Deutscher Kinder- und Jugendpreis: Jetzt abstimmen für den Publikumspreis 2026!

Insgesamt 14 Projekte gehen beim Deutschen Kinder- und Jugendpreis ins Rennen um den Europa-Park JUNIOR CLUB Award, der mit stolzen 3.000 Euro dotiert ist. Vom 05.05. bis zum 26.05.2026 könnt ihr für euer Lieblingsprojekt voten! Das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt!

Kategorie Kinder- und Jugendkultur

aus Berlin

Jugendbegegnung Brundibár: Klang der Hoffnung und des Widerstands

Wer macht mit: Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren 

Darum geht's: 55 Kinder und Jugendliche aus Israel, Deutschland und der Ukraine interpretieren die historische Kinderoper Brundibár neu. Im Mittelpunkt stehen Mut, Hoffnung, jüdische Erinnerung und gesellschaftliche Verantwortung. Die Jugendlichen gestalteten Musik, Szenen, Bühnenbild und mediale Umsetzung selbst. Sie entschieden über Inhalte, übernahmen die Probenleitung, Moderation und Öffentlichkeitsarbeit.

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Wir wollen zeigen, dass Kunst Menschen verbindet und Hoffnung gibt.” 

aus Landsberg, Sachsen-Anhalt

Der Landsberger Kinder-Podcast

Wer macht mit: Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren 

Darum geht's: Kinder haben einen kulturellen Podcast ins Leben gerufen, in dem sie über ihre Erlebnisse berichten, Erwachsene befragen und Interviews mit ihren Held*innen aus dem Fernsehen führen. Die Kinder setzen alles selbstständig um: von den Ideen, über die Treffen bis hin zum Schnitt der Folgen. In einer Podcast-Folge gab es beispielweise eine Schatzsuche im Schwimmbad, bei der die Kinder mit einem Metalldetektor wertvolle Gegenstände im Boden finden wollten. In einer anderen Folge versuchten die Kinder herauszufinden, was es mit einem geheimnisvollen Bunker auf sich hat. 

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Wir wollen erreichen, dass Leute den Podcast hören und sich denken: In Sachsen-Anhalt ist ordentlich was los!” 

Weimar, Thüringen

"Bühne der Träume" – ein inklusives Theaterprojekt im Kinderhaus Weimar

Wer macht mit: Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 22 Jahren 

Darum geht's: Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, einen Flucht- oder Migrationshintergrund oder Beeinträchtigungen haben, bringen gemeinsam ein Theaterstück auf die Bühne. Sie entscheiden, welches Märchen sie aufführen wollen und erwecken die Geschichte durch Improvisation, Bewegung und Tanz zum Leben.

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Wir erzählen Geschichten von Freundschaft, Zusammenhalt und Mut.” 

aus Hannover, Niedersachsen

Gut getroffen

Wer macht mit: Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren 

Darum geht's: Bei einem Comic-Workshop hat eine Gruppe von Kindern einen Comic zum Kinderrecht auf “Schutz vor Gewalt” entwickelt. Die Kinder bestimmten selbst, welches Kinderrecht sie behandeln wollen sowie die Inhalte und die Sprache ihres Comics. Der Comic wurde als Minibuch gedruckt und zum Weltkindertag sowie in Schulen und verschiedenen Einrichtungen verteilt. Der Comic zeigt die Lebensrealitäten, Erfahrungen und Sichtweisen von Kindern und macht so die Inhalte für sie verständlich und emotional zugänglich. 

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Unser Projekt setzt sich für Kinderrechte ein und macht sie sichtbar.” 

aus Torgau, Sachsen

#FORYOU – Ein Theaterstück nach Ideen der Jugend

Wer macht mit: Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren 

Darum geht's: Eine Gruppe von Jugendlichen erarbeitete ein innovatives Theaterstück, das TikTok-Videos auf die Bühne brachte. Das Stück thematisiert auf kreative und unterhaltsame Weise die Mechanismen hinter TikTok und die Gefahren übermäßiger Social-Media-Nutzung. Die Jugendlichen setzten sich kreativ und kritisch mit der Macht von Social Media auseinander. Außerdem übernahmen sie die Regie aller improvisierten Szenen ohne Manuskript.

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Wir haben das Stück selbst geschaffen und alle Szenen erarbeitet." 

Kategorie Politisches Engagement

aus Heidelberg, Baden-Württemberg

Bautzen. Heidelberg. Jelenia Góra. Jugend gestaltet Zukunft

Wer macht mit: Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren 

Darum geht's: Wie können wir Politik in unserer Kommune mitgestalten? Welche Beteiligungsformate gibt es? Was läuft gut und was schlecht in den Kommunen? Diesen und weiteren Fragen gingen Jugendliche aus den Partnerstädten Bautzen, Heidelberg und der polnischen Stadt Jelenia Góra im Rahmen eines Internationalen Jugendaustausches auf den Grund. Die Jugendlichen produzierten ein Video, das die Fragen aus ihrer eigenen Sicht beleuchtete. Von der ersten Ideenfindung über die Erstellung des Drehbuchs bis hin zur technischen Umsetzung brachten die Jugendlichen ihre Kreativität und ihr Engagement ein.

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Wir helfen Jugendlichen, in der Kommunalpolitik gehört zu werden und machen die Arbeit von Jugendvertretungen sichtbar.” 

aus Neuss, Nordrhein-Westfalen

"Gemeinsam stark" – Kinder und Jugendliche setzen ein Zeichen gegen Diskriminierung

Wer macht mit: Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren 

Darum geht's: “Gemeinsam stark” ist ein Jugendbuchprojekt, das persönliche Erfahrungen von jungen Menschen mit Diskriminierung, Ausgrenzung und gesellschaftlicher Spaltung sichtbar macht. Das Buch entstand in Workshops, Reflexionsrunden und pädagogisch begleiteten Austauschformaten. Ziel des Projektes ist es, Kinder und Jugendliche mit Diskriminierungserfahrungen aus einer passiven „Opferrolle“ in eine aktive „Gestaltungsrolle“ zu begleiten.

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Wir machen uns gegenseitig stark.” 

aus Dresden, Sachsen

Kinderstimmen für die Demokratie – eine Radiosendung von Kindern für Kinder

Wer macht mit: Kinder einer Grundschule 

Darum geht's: Grundschüler*innen aus Dresden haben in der Nachmittagsbetreuung gemeinsam mit pädagogischer Unterstützung eine Radiosendung gestaltet, in der sie sich mit den Themen Nationalsozialismus, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt auseinandersetzten. In eigenen Beiträgen erklären sie, was Nazis sind, erzählen die Geschichte von Anne Frank und sprechen darüber, was Demokratie für sie bedeutet.

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Wir wollen mit unserer Radiosendung erreichen, dass vor allem Kinder wissen, was Nazis überhaupt sind.” 

aus Hamburg

Alte Geschichte(n), neue Zugänge – Junge Stimmen im Dialog mit dem Tansania-Park*

Wer macht mit: Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren 

Darum geht's: Die Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule haben sich in ihrem Projekt mit Kolonialismus, Rassismus und Erinnerungskultur auseinandergesetzt. Die Projektgruppe beschäftigte sich mit dem Tansania-Park und seiner historischen Bedeutung. Die Jugendlichen entwickelten eigene Fragestellungen, wie zum Beispiel „Wie wollen wir in Zukunft an den deutschen Kolonialismus erinnern?“, führten Interviews, produzierten Audiobeiträge, gestalteten Ausstellungselemente und boten Führungen für Besucher*innen des Parks an. Dabei ging es stets darum, junge Perspektiven sichtbar zu machen, insbesondere von Jugendlichen, deren Erfahrungen mit Migration, Ausgrenzung und Rassismus in öffentlichen Diskursen selten vorkommen. 

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Wir engagieren uns gegen Rassismus und Diskriminierung.” 

Kategorie Solidarisches Miteinander

aus Burglengenfeld, Bayern

Präventionstage 2025

Wer macht mit: Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 27 Jahren 

Darum geht's: Die Präventionstage 2025 waren eine der größten von Jugendlichen geleiteten Präventionsveranstaltungen in Deutschland. Rund 3.000 Schüler*innen nahmen über drei Tage an einem vielfältigen Programm mit über 100 Workshops, Mitmachaktionen, Themenräumen und Challenge-Zonen teil. Das Team organisierte komplett ehrenamtlich Referent*innen, Partnerorganisationen und Sponsoren, plante Raum- und Ablaufstruktur, koordinierte über 35 parallele Angebote und sicherte die Logistik. Thematisch standen mentale Gesundheit, Resilienz, Suchtprävention, Essstörungen, Medienkompetenz, Cyberkriminalität, sexuelle Aufklärung, Selbstwert und Bewegung im Fokus.

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Wir wollen jungen Menschen bei ihren Projekten helfen.” 

aus Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen

Mehr als nur ein Pausenbrot – Frühstück mit Verantwortung

Wer macht mit: Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren 

Darum geht's: Viermal pro Woche verteilen die Jugendlichen vor Schulstart an Schüler*innen der 5. und 6. Klassen ein kostenloses Frühstück bestehend aus Obst, Wasser und belegten Broten. Sie erstellten Schichtpläne für die Essensausgabe und entwickelten Ideen zum Design für den Frühstückskiosk. Die Lebensmittel werden von der Tafel Gelsenkirchen zur Verfügung gestellt. Viele Kinder kommen regelmäßig ohne Frühstück zur Schule, was sich nachweislich negativ auf ihre Konzentration, Leistungsfähigkeit und ihr allgemeines Wohlbefinden auswirkt. Das Projekt greift dieses Problem gezielt auf. 

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Wir sorgen dafür, dass kein Kind hungrig in die Schule geht.” 

aus Markersdorf, Sachsen

Tauschbörse Reichenbach/OL

Wer macht mit: Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren 

Darum geht's: Beim Kinder- und Jugendmeeting  #MISSION2038 der Verwaltungsgemeinschaft Reichenbach/O.L. hatten vier Mädchen die Idee, einen Ort für alle Generationen zu schaffen, wo diese sich austauschen, einkaufen und treffen können. Mit der Unterstützung der Stadtverwaltung betreiben die Jugendlichen seitdem in Reichenbach/OL ehrenamtlich ihre Tauschbörse. Diese hat jeden Dienstag von 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Ware ist kostenlos oder in Form einer Spende erhältlich.Mittlerweile engagieren sich neun Jugendliche im Tauschladen. 

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Diese kleinen Miteinander-Glücksmomente sind einfach toll.” 

 

aus Obershausen, Hessen

"Pieksekiste – we make a difference"

Wer macht mit: Die 16-jährige Leonie 

Darum geht's: Mit der "Pieksekiste" setzt sich Leonie für krebskranke Kinder ein. Mit kreativen Aktionen, kleinen Geschenken und Überraschungen möchte sie Kindern mit Leukämie Freude, Ablenkung und Hoffnung schenken. Die Idee zum Projekt hatte Leonie in der 9. Klasse im Rahmen einer Schulprojektprüfung. Leonie wollte etwas entwickeln, das Freude bringt und Hoffnung schenkt. Um die Planung, Durchführung und Nachbereitung der Aktionen mit der “Pieksekiste”, die liebevoll gestaltet ist und in der sich kleine Schätze zum Spielen, Basteln und Staunen befinden, kümmert sich Leonie komplett selbstständig.

Das sagt Leonie über ihr Projekt: “Ich stecke 100% Liebe und Herzensenergie in das Projekt." 

 

aus Wittmund, Niedersachsen

Balkonhelden – die Zukunftspflanzer

Wer macht mit: Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren 

Darum geht's: Naturbewusste Kinder und Jugendliche begeistern Kinder, die in Hochhäusern wohnen und keinen eigenen Garten haben, auf ihren Balkonen Gemüse anzubauen. Sie kümmern sich online und durch Besuche um die jungen Gärtner*innen. Auch in Grundschulen informieren sie die Kinder über Möglichkeiten, Gemüse auf dem eigenen Balkon zu pflanzen. Im Projekt arbeiten Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft, mit und ohne Behinderung zusammen. 

Das sagen die Nominierten über ihr Projekt: “Wir wollen erreichen, dass jedes Kind, das keinen Garten hat, auf dem Balkon Gemüse anpflanzen kann.”