Deutsches Kinderhilfswerk verleiht Goldene Göre – Schülerprojekt aus Bielefeld hofft auf 5.000 Euro Preisgeld

Das Projekt „GRÜNASIUM! 2.0 – Nachhaltige Schulgeländegestaltung“ des Gymnasiums Heepen in Bielefeld hofft bei der Verleihung der Goldenen Göre auf ein Preisgeld von 5.000 Euro. Die Bielefelder sind für die Endrunde des renommiertesten Preises für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland nominiert. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken.

Der Preis wird am 19. Juni 2016 im Europa-Park in Rust verliehen. Dazu wurden die nominierten Projekte mit einem Kurzfilm porträtiert und werden bei der Preisverleihung mit beteiligten Kindern und Jugendlichen im Europa-Park anwesend sein. Auch wenn es nur ein Gewinnerprojekt geben wird: Verlierer gibt es keine, alle nominierten Projekte wurden zu dem Aufenthalt im Rahmen der Goldenen Göre vom Europa-Park eingeladen. In der Endrunde sind Projekte aus Berlin, Bielefeld, Halle (Saale), Paderborn, Prenzlau und Wittmund.

Für Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen steht das Ergebnis der Preisverleihung zur „Goldenen Göre 2016“ längst fest: „Ob Platz oder Sieg: Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Heepen – aber auch alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer – sind bereits Gewinner. Sie haben mit ihrem Engagement ganz wunderbare Projekte angestoßen und realisiert.“ Das Heeper „Grünasium“ würde durchaus auch das Bielefelder Lebensgefühl ein Stück weit widerspiegeln meint Clausen, denn die Stadt am Teutoburger Wald gehöre zu den „grünsten“ Großstädten Deutschlands.

Das „Team GRÜNASIUM!“ arbeitet seit Jahren daran, das Schulgelände des Gymnasiums Heepen in Bielefeld als Ort zum Wohlfühlen und Entspannen, zum Spielen und Bewegen sowie für Naturerfahrung zu gestalten. Diese umfassende, von Nachhaltigkeitsaspekten geleitete Umgestaltung wird von der Mehrheit der Schülerschaft in Freizeit und Unterricht mit Unterstützung vieler erwachsener Helferinnen und Helfer Etappe für Etappe vorangetrieben. Mit dem Vorhaben sind viele Orte außerhalb des Klassenzimmers zum Lern-, Gestaltungs- und Lebensort für eine Großzahl von Schülerinnen und Schüler geworden.

Auch der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, Holger Hofmann ist gespannt auf die Preisverleihung: „Wir können schon jetzt allen nominierten Projekten gratulieren, denn es war nicht leicht, aus den vielen Bewerbungen die sechs Finalisten auszuwählen. Alle Projekte können sehr stolz sein, es soweit geschafft zu haben. Wer letztendlich gewinnt, entscheidet der Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes. Ich wünsche allen Nominierten viel Glück!“

Die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes blickt auf eine langjährige Partnerschaft mit dem Europa-Park in Rust zurück: Dieser unterstützt seit zehn Jahren die Preisverleihung. Seit letztem Jahr engagiert sich zudem Miriam Mack vom Europa-Park als Botschafterin für das Deutsche Kinderhilfswerk. Dabei macht sie sich vor allem für die Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und gegen Kinderarmut in Deutschland stark.

Die Gewinner des 1. Platzes erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 1.500 Euro, die vierten Plätze mit jeweils 500 Euro dotiert. Anlässlich der zehnten Preisverleihung im Europa-Park wird in diesem Jahr außerdem ein mit 1.000 Euro dotierter „Europa-Park Junior Club Sonderpreis“ vergeben. Die Goldene Göre wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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