Claudia Keul

Stabstelle Kindernothilfe und Förderungen

030 - 30 86 93-17
Gegen Kinderamut und soziale Ausgrenzung

Die Europäische Kindergarantie

Gemeinsam mit der EU-Kinderrechtsstrategie hat die Europäische Kommission eine „Europäische Garantie für Kinder“ vorgeschlagen. Diese soll Kinderarmut und soziale Ausgrenzung von Kindern in der EU bekämpfen, indem sie allen Kindern und Jugendlichen Zugang zu grundlegenden Ressourcen gewährt. Dazu gehören:  

  • kostenloser Zugang zu frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung  
  • kostenloser Zugang zu Bildung und außerschulischen Aktivitäten  
  • kostenloser Zugang zu mindestens einer gesunden Mahlzeit pro Schultag  
  • kostenloser Zugang zur Gesundheitsversorgung  
  • wirksamer Zugang zu gesunder Ernährung  
  • wirksamer Zugang zu einer angemessenen Unterbringung  

Im Juni 2021 beschlossen die EU-Mitgliedstaaten die Einführung der EU-Kindergarantie und verpflichteten sich, bis März 2022 nationale Aktionspläne zur Umsetzung der Strategie zu erarbeiten. Auch ein nationaler Koordinator für die EU-Kindergarantie muss ernannt werden.  

Eckpunktepapier zur Umsetzung der EU-Kindergarantie

Das europäische Netzwerk Eurochild erarbeitet Berichte in neun EU-Mitgliedstaaten (Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Portugal, Rumänien, Spanien und Ungarn), um die Erstellung der nationalen Aktionspläne aus zivilgesellschaftlicher Perspektive zu begleiten. Im Rahmen unserer Eurochild-Mitgliedschaft koordinieren wir den deutschen Beitrag.  

Mehr Informationen zur EU-Kindergarantie:  

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