50 Erstklässlerinnen und Erstklässler in Berlin Marzahn-Hellersdorf erhalten Schulranzen für einen besseren Schulstart

Mit einer Spende von 85.000 Euro ermöglicht die BBBank-Stiftung dem Deutschen Kinderhilfswerk die Finanzierung von 180 Schulranzen-Sets in Berlin, Flensburg und Stuttgart sowie die Patenschaft für ein Kinderhaus. Heute erhalten 50 Kinder in Berlin Marzahn-Hellersdorf ihre Schulranzen.

Zwei Mädchen gehen nebeneinander und tragen jeweils einen bunten Schulranzen. Das erste Mädchen trägt einen lila Ranzen mit einem Anhänger und das zweite einen blauen Ranzen mit Aufklebern. Beide Mädchen tragen Tüllröcke und rosa Strumpfhosen.

Das Deutsche Kinderhilfswerk verteilt heute im Kinderhaus „Buntes Haus“ in Berlin Marzahn-Hellersdorf 50 Schulranzen an Erstklässlerinnen und Erstklässler. Damit soll Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen ein guter Schulstart ermöglicht werden. Die Schulranzen sind gefüllt mit Federmappen, Buntstiften, Schulheften und einem Sportbeutel.

Finanziert wurden die Schulranzen durch die BBBank Stiftung. Mit ihrer Spende über 85.000 Euro an das Deutsche Kinderhilfswerk finanziert die Stiftung insgesamt 180 Schulranzen-Sets in Berlin, Flensburg und Stuttgart, um bessere Startchancen für benachteiligte Kinder zu ermöglichen. Zudem übernimmt die Stiftung eine Patenschaft für ein Kinderhaus des Deutschen Kinderhilfswerkes. 

„Ein herzliches Dankeschön an die BBBank-Stiftung, die unsere Projekte insbesondere für Kinder aus schwierigen finanziellen Verhältnissen regelmäßig unterstützt. Ob Kinder in Deutschland gut in die Schule starten können, darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Mehr als jedes vierte Kind lebt mindestens an der Armutsgrenze. Die Familien können die rund 300 Euro für eine gute Ausstattung nicht aufbringen. Unsere Schulranzenaktion sorgt dafür, dass benachteiligte Kinder nicht ausgegrenzt werden. Wir schenken ihnen nicht nur eine Schultasche, sondern die Chance, genauso gut vorbereitet und selbstbewusst in die Schule zu starten wie alle anderen auch“, sagt Kai Hanke, Geschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. 

„Bildung beginnt mit guten Startbedingungen. Der erste Schultag ist dabei ein besonderer Meilenstein, den jedes Kind mit Stolz und Vorfreude erleben sollte. Gerne tragen wir auch in diesem Jahr dazu bei, dass mehr sozial benachteiligte Kinder gut ausgestattet mit einem eigenen Schulranzen und voller Selbstvertrauen in diesen neuen, wichtigen Lebensabschnitt starten können“, so Chris Erdmann, Projektpate und Regionaler Vertriebsleiter der BBBank, bei der symbolischen Scheckübergabe in Berlin.

Die Schulranzenaktion

Die Schulranzenaktion des Deutschen Kinderhilfswerkes soll mit dazu beitragen, dass alle Kinder unabhängig von ihrer finanziellen Situation die gleichen Voraussetzungen für den Schulstart haben. Soziale Sicherheit und Bildungsgerechtigkeit für Kinder sollten in einer der reichsten Industrienationen der Welt eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Die Realität sieht aber seit vielen Jahren anders aus. In Deutschland wächst jedes fünfte Kind in Armut auf und vielfach entscheidet der Geldbeutel der Eltern über die Bildungschancen von Kindern. Vielen Kindern fehlt es an elementaren Dingen wie einem Schulranzen oder einem Federmäppchen. Für manches geflüchtete Kind beginnt der erste Schultag mit völlig leeren Händen.

Hier hilft das Deutsche Kinderhilfswerk nicht nur durch Unterstützung von Projekten und Initiativen, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben, sondern auch durch unbürokratische Hilfe, wie mit seiner jährlichen Schulranzenaktion. Dabei wurden bisher über 34.000 Schulranzen im Wert von mehr als sechs Millionen Euro an Kinder in ganz Deutschland verteilt. Mehr Informationen unter www.dkhw.de/schulranzen  

Das Kinderhaus-Programm

Das Kinderhaus „Buntes Haus“ in Berlin ist Partner im Kinderhaus-Programm des Deutschen Kinderhilfswerkes. Insgesamt unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk bundesweit bereits 16 Kinderhäuser. Kinderhäuser sind wichtige Anlaufstellen für Kinder, die beispielsweise von Armut betroffen sind oder zu Hause Vernachlässigung erleben müssen. Ohne Voranmeldung können sie dort an verschiedenen Angeboten teilnehmen, in Ruhe Hausaufgaben machen, unbeschwert spielen, andere Kinder treffen, mit Vertrauenspersonen über ihre Probleme sprechen oder eine warme Mahlzeit bekommen. In all diesen Kinderhäusern bildet die UN-Kinderrechtskonvention die Grundlage für die pädagogische Arbeit. Mehr Informationen unter www.dkhw.de/kinderhaeuser 

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Weitere Informationen und Rückfragen: Sandra Röseler, stv. Pressesprecherin

Telefon: 030-308693-92
Mail:  presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de 
Facebook: www.facebook.com/dkhw.de 
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, bei ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen und der Überwindung von Kinderarmut. Ziel ist insgesamt die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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