Deutsches Kinderhilfswerk und Friki unterstützen „Kinderstadt-Rostock“ mit 1.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk und das Unternehmen Friki unterstützen die „Kinderstadt-Rostock“ mit 1.000 Euro. Für Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft bietet dieses Beteiligungs- und Spielprojekt ein optimales Aktions- und Lernfeld für soziale und personale Kompetenz. Kinder erleben und gestalten Zusammenhänge, die ein funktionierendes demokratisches Gemeinwesen ausmachen, lernen Wirtschafts- und Geldkreisläufe kennen. Um für das ganzjährige Beteiligungsprojekt punktuell Hilfe zu leisten, unterstützen das Deutsche Kinderhilfswerk und das Unternehmen „Friki“ GmbH die 12. Kinderstadt-Party. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Rostocker „Woche der Kinderrechte“, und wird für alle Stadtbürger der „Kinderstadt-Rostock“ und für Helfer, Unterstützer, Begleiter sowie für interessierte Kinder der Hansestadt Rostock organisiert. Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Es ist ein besonderes Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes, Spiel- und Beteiligungsprojekte für Kinder zu fördern. Dabei ist das Konzept der Kinderstädte dazu geeignet, alltägliche Lebensprozesse der Erwachsenen spielerisch zu erfahren. Zudem werden die Kinder zur Mitwirkung an öffentlichen Prozessen und zur Übernahme von Verantwortung animiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kinder aus finanziell bessergestellten oder armen Familien kommen. Alle Kinder können gemeinsam an diesem Projekt teilnehmen, können sich so besser kennenlernen und Freundschaften knüpfen.“ Ulrike Rücker, Leiterin der Marketingabteilung von Friki, fügt hinzu: „Als Partner des Deutschen Kinderhilfswerkes unterstützen wir seit vielen Jahren regelmäßig Projekte, die sich darum kümmern, dass gerade auch Kinder aus armen Verhältnissen chancengerecht und gesund aufwachsen. Das ist auch nach wie vor dringend notwendig, denn nach Informationen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) sind rund 19 Prozent der Kinder in Deutschland arm bzw. armutsgefährdet. Da hier vielfach auch eine ausreichende und gesunde Ernährung auf der Strecke bleibt, ist der Grund dafür, dass wir uns als Lebensmittelhersteller für eine gesunde Ernährung von Kindern einsetzen.“ Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.740 Projekte mit insgesamt rund 5.276.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, Chancengerechtigkeit und fairer Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunder Ernährung oder kinder- und jugendfreundlicher Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, im Kita-Außengelände oder bei Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkt.

 

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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