Das Deutsche Kinderhilfswerk vergibt jährlich den medius-Preis an Studierende, die mit ihrer Forschung die Medienpädagogik und den Medienschutz voranbringen. Bewerben Sie sich jetzt für den medius 2026!
Medien spielen heute in so gut wie allen Lebensbereichen eine große Rolle. Bachelor- und Masterarbeiten können wichtige Beiträge zum Verständnis und zur Strukturierung der Entwicklungen leisten. Und das ist auch das Ziel des medius Preises für Abschlussarbeiten: Junge Forschung ans Licht zu holen! Deswegen würdigt das Deutsche Kinderhilfswerk zusammen mit der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und der Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) jährlich Abschlussarbeiten mit dem medius.
Mit dem Preis werden Abschlussarbeiten prämiert, die sich mit aktuellen Aspekten aus dem Medienbereich, der Medienwissenschaft, Medienpädagogik und Medienbildung oder Themen des Jugendmedienschutzes beschäftigen und sich auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis konzentrieren, interdisziplinäre Perspektiven fördern und/oder innovative Ansätze vertreten.
Die Preisvergabe erfolgt somit auf Grundlage der folgenden Kriterien:
Ab sofort können Arbeiten für den medius-Preis 2026 eingereicht werden. Bitte reichen Sie die Arbeit bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg per Mail an medius@mabb.de ein. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2026.
Es können wissenschaftliche Abschlussarbeiten von Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen eingereicht werden, in der Regel Bachelor, Master, Magister, Diplom oder Staatsexamen. Entscheidend ist das Datum der Abgabe der Arbeit als Prüfungsleistung. Ausschließlich praktische Abschlussprojekte sind nicht zugelassen. Dissertationen können nicht berücksichtigt werden.
Die Arbeiten dürfen nicht länger als zwei Jahre vor der Vergabe abgeschlossen worden sein (z. B. werden für das Vergabejahr 2026 Arbeiten aus den Jahren 2024, 2025 und 2026 akzeptiert). Entscheidend ist das Abgabedatum der Arbeit als Prüfungsleistung.
Vorschlagsberechtigt sind die betreuenden Dozent*innen. Absolvent*innen können ihre Arbeit auch selbst einreichen, wenn sie den Nachweis erbringen, dass die Arbeit mit „sehr gut“ bewertet worden ist. Eine wiederholte Teilnahme mit derselben Arbeit ist nicht möglich.
Es werden Abschlussarbeiten aus allen akademischen Disziplinen angenommen, bspw. aus der Medienwissenschaft, Medienpädagogik und angrenzenden Disziplinen – wichtig ist ein Bezug zur Medienbildung
Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und kann auf mehrere Preisträger*innen verteilt werden. Die Jury setzt sich zusammen aus Professor*innen themenrelevanter Fachrichtungen sowie Vertreter*innen der preisstiftenden Organisationen.
Die preisstiftenden Institutionen behalten sich vor, abhängig von der Anzahl der Einreichungen eine Vorauswahl für die Jurysitzung zu treffen. Die Vorauswahl wird basierend auf der Relevanz der eingereichten Arbeiten für die thematische Ausrichtung des Preises getroffen.
Der medius wird jährlich im Rahmen einer Medien-Fachtagung in Berlin verliehen.
Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) sowie das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) vergeben den medius seit dem Jahr 2008.
Weitere Informationen: Aufzeichnungen der Preisverleihungen des medius
Abteilung Programme
Referentin Medienbildung
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