Deutsches Kinderhilfswerk hilft 50 Schulkindern in Gießen

Das Deutsche Kinderhilfswerk verteilt heute in Gießen Schulranzen an 50 Erstklässlerinnen und Erstklässler.

Das Deutsche Kinderhilfswerk verteilt heute in Gießen Schulranzen an 50 Erstklässlerinnen und Erstklässler. Damit soll Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen ein guter Schulstart ermöglicht werden. Die Schulranzen sind gefüllt mit Federmappen, Buntstiften, Schulheften und einem Sportbeutel.

Renate Pilz, Standortbetreuerin des Deutschen Kinderhilfswerkes, betont: „Ob Kinder in Deutschland gut in die Schule starten können, darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Viele Familien können die rund 300 Euro für eine gute Ausstattung nicht aufbringen. Unsere Schulranzenaktion sorgt dafür, dass benachteiligte Kinder nicht ausgegrenzt werden. Wir schenken ihnen nicht nur eine Schultasche, sondern die Chance, genauso gut vorbereitet und selbstbewusst in die Schule zu starten wie alle anderen auch.“ 

Gießens Stadträtin und Jugenddezernentin Gerda Weigel-Greilich ergänzt: „Der erste Schultag ist für Kinder ein ganz besonderes Ereignis. Gleichzeitig blicken viele Eltern mit Sorge auf den nahenden Schulstart– dabei sollte dieser neue Lebensabschnitt doch ein Anlass zur Freude sein! Viele von Armut betroffene Familien brauchen dringend Unterstützung. Leider sind unsere finanziellen Möglichkeiten als Kommune in der Jugendarbeit und Jugendpflege sehr begrenzt. Deshalb sind wir dem Deutschen Kinderhilfswerk sehr dankbar für diese wichtige Aktion.“

Die Schulranzenaktion des Deutschen Kinderhilfswerkes soll mit dazu beitragen, dass alle Kinder unabhängig von ihrer finanziellen Situation die gleichen Voraussetzungen für den Schulstart haben. Soziale Sicherheit und Bildungsgerechtigkeit für Kinder sollten in einer der reichsten Industrienationen der Welt eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Die Realität sieht aber seit vielen Jahren anders aus. In Deutschland lebt fast jedes vierte Kind mindestens an der Armutsgrenze und vielfach entscheidet der Geldbeutel der Eltern über die Bildungschancen von Kindern. Vielen Kindern fehlt es an elementaren Dingen wie einem Schulranzen oder einem Federmäppchen. Für manches geflüchtete Kind beginnt der erste Schultag mit völlig leeren Händen. 

Hier hilft das Deutsche Kinderhilfswerk nicht nur durch Unterstützung von Projekten und Initiativen, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben, sondern auch durch unbürokratische Hilfe, wie mit seiner jährlichen Schulranzenaktion. Dabei wurden bisher rund 34.000 Schulranzen im Wert von mehr als sechs Millionen Euro an Kinder in ganz Deutschland verteilt. Mehr Informationen unter www.dkhw.de/schulranzen 

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
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Instagram: deutscheskinderhilfswerk_e.v

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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