Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes geht in den Ruhestand

Die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes, Dr. Heide-Rose Brückner, geht zum 01. Mai 2012 in den Ruhestand. Sie hatte die Geschäftsführung des Deutschen Kinderhilfswerkes am 01. Juli 2000 übernommen. Vorher war sie als Referentin für Kinderkultur vom 01. April 1996 an beim Deutschen Kinderhilfswerk beschäftigt.

„Heide-Rose Brückner hat das Deutsche Kinderhilfswerk mit großem Einsatz und strategischem Blick geführt und hervorragend für die kommenden Jahre aufgestellt. Wir bedauern ihr Ausscheiden sehr und wünschen ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute. Zugleich freuen wir uns, dass Frau Dr. Brückner angekündigt hat, dem Deutschen Kinderhilfswerk ehrenamtlich verbunden zu bleiben. Hier wird sie zukünftig die Geschicke des Vereins ‚Kinderfreundliche Kommune’ leiten, einer Initiative des Deutschen Kinderhilfswerkes und UNICEF Deutschland“, betont der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger.

Zum Abschluss ihrer Tätigkeit wird Dr. Heide-Rose Brückner am 20.04.2012 in der Berliner Pressekonferenz gemeinsam mit Thomas Krüger den Kinderreport 2012 des Deutschen Kinderhilfswerkes vorstellen. Im Kinderreport 2012 lenkt das Deutsche Kinderhilfswerk mit einer auf ganz Deutschland übertragbaren Befragung in Thüringer Kindertageseinrichtungen den Blick auf die Mitbestimmung im Vorschulalter. Dabei werden die bisher nicht im Mittelpunkt stehenden Einflussgrößen der frühen Partizipationserfahrungen für die Entwicklung von Resilienz und als Ausweg aus der Vererbung von Armut untersucht.

Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich als Kinderrechtsorganisation für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern in Deutschland ein. In diesem Jahr feiert das Deutsche Kinderhilfswerk sein 40-jähriges Bestehen unter dem Motto „Kinder brauchen Freunde“. Das Deutsche Kinderhilfswerk erhöht in diesem Jahr sein Engagement für Kinder in Deutschland auf zwei Millionen Euro. Das wird vor allem durch ein erhöhtes Spendenaufkommen und die Unterstützung zahlreicher Unternehmen möglich. Dabei werden sowohl zahlreiche Kinder- und Jugendinitiativen unterstützt als auch eigene Projekte durchgeführt. Außerdem wird über den Kindernothilfefonds des Deutschen Kinderhilfswerkes vielen Familien mit Kindern in schwierigen sozialen Verhältnissen finanzielle Hilfe gewährt.

 

 

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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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