medius - ein Preis für Abschlussarbeiten

Das Deutsche Kinderhilfswerk vergibt jährlich den medius-Preis an Studierende, die mit ihrer Forschung die Medienpädagogik und den Medienschutz voranbringen. Bewerben Sie sich jetzt für den medius 2026! 

Medien spielen heute in so gut wie allen Lebensbereichen eine große Rolle. Bachelor- und Masterarbeiten können wichtige Beiträge zum Verständnis und zur Strukturierung der Entwicklungen leisten. Und das ist auch das Ziel des medius Preises für Abschlussarbeiten: Junge Forschung ans Licht zu holen! Deswegen würdigt das Deutsche Kinderhilfswerk zusammen mit der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und der Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) jährlich Abschlussarbeiten mit dem medius.

Was wird ausgezeichnet?

Mit dem Preis werden Abschlussarbeiten prämiert, die sich mit aktuellen Aspekten aus dem Medienbereich, der Medienwissenschaft, Medienpädagogik und Medienbildung oder Themen des Jugendmedienschutzes beschäftigen und sich auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis konzentrieren, interdisziplinäre Perspektiven fördern und/oder innovative Ansätze vertreten. 

Die Preisvergabe erfolgt somit auf Grundlage der folgenden Kriterien:  

  1. Theorie: Die Arbeit greift die bestehende Literatur zur Medientheorie auf und reflektiert sie kritisch.
  2. Praxis-Transfer: Die Arbeit verknüpft Theorie und Praxis sinnvoll miteinander; die gewonnenen Erkenntnisse sind für die Praxis verwertbar.
  3. Interdisziplinarität: Die Arbeit verknüpft das behandelte Thema aus der Medienbildung mit anderen Disziplinen, z. B. der Sozial-/Schulpädagogik, Kulturwissenschaft, Psychologie, Neurowissenschaft, Informatik oder Jura.
  4. Innovation: Die Arbeit greift gegenwärtige gesellschaftsrelevante Themen auf, wendet neue (Forschungs-)Methoden an, reflektiert innovative Theoriekonzepte und/oder greift internationale Perspektiven auf.

Bewerbungen für den medius 2026 ab sofort möglich

Ab sofort können Arbeiten für den medius-Preis 2026 eingereicht werden. Bitte reichen Sie die Arbeit bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg per Mail an  medius@mabb.de ein. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2026. 

Ausschreibung herunterladen  

Was kann eingereicht werden?

Es können wissenschaftliche Abschlussarbeiten von Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen eingereicht werden, in der Regel Bachelor, Master, Magister, Diplom oder Staatsexamen. Entscheidend ist das Datum der Abgabe der Arbeit als Prüfungsleistung. Ausschließlich praktische Abschlussprojekte sind nicht zugelassen.  Dissertationen können nicht berücksichtigt werden. 

Die Arbeiten dürfen nicht länger als zwei Jahre vor der Vergabe abgeschlossen worden sein (z. B. werden für das Vergabejahr 2026 Arbeiten aus den Jahren 2024, 2025 und 2026 akzeptiert). Entscheidend ist das Abgabedatum der Arbeit als Prüfungsleistung.

Vorschlagsberechtigt sind die betreuenden Dozent*innen. Absolvent*innen können ihre Arbeit auch selbst einreichen, wenn sie den Nachweis erbringen, dass die Arbeit mit „sehr gut“ bewertet worden ist. Eine wiederholte Teilnahme mit derselben Arbeit ist nicht möglich. 

Es werden Abschlussarbeiten aus allen akademischen Disziplinen angenommen, bspw. aus der Medienwissenschaft, Medienpädagogik und angrenzenden Disziplinen – wichtig ist ein Bezug zur Medienbildung

Welche Bewerbungsunterlagen sind nötig?

  • 1-2 seitige Zusammenfassung der Arbeit
  • Begründung, warum die Arbeit für den medius vorgeschlagen wird
  • Kurze Darstellung der Relevanz und Verwertbarkeit für die Praxis: Inwieweit sind die Erkenntnisse relevant und praktisch verwertbar?
  • Gutachten der betreuenden Dozent*innen (soweit vorhanden)
  • Abschlussarbeit
  • Zusätzliche Materialien (Texte, Projektskizzen, Präsentationen, Videos, Podcastfolgen o. ä.) können über die o.g. Unterlagen hinaus mit für den Preis eingereicht werden, fließen aber nicht in die Bewertung ein - es sei denn, die Erstellung solcher Medienprodukte ist explizit zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit. In Fällen, in denen die Entwicklung eines Medienprodukts wesentlicher Bestandteil der Praxisorientierung der Arbeit ist, wird dieser Aspekt berücksichtigt, ohne dabei Arbeiten, die ausschließlich auf schriftlicher Basis erstellt wurden, zu benachteiligen.

Preisgeld und Jury

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und kann auf mehrere Preisträger*innen verteilt werden. Die Jury setzt sich zusammen aus Professor*innen themenrelevanter Fachrichtungen sowie Vertreter*innen der preisstiftenden Organisationen.

Die preisstiftenden Institutionen behalten sich vor, abhängig von der Anzahl der Einreichungen eine Vorauswahl für die Jurysitzung zu treffen. Die Vorauswahl wird basierend auf der Relevanz der eingereichten Arbeiten für die thematische Ausrichtung des Preises getroffen.

Der medius wird jährlich im Rahmen einer Medien-Fachtagung in Berlin verliehen.

Wer steht hinter dem medius Preis?

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) sowie das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) vergeben den medius seit dem Jahr 2008.

Weitere Informationen: Aufzeichnungen der Preisverleihungen des medius 

Wie nehmen Sie uns wahr?

Damit wir unsere Arbeit und Kommunikation noch besser an Ihren Bedürfnissen ausrichten können, laden wir Sie zur Teilnahme an einer Umfrage im Rahmen des Spendenmonitors ein. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und unterstützen Sie uns mit Ihrer Einschätzung. Ihre Rückmeldung stärkt unsere Arbeit für Kinder.

Die Befragung ist anonym, sicher und datenschutzkonform.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!