Deutsches Kinderhilfswerk hilft 109 Schulkindern in Trier

Das Deutsche Kinderhilfswerk verteilt heute in Trier 109 Schulranzen an Erstklässlerinnen und Erstklässler. Damit soll Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen ein guter Schulstart ermöglicht werden. Die Schulranzen sind gefüllt mit Federmappen, Buntstiften, Schulheften und einem Sportbeutel.

Claudia Keul, Referentin Kindernothilfefonds des Deutschen Kinderhilfswerkes, betont: „Ob Kinder in Deutschland gut in die Schule starten können, darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Viele Familien können die rund 300 Euro für eine gute Ausstattung nicht aufbringen. Unsere Schulranzenaktion sorgt dafür, dass benachteiligte Kinder nicht ausgegrenzt werden. Wir schenken ihnen nicht nur eine Schultasche, sondern die Chance, genauso gut vorbereitet und selbstbewusst in die Schule zu starten wie alle anderen auch.“ 

„Die Kinder sind jedes Jahr so stolz, wenn sie ihren Ranzen bekommen. Aber wir spüren auch, wie wichtig es für die Eltern ist. Da gibt es immer viel Freude und Erleichterung. Ein Vater hatte Tränen in den Augen, als er den Ranzen mit seinem Sohn abgeholt hat. Für ihn wäre es eine große finanzielle Belastung gewesen, einen Schulranzen mit Zubehör zu kaufen. Es ist schön zu erleben, dass wir den Familien auf diese Art helfen können“, sagt Sandra Rouhi, Mitarbeiterin im triki-büro (Trierer Kinder- und Familienbüro), das die Ranzen gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk verteilt.   

Die Schulranzenaktion des Deutschen Kinderhilfswerkes soll dazu beitragen, dass alle Kinder unabhängig von ihrer finanziellen Situation die gleichen Voraussetzungen für den Schulstart haben. Soziale Sicherheit und Bildungsgerechtigkeit für Kinder sollten in einer der reichsten Industrienationen der Welt eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Doch die Realität sieht anders aus. Fast jedes vierte Kind lebt mindestens an der Armutsgrenze. Vielfach entscheidet der Geldbeutel der Eltern über die Bildungschancen von Kindern. Kindern fehlt es an elementaren Dingen wie einem Schulranzen oder einem Federmäppchen.

Hier hilft das Deutsche Kinderhilfswerk nicht nur durch Unterstützung von Projekten und Initiativen, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben, sondern auch durch unbürokratische Hilfe. Dabei wurden bisher über 34.000 Schulranzen im Wert von rund sechs Millionen Euro an Kinder in ganz Deutschland verteilt. Mehr Informationen unter www.dkhw.de/schulranzen  

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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