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Inhalt dieses Newsletters
1. Deutsches Kinderhilfswerk: Keine Absenkung der Kinder- und Jugendhilfestandards für unbegleitete Flüchtlingskinder
2. Dossier zur Integration junger Flüchtlinge
3. Deutsches Kinderhilfswerk warnt vor Verlust von Spielflächen für Kinder
4. Fünf gute Gründe für die Einsetzung eines Kinder- und Jugendbeauftragten im Deutschen Bundestag - Sozialpädiater in Deutschland sehen Bundesregierung unter Handlungsdruck
5. JANOSCHs Kleiner Bär und Kleiner Tiger werben für den Weltspieltag 2016
6. Bundesverfassungsgericht weist Verfassungsbeschwerde von Jugendlichen gegen die Bundestagswahl 2013 zurück
7. Helikopter-Eltern werden mit Bannmeile gestoppt
8. Antwort der Bundesregierung zu "Datenschutz im Kinderzimmer"
9. Alle Mädchen haben Rechte – Zartbitter veröffentlicht neue Broschüre für Mädchen und Frauen
10. Demokratie in der Schule wagen
11. Projekt Kinderrechteschule des Deutschen Kinderhilfswerkes: Noch bis zum 31. Mai bewerben!
12. Fachkräftebarometer Frühe Bildung: Immer mehr Kita-Fachkräfte haben einen Hochschulabschluss, dennoch bleibt ihr Anteil gering
13. Bewerbungsphase startet: Kinderreporter 2016 - Kinder haben was zu sagen!
1.
Deutsches Kinderhilfswerk: Keine Absenkung der Kinder- und Jugendhilfestandards für unbegleitete Flüchtlingskinder

Das Deutsche Kinderhilfswerk warnt angesichts der Forderung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds nach Absenkung der Kinder- und Jugendhilfestandards für unbegleitete Flüchtlingskinder vor einer „Zwei-Klassen-Kinder- und Jugendhilfe“. Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes müssen die Standards in der Kinder- und Jugendhilfe bei der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von unbegleiteten Flüchtlingskindern unbedingt beibehalten werden.

„Die Kinder- und Jugendhilfestandards müssen für alle Kinder in Deutschland gleichermaßen gelten, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Aufenthaltsstatus. Hier dürfen keine Kostensenkungen auf dem Rücken der Flüchtlingskinder durchgesetzt werden. Unbegleitete Flüchtlingskinder stellen eine der schutzbedürftigsten Personengruppen überhaupt dar und haben ganz besondere Förder- und Unterstützungsbedarfe. Eine dem Kindeswohl entsprechende, bedarfsgerechte Versorgung und Betreuung wird durch die individuellen Hilfen im Rahmen der derzeit gesetzlich verbürgten Standards im Kinder- und Jugendhilfegesetz ermöglicht. Daran dürfen wir nicht rütteln“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 17.05.2016, Artikel der Rheinischen Post über die Forderungen des Hauptgeschäftsführers des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Artikel der Mittelbayerischen Zeitung

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2.
Dossier zur Integration junger Flüchtlinge

Im aktuellen Themenschwerpunkt des SOS-Kinderdorf-Fachkräfteportals berichten Fach- und Führungskräfte davon, was sie bei der Versorgung, Begleitung und Integration geflüchteter junger Menschen herausfordert und was dazu beiträgt, dass die Hilfen – von Beratung bis Berufsausbildung – gelingen. Naser, ein junger Auszubildender aus Afghanistan, erzählt, was ihm persönlich das Ankommen in Deutschland nach seiner Flucht erleichtert hat. Über die interkulturelle Öffnung in der Kinder- und Jugendhilfe spricht Dr. Hubertus Schröer, ehemaliger Jugendamtsleiter und Integrationsbeauftragter der Stadt München.

Das Dossier hier

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3.
Deutsches Kinderhilfswerk warnt vor Verlust von Spielflächen für Kinder

Das Deutsche Kinderhilfswerk warnt vor einem unwiederbringlichen Verlust von Spielflächen für Kinder in vielen deutschen Städten und Gemeinden. Denn derzeit verstärkt sich in zahlreichen Kommunen der Trend, dass seit Jahrzehnten bewirtschaftete Spielplätze teilweise oder vollständig rückgebaut oder gar in Bebauungsplänen festgesetzte Spielflächen zu Bauland erklärt und veräußert werden. Zudem werden viele informelle Spielräume, wie zum Beispiel Brachflächen trotz hohem Spielwert zunehmend dem Neubau von Gebäuden und Straßenverkehrsmaßnahmen geopfert. Die Rechte und Bedürfnisse von Kindern werden im Zuge von Stadtplanungsprozessen heute regelmäßig schlichtweg ignoriert. In einer gemeinsamen Resolution fordert deshalb das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im Beirat für das „Bündnis Recht auf Spiel“ und der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz die Kommunen auf, Kindern weiterhin in ausreichendem Maße sichere, gut vernetzte und erreichbare Spielräume zur Verfügung zu stellen.

„Wir müssen die weitere Verdichtung und Versiegelung unserer Städte vermeiden, soweit dabei für Kinder und Jugendliche wichtige Freiflächen und Spielmöglichkeiten verloren gehen. Auch die Stadtplanung hat sich laut UN-Kinderrechtskonvention am Vorrang des Kindeswohls zu orientieren. Das macht zuvorderst die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und die Herstellung kindgerechter Lebensbedingungen als Leitlinien in der Stadtgestaltung notwendig. Nur so kann eine ganzheitliche und vor allem nachhaltige Entwicklung der Städte und Gemeinden gewährleistet werden, in denen sich Kinder und Jugendliche wohl fühlen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Mehr Infos:Resolution „Kein Rückbau von Spielflächen“ und ergänzende Handlungsempfehlungen zum Thema „Sanierungsstau auf kommunalen Spielplätzen – Rückbau als Ausweg aus der Krise?“ hier

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4.
Fünf gute Gründe für die Einsetzung eines Kinder- und Jugendbeauftragten im Deutschen Bundestag - Sozialpädiater in Deutschland sehen Bundesregierung unter Handlungsdruck

Die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie- und Jugendmedizin (DGSPJ) hat die Bundesregierung aufgefordert, endlich einen Kinder- und Jugendbeauftragten im Deutschen Bundestag zu verankern. Nur so könne bundesweit politisch mehr Kinderbewusstsein für die verbreitete Kinderarmut, die Chancengleichheit aller Kinder, die desolate Lage vieler geflohener Kinder und für mehr Bildungsinvestitionen in Kindergärten und Schulen geschaffen werden. Grundlage der Forderung der DGSPJ ist die - von der der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendmedizin (DAKJ) initiierte - äußerst erfolgreiche Petition vom März 2015, die Mitte Juni 2015 im Petitionsausschuss verhandelt worden ist. Seitdem ist politisch allerdings nur wenig vorangekommen. GRÜNE und LINKE unterstützen zwar die Anliegen der Petition, in der unter anderem mehr Kinderrechte und ein Kinderbeauftragter im Bundestag eingefordert werden. Die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD drücken sich aber bislang um eine Entscheidung. Dabei ist dringender Handlungsbedarf angesagt. Um den Prozess hin zu einem unabhängigen und nicht weisungsgebundenen Kinderbeauftragten zu beschleunigen, hat die DGSPJ in einem 5-Punkte-Katalog die wichtigsten Gründe kurz und kompakt aufgelistet.

5-Punkte-Katalog und weitere Infos hier

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5.
JANOSCHs Kleiner Bär und Kleiner Tiger werben für den Weltspieltag 2016

Prominente Unterstützung für den Weltspieltag am 28.05.2016: Mit einem Daumenkino und einem Spot werben der kleine Tiger und der kleine Bär gemeinsam mit der Tigerente für den Weltspieltag 2016. Das Daumenkino und der Spot sind in einer Kooperation des Deutschen Kinderhilfswerkes mit der Janosch Gesellschaft entstanden und zeigen einfach und anschaulich, wie einfach es ist, beim Spielen Grenzen zu überwinden. Denn der Weltspieltag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Spielen überwindet Grenzen!“. Damit will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ darauf aufmerksam machen, dass physische, soziale und kulturelle Grenzen durch gemeinsames Spielen draußen auf der Straße überwunden werden können.

Der Weltspieltag 2016 wird im deutschsprachigen Raum zum neunten Mal ausgerichtet. Die Schirmherrschaft hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages übernommen, Botschafter ist der Fernsehmoderator und Autor Ralph Caspers.

Mehr Infos und den Spot zum Anschauen hier und weitere Infos zum Weltspieltag

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6.
Bundesverfassungsgericht weist Verfassungsbeschwerde von Jugendlichen gegen die Bundestagswahl 2013 zurück

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Verfassungsbeschwerde zurückgewiesen, die 15 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9 und 17 Jahren zusammen mit der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen eingereicht hatten.

In der Klageschrift wurde Einspruch gegen die Bundestagswahl 2013 eingelegt, weil 13 Millionen deutsche Staatsbürger pauschal allein aufgrund ihres Alters vom Wahlrecht ausgeschlossen wurden. Dabei steht im Grundgesetz: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus und wird vom Volke durch Wahlen und Abstimmungen ausgeübt“ (Art. 20). Außerdem gilt der Grundsatz der allgemeinen Wahl, der nur begründet eingeschränkt werden kann. Genauso wie es kein generelles Höchstwahlalter gibt, darf es ein generelles Mindestwahlalter geben!

Die Richter lehnten nun nach langen Beratungen am 18.04.2016 den Einspruch der Klägerinnen und Kläger vom 08.07.2014 ab. Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts wies den Einspruch mit der Darstellung zurück, die Wahlprüfungsbeschwerde sei in der Sache nicht hinreichend begründet. Zudem seien weder die Garantie der Menschenwürde (Art. 1 GG) noch das Demokratieprinzip (Art. 20 GG) durch die Festlegung des Wahlmindestalters verletzt. Weiter heißt es: „Der Verfassungsgesetzgeber mag zu abweichenden Regelungen des Wahlalters berechtigt sein. Verfassungsrechtlich verpflichtet ist er dazu nicht.“

Ausführliche Begründung des Bundesverfassungsgerichtes hier

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7.
Helikopter-Eltern werden mit Bannmeile gestoppt

Es ist jeden Morgen das Gleiche: Überall in Niedersachsen blockieren Autokolonnen die Straßen vor Schulen. Es sind Eltern, die ihre Kinder sicher zur Schule bringen wollen. Doch gerade dadurch entsteht nicht nur ein furchtbares Verkehrschaos, sondern es kommt auch zu gefährlichen Situationen. Der niedersächsische Städtetag und die Verkehrswacht bezeichnen das Phänomen der sogenannten Elterntaxis als "riesiges Problem". Als erste Stadt im Land will Osnabrück jetzt an sämtlichen Schulen mit Bannmeilen gegen das Chaos vorgehen. Der Ratsbeschluss am Dienstagabend fiel einstimmig.

Mehr Infos hier und der Beschluss des Rates der Stadt Osnabrück zu „Bannmeilen“ um Schulen, weitere Infos zu der Aktion des Deutschen Kinderhilfswerkes "Zu Fuß zur Schule" 

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8.
Antwort der Bundesregierung zu "Datenschutz im Kinderzimmer"

"Datenschutz im Kinderzimmer" ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (18/8317) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/8015). Wie die Abgeordneten darin ausführten, macht die fortschreitende Digitalisierung "vor den Kinderzimmertüren nicht halt". Mehr als jedes dritte Kind habe ein "Lieblingsspielzeug", das aus dem Mobil-, Computer- oder Konsolenbereich komme, und neuartiges, vernetztes Spielzeug erobere den Markt.

Dazu betont die Bundesregierung, dass es bei digitalen Produkten und Diensten und damit auch bei vernetzten Geräten mit digitalen Funktionalitäten für sie unabdingbar sei, "dass die Verbraucherrechte gewahrt werden und Schutz und Sicherheit für alle Beteiligten gewährleistet sind". Dies gelte insbesondere für Produkte, die sich an Kinder als besonders verletzliche und schutzwürdige Verbraucher richten. Bei einer vernetzten Puppe, die Gespräche aufnimmt und an das Spielzeugunternehmen oder Dritte überträgt, seien sensible Informationen aus dem persönlichen Umfeld und damit der Kernbereich privater Lebensführung betroffen. Hier müssten der Schutz der Privatsphäre, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die Datensouveränität gewährleistet sein.

Mehr Infos hier

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9.
Alle Mädchen haben Rechte – Zartbitter veröffentlicht neue Broschüre für Mädchen und Frauen

Als Antwort auf die sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen an Silvester am Kölner Hauptbahnhof durch Männergruppen und die Bewohnerinnen von Flüchtlingsunterkünften durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und andere Bewohner hat Zartbitter Köln die neue Broschüre „Alle Mädchen haben Rechte“ entwickelt. Die von der Kölner Illustratorin Dorothee Wolters gestalteten Illustrationen informieren Mädchen und junge Frauen mit und ohne Migrationshintergrund über ihre Rechte: über ihr Recht auf Bildung, auf medizinische Versorgung, auf ihr Recht am eigenen Bild, auf Schutz vor sexuellen Übergriffen, auf gewaltfreie Erziehung und Ausgrenzung und insbesondere auf ihr Recht auf Hilfe und Trost. Die Broschüre erleichtert das Gespräch über sexuelle Übergriffe und eignet sich für die Arbeit mit Mädchen und Frauen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen - in der Schule, Kirchengemeinde, im Jugendverband, Jugendzentrum, in der Beratung und in Flüchtlingsunterkünften.

Mehr Infos hier und die Broschüre zum Bestellen

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10.
Demokratie in der Schule wagen

Seit einiger Zeit ist das Schlagwort vom Demokratie-Unterricht wieder in aller Munde. Die Schulen sollen richten, was die westlichen Gesellschaften derzeit dringend brauchen: die Vermittlung von Toleranz, Verständnis, Kompromissbereitschaft quer durch alle Bevölkerungsschichten. Schon in der UN-Kinderrechtskonvention steht ausdrücklich, dass Kinder auf ein „verantwortungsbewusstes Leben in einer freien Gesellschaft im Geist der Verständigung, des Friedens, der Toleranz“ vorbereitet werden sollen. Um diese Kompetenzen zu vermitteln, reicht es nicht, den Politik- oder Sozialkundeunterricht aufzuwerten. „Es geht auch nicht darum, ein neues Fach einzuführen“, erklärt Hans Brügelmann, emeritierter Professor für Grundschulpädagogik an der Universität Siegen.
„Die Schüler müssen in allen Bereichen der Schule erleben, dass sie etwas zu sagen haben, dass sie ein Stück Verantwortung tragen.“ Denn die Forschung zeigt: Demokratiekompetenzen prägen sich nur dann dauerhaft ein, wenn Kinder im Alter von etwa vier bis 18 Jahren immer wieder die positive Erfahrung machen, dass ihre Meinung zählt und sie innerhalb einer Gruppe aktiv an Diskussionen und Problemlösungen mitwirken können.

Mehr dazu hier und Infos zur Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerkes für eine gute Demokratiebildung in Schulen

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11.
Projekt Kinderrechteschule des Deutschen Kinderhilfswerkes: Noch bis zum 31. Mai bewerben!

Man muss seine Rechte kennen, um sich für sie einsetzen zu können. Die Bekanntmachung von Kinderrechten in Deutschland ist dem Deutschen Kinderhilfswerk ein wichtiges Anliegen - insbesondere in der Bildungsarbeit. Mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend begleitet der Verein seit 2013 engagierte Grundschulen bei der Vermittlung und Verwirklichung von Kinderrechten. Die Teilnahme am Projekt bietet den Schulen die Möglichkeit, sich in einem bundesweiten Netzwerk mit anderen Einrichtungen auszutauschen, kostenfrei Materialien zu erhalten sowie Qualifizierungsangebote wahrzunehmen. Nach erfolgreicher Projektumsetzung erhalten sie das Siegel „Kinderrechteschule“. Noch bis zum 31. Mai 2016 können sich interessierte Grundschulen in ganz Deutschland für die Teilnahme am Projekt Kinderrechteschule bewerben.

Ausführlicher Ausschreibungstext hier

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12.
Fachkräftebarometer Frühe Bildung: Immer mehr Kita-Fachkräfte haben einen Hochschulabschluss, dennoch bleibt ihr Anteil gering

Die Akademisierung des Kita-Personals schreitet voran: Seit 2006 hat sich die Anzahl der pädagogischen Fachkräfte und Leitungen mit einschlägigem Hochschulabschluss, zum Beispiel in Heil-, Sozial-, Kindheitspädagogik, Erziehungswissenschaft oder Sozialer Arbeit, auf das 2,6-Fache erhöht. 29.455 Personen hatten 2015 einen entsprechenden Abschluss. Die prozentuale Steigerung fällt aufgrund der Größe und der starken Expansion des Arbeitsfeldes jedoch eher gering aus: Der Anteil der Akademikerinnen und Akademiker am pädagogischen und leitenden Personal ist seit 2006 lediglich um 2,2 Prozentpunkte gestiegen und lag 2015 bei 5,4 Prozent. Das zeigen aktuelle Auswertungen des Fachkräftebarometers Frühe Bildung der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF).

Deutlich über dem Bundesdurchschnitt lag der Anteil einschlägig akademisch ausgebildeter Fachkräfte und Leitungen in Mecklenburg-Vorpommern (13 Prozent), Hessen (10 Prozent), Bremen, Hamburg und Sachsen (jeweils 9 Prozent). Betrachtet man allein das Leitungspersonal, zeigen sich noch größere Unterschiede zwischen den Bundesländern: In Hamburg (48 Prozent), Bremen (45 Prozent) und Sachsen (39 Prozent) war fast die Hälfte einschlägig akademisch qualifiziert, in Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg nur jeweils 10 Prozent. Im bundesdeutschen Durchschnitt hatten 16 Prozent der Kita-Leitungen einen entsprechenden Hochschulabschluss.

Mehr Infos: Pressemitteilung der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) am Deutschen Jugendinstitut e.V. vom 10.05.2016

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13.
Bewerbungsphase startet: Kinderreporter 2016 - Kinder haben was zu sagen!

Ab sofort können sich Kinder und Jugendliche für das Kinderrechteprojekt „Kinderreporter 2016 - Kinder haben was zu sagen!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes bewerben. Bei diesem Projekt befragen Kinder und Jugendliche Menschen in ihrer Stadt zu Themen, die sie bewegen und bei denen sie Veränderungen in ihrem Wohnumfeld erreichen wollen. Bewerben können sich die Kinder und Jugendlichen bis zum 01. Juli mit einem kurzen Video, bei dem sie erzählen, zu welchem Thema sie ihre Umfrage machen wollen und warum ihnen gerade dieses Thema am Herzen liegt. Aus allen Einsendungen werden sechs bis acht Gruppen ausgewählt, die dann mit Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerkes die Umfragen durchführen.

Die Kinderreporter werden zum Weltkindertagsfest im September dieses Jahres in Berlin zu einem Workshop eingeladen, um sich über Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig Hilfestellungen für die Fortführung der Befragungen zu geben. Im November werden die Umfrageergebnisse dann vor Ort im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und mit Politikerinnen und Politikern sowie Entscheidungsträgern aus der Verwaltung diskutiert.

Mehr Infos, das Video von Ralph Caspers und Shary Reeves aus der WDR-Kindersendung „Wissen macht Ah!“ und zum Bewerben hier

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