Deutsches Kinderhilfswerk und Firma Caspar setzen sich für Bewegungsbaustelle in der Lautertaler Kindertagesstätte ein – Firma Caspar überreicht Scheck in Höhe von 1.000 Euro

Kinder bewegen sich gerne, sie haben Spaß am Klettern und Konstruieren. Deshalb setzen sich das Deutsche Kinderhilfswerk und die Firma Caspar für innovative Spielgelegenheiten ein – nicht nur auf Spielplätzen, sondern an allen zentralen Lebensorten von Kindern, wie Schulen und Kindertagesstätten.
Das Deutsche Kinderhilfswerk förderte im vergangenen Jahr bundesweit an 10 Schulen die Einführung von Bewegungsbaustellen. Insgesamt lagen dem Deutschen Kinderhilfswerk über 50 Anträge vor. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch die Firma Caspar. Denn so ist es möglich, dass in Lautertal eine Bewegungsbaustelle in einer Kindertagesstätte eingesetzt werden kann. Nun brauchen wir noch die Hilfe weiterer Firmen, um möglichst viele Kindergärten und Schulen unterstützen zu können“, betont Anja-Bianca Lange, Regionalbeauftragte des Deutschen Kinderhilfswerkes, heute in Lautertal. „Wir alle wissen, dass Bewegungsarmut ein großes Thema unserer Zeit ist. Nicht nur für Schreibtischtäter in den Büros, sondern besonders auch schon bei den Kindern in den Kindergärten und Schulen. Deshalb finde ich diese Initiative so sinnvoll und bin überzeugt, dass sie weiterhin einen großen Erfolg haben wird“, so Edmund Caspar, Geschäftsführer der Firma Caspar, der heute den 1.000 Euro-Scheck übergibt.
Die Bewegungsbaustelle ist ein von Wissenschaftlern unter pädagogischen und motorischen Aspekten entwickeltes vielseitig einsetzbares und kostengünstiges Spielgerät, das Kinder zum gemeinsamen, intensiven und bewegten Spielen anregen soll. Sie ist für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren geeignet und fördert die motorische, soziale und kognitive Entwicklung der Kinder. Die Bewegungsbaustelle besteht aus einfachen Holzbauteilen (Kästen, Balken, Bretter), die wie überdimensionale Bauklötze zusammensetzbar sind. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln, konstruieren und erproben damit Spiel- und Bewegungsräume, die immer wieder umgebaut werden können. Kinder können damit Bewegungs- und Körpererfahrungen machen, sich mit verschiedenen Materialien, Formen und Situationen auseinander setzen und im Zusammenwirken mit anderen, Erfolge beim Konstruieren und Bauen erleben. Es entstehen dabei Bewegungslandschaften, die vielseitig beklettert und bespielt werden können. Die Bewegungsbaustellen sind sowohl in Räumen und Fluren als auch auf dem Schulgelände einsetzbar.


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