Deutsches Kinderhilfswerk und Seitenstark geben Gewinnerprojekte der Anti-Mobbing-Aktion und erste Ergebnisse der Online-Befragung bekannt

Im Rahmen des Wettbewerbs „Clevere Ideen gegen Mobbing“ findet die feier-liche Preisverleihung am 5. November in Nordrhein-Westfalen statt. Die Minis-terin für Schule und Weiterbildung Frau Barbara Sommer wird die Laudatio auf den Bundessieger halten. Zu den Gewinnerprojekten zählen „Klaus – der Film“, „Aufnäher: Mobbing? Ohne mich!“ und der Film „Tais – das Opfer“. Zeitgleich zur Preisverleihung werden die prämierten Beiträge zum Download auf www.mobbing.seitenstark.de angeboten.

Mobbing im Klassenzimmer ist allgegenwärtig. Besonders die großen Pausen sind für viele Schülerinnen und Schüler die Hölle. Das zeigen die ersten Er-gebnisse der Online-Befragung, die im Rahmen der Aktion MOBBING – SCHLUSS DAMIT! vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Landau durchgeführt wurde. Fast 2000 Kinder und Jugendliche füllten online über www.mobbing.seitenstark.de einen Fragebogen aus. Mehr als die Hälfte von ihnen (54,3 %) gaben an, innerhalb von zwei Monaten min-destens einmal von direktem Mobbing betroffen gewesen zu sein. „Selbst wenn man bedenkt, dass vermutlich Betroffene eher an der Befragung teilge-nommen haben als Nicht-Betroffene, muss diese Zahl bedenklich stimmen“, erklärt der für die Studie verantwortliche Prof. Dr. Reinhold S. Jäger.

Während in der Grundschule vor allem beleidigt, geärgert, ausgegrenzt oder auch Gewalt angewendet wird, steigt mit zunehmendem Alter die Wahrschein-lichkeit, Opfer von Cyber-Mobbing zu werden. Vor allem über Instant Messa-ging (etwa durch ICQ) werden Gerüchte in Umlauf gebracht und Beleidigungen systematisch ausgesprochen. Ab der 8. Klasse erreicht diese Mobbingform ihren Höhepunkt.

Die vollständige Studie steht unter dem Link www.zepf.uni-landau.de als download zur Verfügung.


Das Deutsche Kinderhilfswerk (www.dkhw.de), Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland, wurde 1972 in München gegründet. Als Initi-ator und Förderer setzt sich der gemeinnützige Verein seit über 30 Jahren für die Umsetzung der Rechte der Kinder in Deutschland ein.

Spendenkonto 333 11 03,
Bank für Sozialwirtschaft,
BLZ 100 205 00

oder in eine Spendendose in ihrer Nähe

Spenden können Sie aber auch online unter www.dkhw.de

Bei Rückfragen: Michael Kruse, Pressesprecher (030/30 86 93 11)


Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
Facebook: www.facebook.com/dkhw.de
Twitter: @DKHW_de
Instagram: deutscheskinderhilfswerk_e.v

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

Diese Nachrichten könnten Sie noch interessieren

Kinderrechte

GEZE GmbH aus Leonberg spendet 40.000 Euro an das Deutsche Kinderhilfswerk

Die GEZE GmbH aus Leonberg spendet 40.000 Euro an das Deutsche Kinderhilfswerk. Damit unterstützt das Unternehmen mehrere Kinderrechte-Projekte zum Thema Medienkompetenz, in denen Kinder für einen selbstbestimmten und kompetenten Umgang mit Medien fit gemacht werden. So lernen Kinder im Kinder- und Jugendhaus Obertürkheim (Kinderhaus des Deutschen Kinderhilfswerkes) zum Beispiel die Chancen und…

Kinderrechte

„Kinderrechte-Index 2025“ – Deutsches Kinderhilfswerk sieht großen Nachholbedarf bei Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention

Der „Kinderrechte-Index 2025“ des Deutschen Kinderhilfswerkes zeigt, dass es bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland noch großen Nachholbedarf gibt. Im Gesamtergebnis schneiden Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen überdurchschnittlich ab. Dies bedeutet, dass in diesen Bundesländern die Kinderrechte vergleichsweise am besten umgesetzt werden.…

Kinderrechte

Weihnachtswunder-Spenden essenziell für Kinder- und Jugendprojekte im Nordwesten

Das Deutsche Kinderhilfswerk freut sich über den großen Erfolg des diesjährigen „Weihnachtswunders“. Bei der gemeinsamen Spendenaktion mit Radio Bremen sind rund 250.000 Euro zusammengekommen. Vom 2. bis 5. Dezember konnten sich die Hörerinnen und Hörer von Bremen Eins und Bremen Vier Musiktitel wünschen, die während der 80-stündigen Marathonsendungen auf den beiden Sendern gespielt wurden. Mit…