbuchen können. 

Die Aufgaben fordern Motorik, Sinneswahrnehmung, Erinnerungsvermögen, Fantasie, Kreativität, aber auch Achtsamkeit, Empathie und Rücksichtnahme. Zudem regen die Installationen dazu an, über die Ansprüche und Potenziale von Kinderrechten nachzudenken – und zwar so, wie sie im Lebensalltag der Menschen in der Kommune vorkommen. 

Mehr Infos zu unseren Lernpfaden gibt es hier: Lernpfad der Kinderrechte: Deutsches Kinderhilfswerk 

Diese Nachrichten könnten Sie noch interessieren

Spiel und Bewegung

Deutsches Kinderhilfswerk sieht Nachbesserungsbedarf beim Haushalt des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Der geplante Haushalt des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes den Erfordernissen für eine zukunftsgerichtete Kinder- und Jugendpolitik nicht gerecht. „Der Haushaltsentwurf des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bleibt insgesamt hinter den Erwartungen zurück. Die geplanten Einsparungen…

Ein Mädchen malt mit Kreide eine Weltkugel auf die Straße.
Kinderrechte

Hansestadt Stendal und Deutsches Kinderhilfswerk eröffnen „Kinderrechtepfad“

Das Deutsche Kinderhilfswerk und die Hansestadt Stendal haben heute gemeinsam einen „Kinderrechtepfad“ eröffnet. Der Lernpfad bietet Kindern und Erwachsenen gleichermaßen einen Zugang zu kinderrechtlichen Grundsatzthemen – und zwar optisch ansprechend, didaktisch versiert, spielerisch und lebensraumnah. Das Konzept ist an die allseits bekannten „Trimm-dich-Pfade“ angelehnt und funktioniert in…

Vier Kinder sitzen auf dem Boden und malen Plakate.
Kinderrechte

Zum Schulstart in Bayern: Kommunen müssen Handlungsspielraum für sichere Schulwege ausnutzen

Zum Schulstart ruft das Bündnis „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ Eltern dazu auf, den Schulweg mit ihren Kindern zu Fuß oder mit dem Fahrrad einzuüben.