Deutsches Kinderhilfswerk fördert Kinderrechte-Projekt „Happy End für alle?!“ des Vereins für Bildung und Partizipation in Berlin-Kreuzberg mit 6.250 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk fördert das Projekt „Happy End für alle?!“ des Vereins für Bildung und Partizipation e.V. in Berlin-Kreuzberg mit 6.250 Euro. „Happy End für alle?!" ist ein Filmprojekt von und für Kinder im Alter von 11 bis 12 Jahren, das sich intensiv mit dem Thema soziale Gerechtigkeit auseinandersetzt. In partizipativen Filmwerkstätten erhalten die Kinder die Möglichkeit, ausgehend von den UN-Kinderrechten ihre eigenen Geschichten zu erzählen und ihre Anliegen in Filmen zu formulieren. Ein professionelles Animationsteam unterstützt sie dabei. Das Projekt fördert die Selbstbestimmung und Medienkompetenz der Kinder und ermöglicht ihnen eine kreative Teilnahme an politischen Diskussionen.

„Thematisch geht es um Fragen von Eigentum, Armut und Reichtum. Themen, die oft vernachlässigt werden, aber gerade deshalb aktueller denn je sind“, sagt Projektleiterin Florentine Seuffert. „Unser Projekt ermöglicht es den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen, ihre eigene Meinung auf kreative Weise auszudrücken. Sie sehen, wie ihre eigenen Geschichten und Zeichnungen zum Leben erweckt und zu Filmen verarbeitet werden, die einem größeren Publikum präsentiert werden, sei es online oder in einem Museum. Diese Erfahrung stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre Fähigkeiten, ihre Stimmen in der Gesellschaft zu erheben.“ 

„Das Projekt ‚Happy End für alle?!‘ zeichnet aus, dass die Kinder kreativ das Thema soziale Gerechtigkeit bearbeiten. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die Kinderrechte und das Recht auf Beteiligung explizit in den Mittelpunkt gestellt werden. Die teilnehmenden Kinder sind in ihrem Alltag oft mit sozialen Ungerechtigkeiten konfrontiert. Das Projekt ermutigt sie, ihre Anliegen zu formulieren, für ihre Rechte einzustehen und sich nicht nur künstlerisch auszudrücken, sondern sich auch an politischen Diskussionen zu beteiligen“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. 

Über seine Förderfonds hat das Deutsche Kinderhilfswerk in den letzten fünf Jahren 1.991 Projekte mit insgesamt rund 12.246.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung, Bewegungsförderung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung zielgruppengerechter Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

Weitere Informationen zu den Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes unter www.dkhw.de/foerderfonds .

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. In seinem Jubiläumsjahr ist es dem Deutschen Kinderhilfswerk ein besonderes Anliegen auf die mangelnde Kinderfreundlichkeit in Deutschland hinzuweisen. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.
 

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