Das Deutsche Kinderhilfswerk verteilt heute in Berlin-Pankow in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsunterkunft Treskowstraße und der Vebego Foundation, einer gemeinnützigen Stiftung der Vebego-Gruppe, Schulranzen an 30 Erstklässlerinnen und Erstklässler. Damit soll Kindern mit Fluchthintergrund ein guter Schulstart ermöglicht werden. Die Schulranzen sind gefüllt mit Federmappen, Buntstiften, Schulheften und einem Sportbeutel. Die Vegebo Foundation unterstützt die Projekte des Deutschen Kinderhilfswerkes für chancengerechte Bildung mit 10.000 Euro.
"Ein herzliches Dankeschön an die Firma Vegebo für die großartige Unterstützung unserer Projekte für einen chancengerechten Bildungsstart. Vielen Kindern fehlt es an elementaren Dingen wie einem Schulranzen oder einem Federmäppchen. Für manches geflüchtete Kind beginnt der erste Schultag mit völlig leeren Händen. Unsere Schulranzenaktion sorgt dafür, dass benachteiligte Kinder nicht ausgegrenzt werden. Wir schenken ihnen nicht nur eine Schultasche, sondern die Chance, genauso gut vorbereitet und selbstbewusst in die Schule zu starten wie alle anderen auch", sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.
"Viele unserer Kolleginnen und Kollegen bei Vebego haben selbst erlebt, wie wichtig Chancen, Unterstützung und ein offenes Miteinander für einen erfolgreichen Neustart sein können. Als Unternehmen, in dem Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenarbeiten, ist uns das Thema Integration besonders wichtig. Ein guter Schulstart darf nicht von der Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten einer Familie abhängen. Mit den Schulranzen möchten wir dazu beitragen, dass die Kinder ihren ersten Schultag gut vorbereitet und mit einem positiven Gefühl erleben können", sagt Alexandra Zentner, Vorstandsmitglied Deutschland der Vebego Foundation.
Die Schulranzenaktion des Deutschen Kinderhilfswerkes soll mit dazu beitragen, dass alle Kinder unabhängig von ihrer finanziellen Situation die gleichen Voraussetzungen für den Schulstart haben. Soziale Sicherheit und Bildungsgerechtigkeit für Kinder sollten in einer der reichsten Industrienationen der Welt eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Die Realität sieht aber seit vielen Jahren anders aus. In Deutschland lebt fast jedes vierte Kind mindestens an der Armutsgrenze und vielfach entscheidet der Geldbeutel der Eltern über die Bildungschancen von Kindern.
Hier hilft das Deutsche Kinderhilfswerk nicht nur durch Unterstützung von Projekten und Initiativen, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben, sondern auch durch unbürokratische Hilfe, wie mit seiner jährlichen Schulranzenaktion. Dabei wurden bisher rund 34.000 Schulranzen im Wert von mehr als sechs Millionen Euro an Kinder in ganz Deutschland verteilt. Mehr Informationen unter www.dkhw.de/schulranzen
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.







