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Kinderrechte in Grundschule und Hort
Kinderrechte in Grundschule und Hort
Inhalt dieses Newsletters
1. Neue Broschüre: Kinder haben das Recht zu sagen, wenn man was nicht will!
2. Weltspieltag 2026: Mitmachen und jetzt Projekt anmelden
3. Ein Blick ins Dossier: Zehn Argumente für Kinderrechte in Schule und Hort
4. Safer Internet Day: Video-Clips mit Kinderfragen
5. „Kinderrechte-Index” zeigt: Nachholbedarf bei Umsetzung der Kinderrechte
6. Ausschreibung: Berater*innen für Vor-Ort-Beratungsangebot zu kinderrechtebasierter Demokratiebildung gesucht
7. Relaunch Kinderrechte-Portal: Kinderbereich und neue Funktionen für mehr Barrierefreiheit
8. Veranstaltungshinweis: Partizipative Schulentwicklung im Sozialraum mit Lernen durch Engagement
9. Buchtipp: Das große Kinderrechte-Liederbuch
10. Buchtipp: Julian ist eine Meerjungfrau
1.
Neue Broschüre: Kinder haben das Recht zu sagen, wenn man was nicht will!

Welche Rechte brauchen Kinder? Gibt es Rechte, die in der UN-Kinderrechtskonvention fehlen? Und wie sieht die Umsetzung der Kinderrechte im Alltagserleben von Kindern eigentlich aus? Diesen Fragen widmet sich eine neue Broschüre des Deutschen Kinderhilfswerkes, für die in einem Beteiligungsprozess mit Kindern eines Berliner Schulhortes Kinderperspektiven eingeholt wurden. Neben Zitaten und Bildern der Kinder laden verschiedene Praxismethoden dazu ein, selbst mit Kindern über die Kinderrechte ins Gespräch zu kommen.  

Die Broschüre richtet sich an pädagogische Fachkräfte in Grundschule und Hort und steht im Online-Shop zum Download bereit. 

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2.
Weltspieltag 2026: Mitmachen und jetzt Projekt anmelden

„Spielen verbindet – auch digital!“ Unter diesem Motto steht der Weltspieltag am 11. Juni 2026. Mit dem Schwerpunkt auf Gaming als fester Bestandteil der Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen machen das Deutsches Kinderhilfswerk und seine Partner im Bündnis „Recht auf Spiel” auf die Bedeutung des Spielens im digitalen Raum aufmerksam. 

Kommunen, Schulen, Vereine sowie Nachbarschaftsinitiativen sind eingeladen, sich mit eigenen Aktionen vor Ort am Weltspieltag 2026 zu beteiligen. Ziel ist es, das Kinderrecht auf Spiel stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und die vielfältigen Facetten des Spielens sichtbar zu machen. 

Projekte können ab sofort über die Website des Bündnisses angemeldet werden.
Weitere Informationen sowie Hinweise zur Bestellung von Materialien finden Sie dort ebenfalls. 

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3.
Ein Blick ins Dossier: Zehn Argumente für Kinderrechte in Schule und Hort

In dem neuen Artikel auf dem Dossier „Kinderrechte leben – in Schule und Hort!” werden zehn zentrale Gründe vorgestellt, warum Kinderrechte ein fester Bestandteil des Schul- und Hortalltages sein sollten. Die Übersicht bietet eine praxisnahe Argumentationshilfe für Lehrkräfte, Schul- und Hortleitungen sowie pädagogische Fachkräfte, die Kinderrechte an ihrer Schule und im Hort/Ganztag sichtbarer machen und nachhaltig verankern möchten. 

Den Artikel finden Sie neben vielen weiteren spannenden Beiträgen in unserem Online-Dossier.

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4.
Safer Internet Day: Video-Clips mit Kinderfragen

Am 10. Februar fand der Safer Internet Day unter dem Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung“ statt. Auch über den Aktionstag hinaus stellt die Internetseite für Kinder „kindersache.de” weiterführende Materialien zum Thema Künstliche Intelligenz bereit. 

In einer Videoreihe beantwortet die Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva zentrale Fragen rund um KI. Im Vorfeld wurden Kinderfragen gesammelt, die nun in kurzen, verständlichen Clips aufgegriffen werden – etwa: Kann KI Vorurteile haben? Oder macht KI eher dumm oder sogar schlauer? 

Die Videos eignen sich gut als Impulse für die pädagogische Praxis und können hier angeschaut werden. 

Auf der Webseite von schulsache.de finden Sie weitere Linktipps, die auf Kinderwebseiten verweisen, welche Kindern altersgerecht und verständlich das Thema künstliche Intelligenz vermitteln. 

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5.
„Kinderrechte-Index” zeigt: Nachholbedarf bei Umsetzung der Kinderrechte

Wie gut werden Kinderrechte in Deutschland tatsächlich umgesetzt? Antworten darauf liefert der aktuelle „Kinderrechte-Index 2025“, den das Deutsches Kinderhilfswerk neu vorgelegt hat. Die Analyse basiert auf 101 Indikatoren und rückt sechs zentrale Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention in den Fokus: Beteiligung, Schutz, Gesundheit, angemessene Lebensbedingungen, Bildung sowie Freizeit, Spiel und kulturelle Teilhabe. 

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Verwirklichung dieser Rechte regional sehr unterschiedlich ausfällt. Für pädagogische Fachkräfte im Primarbereich eröffnet der Bericht eine bedeutsame Perspektive: Er zeigt nicht nur strukturelle Entwicklungsbedarfe auf, sondern hebt zugleich erfolgreiche Ansätze in einzelnen Bundesländern hervor. Damit bietet der Index Anregungen für die eigene Praxis ebenso wie Argumentationshilfen für die Weiterentwicklung kinderrechtsbasierter Schul- und Unterrichtskonzepte.  

Umfangreiche Materialien – vom Gesamtbericht über thematische Analysen bis hin zu Länderprofilen – stehen online hier zur Verfügung. 

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6.
Ausschreibung: Berater*innen für Vor-Ort-Beratungsangebot zu kinderrechtebasierter Demokratiebildung gesucht

Das Deutsche Kinderhilfswerk sucht Vor-Ort-Berater*innen für das Projekt „Demokratiebildung im Kindesalter“. Das Projekt fördert kinderrechtebasierte Demokratiebildung in schulischen und außerschulischen Einrichtungen für Kinder von 0 bis 14 Jahren. Das neue Beratungsangebot bietet erste Informationen und Impulse zur Umsetzung. Als Vor-Ort-Berater*in besuchen Sie Einrichtungen und Akteur*innen in Ihrer Region, führen Beratungen durch und arbeiten mit dem Projektteam des Deutschen Kinderhilfswerks zusammen.

Alle Details finden Sie in den Ausschreibungsunterlagen online auf unserer Webseite. Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an einer Mitarbeit oder über eine Weiterleitung der Ausschreibung an interessierte Personen und Einrichtungen. 

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7.
Relaunch Kinderrechte-Portal: Kinderbereich und neue Funktionen für mehr Barrierefreiheit

Mit dem neuen Kinderbereich auf dem Kinderrechte-Portal sollen Kinder und Jugendliche gezielt in der Wahrnehmung ihrer Rechte auf Information, Schutz und Beteiligung gestärkt werden. 

Der Bereich richtet sich an junge Menschen, die sich eigenständig über ihre Rechte informieren möchten. Neben Broschüren stehen weiterführende Webseiten rund um das Thema Kinderrechte zur Verfügung. Die Inhalte sind in Leichter Sprache verfasst, um möglichst vielen Kindern einen niedrigschwelligen Zugang zu ermöglichen. Kinder erfahren dort auch, wie sie sich beschweren können und wo sie Unterstützung finden, wenn ihre Rechte verletzt werden. 

Im Rahmen des Relaunches wurden zudem weitere Elemente zur Verbesserung der barrierearmen Nutzbarkeit des Portals integriert. 

Den Kinderbereich finden Sie auf der Webseite des Kinderrechteportals

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8.
Veranstaltungshinweis: Partizipative Schulentwicklung im Sozialraum mit Lernen durch Engagement

Am 4. März 2026 von 16 Uhr bis 17:30 Uhr findet ein Fachimpuls zum Thema “Partizipative Schulentwicklung im Sozialraum mit Lernen durch Engagement” statt. Dieser richtet sich an Schulleitungen, die Schule als lernende Organisation begreifen und gezielt weiterentwickeln möchten. Im Fokus steht die Frage, wie Lernen durch Engagement (LdE) als Bestandteil von Unterrichts- und Schulentwicklung systematisch verankert werden kann und welche pädagogischen sowie organisatorischen Rahmenbedingungen dafür nötig sind. 

Ein besonderer Schwerpunkt wird auf dem Modell der „Konfluenten Steuergruppe“ liegen. Dieses kann Schulen dabei unterstützen, den Prozess der Verankerung von LdE strukturiert zu reflektieren und langfristig zu stärken. 

Weiter Informationen sowie Anmeldung finden Sie auf der Webseite der Stiftung Lernen durch Engagement.  

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9.
Buchtipp: Das große Kinderrechte-Liederbuch

Das Kinderrechte-Liederbuch verbindet Musik und Kinderrechte praxisnah miteinander. Ziel ist es, Kinderrechte in pädagogischen Kontexten kreativ und niedrigschwellig aufzugreifen. 

In 13 Kapiteln behandeln 13 Lieder Themen wie Bildung, Beteiligung, Privatsphäre oder Schutz vor Gewalt. Zu jedem Lied werden die jeweils angesprochenen Rechte erläutert und durch Gesprächsimpulse sowie Spiel- und Kreativideen für die Arbeit mit Kindern ergänzt. So lassen sich Kinderrechte musikalisch vermitteln und vertiefen. 

Neben Noten und Texten bietet es methodische Hinweise zur Umsetzung in Kita, Schule und außerschulischer Bildung. Ein zusätzliches Gebärdenheft ermöglicht erste Zugänge zur Deutschen Gebärdensprache und kann als Liedbegleitung eingesetzt werden. 

Alle Lieder stehen hier in einer Gesangs- und einer Playback-Version zur Verfügung. Dort kann das Buch auch digital eingesehen und heruntergeladen werden.  

Eine kostenfreie Bestellung ist über das Frankfurter Kinderbüro möglich. 

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10.
Buchtipp: Julian ist eine Meerjungfrau

Das Bilderbuch „Julian ist eine Meerjungfrau“ von Jessica Love arbeitet kindgerecht die Themen Vielfalt, Akzeptanz und Individualität auf. In eindrucksvollen, farbstarken Bildern erzählt die Geschichte von Julian, der sich von Meerjungfrauen inspirieren lässt und selbst in diese Rolle schlüpft. Die wertschätzende Reaktion seiner Großmutter eröffnet Gesprächsanlässe über Akzeptanz, Selbstbestimmung und unterstützende Beziehungen im familiären Umfeld.  

Ergänzend dazu bietet Queerformat eine praxisorientierte Handreichung für pädagogische Fachkräfte. Das Begleitmaterial unterstützt Sie dabei, die eigene Haltung zu Geschlechtervielfalt und Diskriminierung zu reflektieren und entsprechende Themen sensibel in den pädagogischen Alltag zu integrieren. Neben Hintergrundinformationen enthält es konkrete Gesprächsimpulse, methodische Anregungen, Spielideen sowie Kopiervorlagen für die Arbeit mit Kindern im Alter bis zu sechs Jahren.  

Das Buch richtet sich an Kinder ab vier Jahren und ist über den Verlag erhältlich. 

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Mehr dazu, wie die Kinderrechte in Schule und Hort vermittelt werden können, erfahren Sie hier: www.schulsache.de

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