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Newsletter Kinderpolitik
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Inhalt dieses Newsletters
1. „Kinderrechte-Index” des Deutschen Kinderhilfswerkes zeigt großen Nachholbedarf bei Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention
2. Weltspieltag 2026: Mitmachen und jetzt Projekt anmelden
3. Nächste Beratung rund um Kinder- und Jugendparlamente am 27. Januar 2026
4. Jetzt anmelden: Digitale Fortbildungsreihe „Kinder- und Jugendparlamente gut begleiten“
5. Neuer Fachbeitrag zum Thema KI und Kinderrechte
6. Jetzt mitmachen: Befragung zum Spendenmonitor
1.
„Kinderrechte-Index” des Deutschen Kinderhilfswerkes zeigt großen Nachholbedarf bei Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention

Im Dezember 2025 hat das Deutsche Kinderhilfswerk die Neuauflage des „Kinderrechte-Index” veröffentlicht. Die Studie macht deutlich: es gibt bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland noch großen Nachholbedarf. Im Gesamtergebnis schneiden Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen überdurchschnittlich ab. Das bedeutet, dass in diesen Bundesländern die Kinderrechte vergleichsweise am besten umgesetzt werden. Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen liegen im Durchschnitt. Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Sachsen-Anhalt sind insgesamt unterdurchschnittlich eingeordnet.

Der „Kinderrechte-Index” basiert auf 101 Indikatoren, die die Situation von Kindern und Jugendlichen in den Bundesländern untersuchen. Sechs Kinderrechte werden dabei in den Mittelpunkt gestellt: das Recht auf Beteiligung, das Recht auf Schutz, das Recht auf Gesundheit, das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard, das Recht auf Bildung sowie das Recht auf Ruhe und Freizeit, Spiel und Erholung sowie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.

Die Studie zeigt vor allem die kinderrechtlichen Entwicklungsbedarfe, aber auch Beispiele guter Umsetzung in den einzelnen Bundesländern auf. Damit ist der „Kinderrechte-Index” insbesondere für Landesregierungen ein Instrument, die Stärken und Schwächen ihrer Kinder- und Jugendpolitik zu überprüfen und diese in den jeweiligen Bereichen gezielt zu verbessern.

Den zusammenfassenden Studienbericht, die sechs Analysepapiere zu den Teilindizes, Steckbriefe zu den Ergebnissen jedes einzelnen Bundeslands sowie eine Beschreibung zur Methodik finden Sie auf der Webseite des Deutschen Kinderhilfswerkes. 

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2.
Weltspieltag 2026: Mitmachen und jetzt Projekt anmelden

„Spielen verbindet – auch digital!” Das ist das Motto für den Weltspieltag am 11. Juni 2026. Damit will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ auf die besondere Bedeutung von Gaming als wesentlichen Bestandteil der Lebenswelten junger Menschen aufmerksam machen. Kommunen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen sind aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde mit einer Aktion am Weltspieltag 2026 teilzunehmen. So möchten wir an diesem Tag gemeinsam das Kinderrecht auf Spiel ins öffentliche Bewusstsein rücken. 

Projekte können ab sofort auf der Webseite des Bündnisses eingetragen werden. Weitere Infos dazu sowie Hinweise zur Materialbestellung finden Sie hier.

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3.
Nächste Beratung rund um Kinder- und Jugendparlamente am 27. Januar 2026

Sie haben Fragen rund um kommunale Kinder- und Jugendgremien? In einer offenen, digitalen Sprechstunde beraten qualifizierte Kommunalberater*innen dazu Interessierte – Kinder und Jugendliche ebenso wie Fachkräfte aus Politik, Verwaltung oder Jugendarbeit. Themen wie Gründungsvorhaben einer kommunalen Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen, die Durchführung von Wahlen, Mitgliedergewinnung sowie Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag finden hier Platz.

Die Sprechstunde ist ein Angebot der Servicestelle Starke Kinder- und Jugendparlamente und findet jeden letzten Dienstag im Monat um 16:00 Uhr über Zoom statt. Das Angebot der digitalen Sprechstunde ist kostenlos und kann als erster Anlaufpunkt eines intensiveren Beratungsprozesses genutzt werden. Der nächste Termin ist der 27. Januar 2026.

Bei Fragen ist die Servicestelle per Mail unter stakijupa@dkhw.de oder auf Instagram unter @starke.kinder.jugendparlamente erreichbar.

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4.
Jetzt anmelden: Digitale Fortbildungsreihe „Kinder- und Jugendparlamente gut begleiten“

Am 28. Januar 2026 startet die Akademie für Kinder- und Jugendparlamente mit digitalen Terminen für Austausch, Vernetzung und Diskussion. In zehn kurzen Sessions zwischen Januar und Dezember 2026 gibt es Input von Expert*innen aus der Kinder- und Jugendbeteiligung, interaktive Elemente sowie Möglichkeiten für die kollegiale Beratung.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an alle, die Kinder- und Jugendgremien begleiten – sei es aus der Verwaltung oder aus der Jugendarbeit. Eingeladen sind sowohl Personen, die die Fortbildungsreihe bereits erlebt haben, als auch diejenigen, die bisher nicht dabei waren. Die Themen sind praxisorientiert und vielfältig. Einige sind neu, andere wiederholen sich – haben dabei aber meist einen anderen Schwerpunkt. 

Eine Auflistung der zehn Termine, jeweils von 9:00 bis 10:30 Uhr, mit Anmeldemöglichkeiten sowie weiteren Informationen finden Sie auf der Webseite der Akademie für Kinder und Jugendparlamente. Auch auf Instagram @starke.kinder.jugendparlamente informieren wir Sie dazu gern. Die Teilnahme ist kostenfrei und sowohl für einzelne als auch mehrere Sessions möglich.

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5.
Neuer Fachbeitrag zum Thema KI und Kinderrechte

Wie beeinflusst Künstliche Intelligenz die Rechte von Kindern? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus? Damit beschäftigt sich der neue Beitrag „Künstliche Intelligenz und Kinderrechte: Potenziale und Herausforderungen für Teilhabe, Schutz und Befähigung“. Die Autoren Dr. Niels Brüggen und Maximilian Schober vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis beleuchten zentrale Aspekte und geben so einen fundierten Überblick über dieses relevante Thema. 

Herausgegeben wurde der Beitrag vom Deutschen Kinderhilfswerk und der TH Köln. Den vollständigen Artikel finden Sie im Online-Dossier des Deutschen Kinderhilfswerkes. 

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6.
Jetzt mitmachen: Befragung zum Spendenmonitor

Spendengelder machen einen Großteil der Einnahmen des Deutschen Kinderhilfswerkes aus und tragen entscheidend dazu bei, dass die Organisation sich weiterhin für die Rechte und Chancen von Kindern in Deutschland einsetzen kann. Damit sich das Deutsche Kinderhilfswerk zukünftig noch besser an den Bedürfnissen seiner Spender*innen ausrichten kann, lädt die Organisation zu einer kurzen Umfrage ein (Dauer circa 15 Minuten).

Die Befragung ist anonym, sicher und datenschutzkonform und wird vom Marktforschungsinstitut Bonsai im Rahmen der Initiative Spendenmonitor durchgeführt. Das Deutsche Kinderhilfswerk bedankt sich herzlich für Ihre Teilnahme!

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Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
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Fon: 030 - 308693-0
Fax: 030 - 308693-93
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