Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Mentorenprogramm der Johanniter-Unfall-Hilfe in Berlin-Wedding mit 4.396 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Projekt „Mov(i)e-Mentor//Aus Schüler werden Mentoren“ der Johanniter-Unfall-Hilfe in Berlin-Wedding mit 4.396 Euro. Das Projekt ist ein medienpädagogisches halbjähriges Mentorenprogramm für Jugendliche der Willy-Brandt-Oberschule. Durch das Thema Medien und am Gegenstand Film vermittelt ein wöchentlicher Workshop medienfachliches und medientechnisches Grundlagenwissen. Ziel des Projektes ist es, dass die Jugendlichen mit den erworbenen Kenntnissen eigene Film-Workshops erarbeiten, leiten und gestalten können.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Vielen Jugendlichen im Wedding fehlen Aufmerksamkeit und Anerkennung. Deshalb freuen wir uns besonders, dass die Johanniter-Unfall-Hilfe es sich hier zur Aufgabe gemacht hat, mit Hilfe ihrer medienpädagogischen Projekte den Jugendlichen neues Selbstbewusstsein zu geben und ihnen dadurch eine bessere Perspektive zu eröffnen. Alles in allem sehen wir hier also ein Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Michael Rapaic, Projektleiter bei der Johanniter-Unfall-Hilfe, betont: „Unser handlungsorientiertes Konzept des ‚Mov(i)e-Mentoren‘ befähigt Jugendliche, schließlich eigene Film-Projekte mit Gleichaltrigen zu verwirklichen. ‚Mov(i)e-Mentoren‘ sind nach Projektabschluss medienkompetent und erwerben durch eigene Produktionen spezifische fachliche, organisatorische und soziale Kompetenzen.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seinen Förderfonds 1.739 Projekte mit insgesamt rund 4.637.000 Euro unterstützt. Durch den Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen wie der Entwicklung demokratischer Lebensformen und Umweltbewusstsein, kinderfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, im Kita-Außengelände oder bei Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkt.

 

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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