{IF[ANREDE=="Herr"]}Lieber {VORNAME} {NACHNAME}, {ELSEIF[ANREDE=="Frau"]}Liebe {VORNAME} {NACHNAME}, {ELSE[ANREDE]}Liebe Leserinnen und Leser, {ENDIF[ANREDE]}
„Damit ich mich stark fühle, brauche ich ein Umfeld, das mich ernst nimmt und mir zuhört. Und dass meine Meinung und Erfahrung in der Gesellschaft zählen.“
Das schrieb uns eine Jugendliche bei unserer bundesweiten Mitmachaktion zum Weltkindertag am vergangenen Sonntag. Gemeinsam mit UNICEF haben wir Kinder und Jugendliche gefragt: Was macht euch stark? Und was braucht ihr für eine gute Zukunft?
Die Antworten – mehr als 1.000 – sind so unterschiedlich wie die Kinder und Jugendlichen selbst. Sie erzählen von Menschen, die Halt geben, von Freund*innen oder Talenten, die sie stark machen, und von ihren Wünschen für die Zukunft. Aber auch davon, was ihnen Sorgen bereitet: Kriege, Ungerechtigkeit und Umweltverschmutzung zum Beispiel.
Ein zehnjähriges Kind schreibt: „Ich fühle mich nicht stark, wenn ich höre, dass es viele Kriege gibt und ich nichts dagegen tun kann. Aber wenn ich höre, dass es viele Leute gibt, die dagegen ankämpfen, geht es mir gleich besser.“
Was in den Antworten immer wieder deutlich wird: Kinder und Jugendliche wünschen sich, dass ihnen zugehört wird. Und, dass ihre Perspektiven etwas bewegen.
Genau dafür setzen wir uns als Kinderrechtsorganisation ein. Kurz vor dem Weltkindertag haben die Jugendbeiräte von UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk deshalb die gesammelten Einsendungen in einem großen Koffer an die Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf übergeben. Ein Koffer voller Gedanken, Wünsche und Ideen – und damit ein ziemlich deutlicher Auftrag, junge Menschen bei politischen Entscheidungen stärker mitzudenken.
Kinder haben ein Recht darauf, ihre Zukunft mitzugestalten. Was sie dafür brauchen, haben sie uns ziemlich eindrücklich erzählt.