Kinderrechte-Projekt „Fechenheimer Porträts“ aus Frankfurt am Main Förderprojekt des Monats März 2025 des Deutschen Kinderhilfswerkes

Das Kinderrechte-Projekt „Fechenheimer Porträts“ aus Frankfurt am Main ist vom Deutschen Kinderhilfswerk als Förderprojekt des Monats März 2025 ausgezeichnet worden. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Kinderrechtsorganisation jeden Monat ein Projekt, das eine Förderung des Deutschen Kinderhilfswerkes erhalten hat und in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche wirkt. Die ausgezeichneten Projekte sollen beispielsweise mit einem besonders kreativen Konzept oder ihrer nachhaltigen Wirkung für Kinder und Jugendliche überzeugen. Außerdem wird ein besonderes Augenmerk auf die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen im Projekt gelegt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro dotiert.

Das Projekt „Fechenheimer Porträts“ der Philharmonie Fechenheim richtet sich an benachteiligte Kinder im gleichnamigen Frankfurter Stadtteil. Ein Jahr lang haben sich die Kinder mit der Geschichte Fechenheims beschäftigt und dabei auch ihre eigene Sicht auf den Ort, in dem sie aufwachsen, erkundet. Sie gingen mit Video- und Fotokameras auf Entdeckungsreise, interviewten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und entwickelten eigene Geschichten, einen Rap und weitere kreative Formate. All das werden sie bei einer Abschlussveranstaltung vor Bewohnerinnen und Bewohnern Fechenheims präsentieren.

„Das Projekt ‘Fechenheimer Porträts’ zeigt eindrücklich, welche wichtige Rolle Kultur im Leben von Kindern und Jugendlichen spielen kann. Kulturelle Bildung unterstützt sie dabei, sich mit ihrer eigenen Identität auseinanderzusetzen und ihre Sichtweisen auszudrücken. Und sie ermöglicht einen Perspektivwechsel: Das Projekt lädt die erwachsenen Bewohnerinnen und Bewohner Fechenheims dazu ein, die Sicht von Kindern auf ihren Stadtteil kennenzulernen. Wie wachsen sie dort auf? Welche Orte sind ihnen wichtig? Was wünschen sie sich? Sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, ist ein wichtiger Schritt für ein gutes Zusammenleben aller Generationen. Das Projekt ermöglicht dies auf eine sehr kreative und fantasievolle Weise”, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.991 Projekte mit insgesamt rund 12.246.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung zielgruppengerechter Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte. 

Weitere Infos zum Projekt „Fechenheimer Porträts“ unter www.dkhw.de/projektdesmonats  .

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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