Deutsches Kinderhilfswerk fördert mobiles Kinder- und Jugendzentrum „Traummobil“ in Marzahn-Hellersdorf mit 5.000 Euro

Kinder und Erwachsene Gruppenfoto bei dem Traummobil

Heute übergeben das Deutsche Kinderhilfswerk und die „Roter Baum“ Berlin UG auf dem Theaterplatz in Marzahn-Hellersdorf gemeinsam Spielgeräte für das mobile Kinder- und Jugendzentrum „Traummobil“. Das Deutsche Kinderhilfswerk fördert dieses Angebot mit 5.000 Euro. Das Traummobil wird an fünf Tagen in der Woche auf Spiel- und Bolzplätzen unterwegs sein und bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu treffen und Spiel- und Sportangebote zu nutzen. Wie das Mobil ausgestattet sein soll, hatten Kinder und Jugendliche aus Grund- und Oberschulen im Bezirk bei mehreren Aktionstagen entschieden. Gemeinsam überlegten sie, wie sie das Geld aus der Förderung des Deutschen Kinderhilfswerkes einsetzen und welche Spielgeräte sie anschaffen wollen.  

„Mit dem mobilen Kinder- und Jugendzentrum schafft die Roter Baum Berlin UG ein wichtiges Angebot für Kinder im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Der große Vorteil eines mobilen Kinder- und Jugendzentrums ist, dass es auch Kinder und Jugendliche erreichen kann, denen es sonst an Anlaufstellen in ihrer Nähe fehlt – zum Beispiel Kinder in Geflüchtetenunterkünften oder abgelegeneren Wohngegenden. Besonders überzeugt hat uns der hohe Beteiligungsgrad im Projekt: Die Kinder und Jugendlichen waren intensiv an der Entwicklung ihres Traummobils beteiligt und haben selbst entschieden, wie sie das Geld verwenden und welche Spielgeräte sie anschaffen wollen. Das führt dazu, dass sie sich mit dem Angebot stärker identifizieren können und gerne dorthin kommen“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Wir freuen uns über die Unterstützung durch das Deutsche Kinderhilfswerk. So konnten die Kinder ihr mobiles Kinder- und Jugendzentrum zu ihrem ‚Traummobil‘ machen und es mit Inventar ausstatten, dass ihnen wichtig ist. Gerade für Kinder und Jugendliche, die nicht in der Nähe von Jugendeinrichtungen oder Kindertreffs leben, ist das Angebot ein wichtiger Anlaufpunkt für kreatives Gestalten, sportliche Aktivitäten und gemeinsames gesundes Kochen. Dank der Unterstützung ist dies nun ganzjährig und noch vielfältiger möglich. Das war eines der Hauptanliegen der Kinder und Jugendlichen“, sagt Martin Kleinfelder, Leiter der „Roter Baum“ Berlin UG.

Über seine Förderfonds hat das Deutsche Kinderhilfswerk in den letzten fünf Jahren 1.991 Projekte mit insgesamt rund 12.246.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung, Bewegungsförderung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung zielgruppengerechter Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

Weitere Informationen zu den Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes unter www.dkhw.de/foerderfonds .

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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