Aktionswoche „Zu Fuß zur Schule“ startet: Kinder kommen sicher in Bewegung

Berlin, 17.09.08: In der Woche vom 22. bis 28. September findet im Rahmen der europäischen Woche der Mobilität bundesweit die Aktionswoche „Zu Fuß zur Schule“ statt, eine Gemeinschaftsinitiative des Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und des Deutschen Kinderhilfswerkes(DKHW). Die beiden Organisationen haben Schulen in allen Bundesländern dazu aufgerufen, ihre Schüler und vor allem auch die Eltern zu motivieren, in dieser Woche zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller in die Schule zu kommen und die Autos stehen zu lassen. So finden beispielsweise Aktionen in Berlin, Frankfurt/Main, Kassel und München statt. Die beiden Organisationen unterstützten die Schulen konkret mit der Bereitstellung eines informativen Faltblattes mit vielen Ideen und Tipps für Lehrer und Schüler.

Schulklassen oder ganze Schulen führen in dieser Woche zusätzlich kreative Mitmach-Aktionen durch, wie einen Walking-Bus, das Basteln eines Tausendfüßlers oder das provokante Ansprechen von Auto fahrenden Eltern auf die Aktion. So messen die Schüler an der Grundschule an der Salz im hessischen Bad Soden-Salmünster ihren Schulweg in Schritten aus. An der Astrid-Lindgren-Schule Derschlag im nordrhein-westfälischen Gummersbach werden die Gefahrenpunkte an verschiedenen Schulwegen aufgedeckt, und die älteren Schüler klären die jüngeren über die Gefahren auf.

Vom Zu-Fuß-Gehen haben schließlich alle etwas: Bewegung beugt Haltungsschäden und Übergewicht vor, hält fit und führt zu besserer Konzentrationsfähigkeit im Unterricht.
Holger Hofmann, Leiter der Programmabteilung und Referent für Spielraum des Deutschen Kinderhilfswerkes, erklärt zudem: „Schüler nehmen ihre Umgebung bewusster wahr und lernen, sich selbständig im Verkehr zu bewegen. Zudem verringert sich der Verkehr in Schulnähe, je weniger Autos dorthin fahren. Stress, Hektik und Staus werden umgangen, die Sicherheit für Fußgänger erhöht sich und nicht zuletzt wird die Umwelt geschont.“

Projektideen und Ergebnisse aus der Aktionswoche können wie im letzten Jahr auf der Webseite www.zu-fuss-zur-schule.de eingetragen und angesehen werden. Die Schulen mit den besten Ideen erhalten eine Urkunde und werden im neuen Faltblatt für die Aktionswoche 2009 vorgestellt.

Bei Rückfragen:
Daniel Kluge, VCD-Pressesprecher, Tel: 030-280351-12, E-Mail: presse@vcd.org, www.vcd.org

Michael Kruse, stellvertretender Bundesgeschäftsführer und Pressesprecher des DKHW,
Tel: 030-308693- 11, E-Mail: kruse@dkhw.de, www.dkhw.de

In folgenden Schulen, die bei der Aktionswoche mitmachen, freut man sich über Presseanfragen: Grundschule an der Salz, Bad Soden-Salmünster, Grundschule Waldau, Kassel, Pestalozzi-VSC Grundschule Aschaffenburg, GS am Canisiusplatz München, Astrid-Lindgren-Schule Derschlag, Gummersbach, Wilhelm-Ophüls-Schule Velbert, Grundschule Gau-Odernheim.

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
Facebook: www.facebook.com/dkhw.de
Twitter: @DKHW_de
Instagram: deutscheskinderhilfswerk_e.v

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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