Claudia Neumann

Bereichsleiterin Kinder- und Jugendbeteiligung

030-30 86 93-22
Verhelfen Sie Kindern zu ihrer größten Freude

Kinder müssen spielen können!

Der kleine Tiger und der kleine Bär werben gemeinsam mit der Tigerente für grenzenloses Spielen. Der Spot ist in Kooperation mit der Janosch Gesellschaft entstanden und zeigt anschaulich, wie einfach es ist, beim Spielen Grenzen zu überwinden. Damit will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ darauf aufmerksam machen, dass physische, soziale und kulturelle Grenzen durch gemeinsames Spielen draußen auf der Straße überwunden werden können.

Kinder wollen spielen. Und das ist sehr gut so. Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt Projekte, die Raum für Kinder und Jugendliche schaffen. Dazu gehören Spielplätze genau so wie kinderfreundliche Städte und Gemeinden. Denn Kinder wollen überall spielen, bauen, pflanzen, gestalten oder einfach mal auf einem Bein hüpfen. Sie wollen die Blumen vor dem Supermarkt untersuchen, auf dem Spielplatz toben, den Bürgersteig bunt anmalen, im Gras ein Buch lesen, sich auf der Mauer sitzend unterhalten oder auf den Baum vor dem Finanzamt klettern. All das ist wichtig. Und für all das braucht es kinder- und jugendfreundliche öffentliche Räume.

Wenn der Markplatz zum Spielplatz wird

Sorgenloses Spielen auf der Straße gibt es kaum noch. Gespielt wird zuhause, auf eingezäunten Spielplätzen oder in Kindercafes. Wo noch vor zwei Generationen auf der Wiese Fangen gespielt oder auf dem Feldweg Schnecken gesammelt wurden, stehen jetzt Zäune und befahrene Straßen. Kinderfreundliche Orte sind rar geworden und die meisten wurden von Erwachsenen erdacht und konzipiert. Natürlichkeit, Raum für Phantasie und Veränderbarkeit der natürlichen Spielorte sind festen Sicherheitsstandards der künstlich geschaffenen Nachfolger gewichen.

Weltkugel als Spielkugel: Der Weltspieltag

Jedes Jahr am 28. Mai findet der Weltspieltag statt - um darauf aufmerksam zu machen, dass Kinder ein Recht auf Spiel (Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention) haben. In Deutschland koordiniert das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit dem Bündnis "Recht auf Spiel" die bundesweiten Spielaktionen und führt jedes Jahr eine Umfrage unter Kindern und Jugendlichen zu ihren Spielmöglichkeiten durch. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Kinder haben eine natürliche Neugierde und ein ausgeprägtes Erkundungsverhalten. Sie spielen und forschen überall dort, wo es möglich ist. So entdecken sie die Welt. Deshalb brauchen wir öffentlichen Raum, der sich zum Spielen eignet und Spielplätze, die mehr bieten als eine Rutsche, Sandkiste und Schaukel.

Wir brauchen Städte und Gemeinden als liebenswerte Orte für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Wir brauchen Städte und Gemeinden, in denen sich Kinder und Jugendliche geborgen und verstanden fühlen. Dafür treten wir ein.

Spielen ist ein Grundbedürfnis!

Die Natur hat das Spielen nicht einfach nur so zu den Grundbedürfnissen von Kindern gemacht, genau wie Schlafen oder Essen: Spielen bildet und schärft die Sinne! Das Deutsche Kinderhilfswerk fördert Projekte, die das freie, möglichst selbstbestimmte Spiel und Bewegungsaktionen für Kinder zum Ziel haben. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende dabei!

Jetzt helfen

Spielen macht klug

Spielorte sind viel mehr als reine Vergnügungsorte. Hier lernen Kinder Respekt, Durchsetzungsfähigkeit und Solidarität. Sie lernen, ihre körperlichen Fähigkeiten einzuschätzen und mit Gefahren umzugehen. Sie erfahren, wie sich nasser Sand anfühlt und wie man rückwärts balancieren kann. All das sind Werte, die kein Buch und kein Unterricht vermitteln können.

Bündnisarbeit für das Recht auf Spiel

Das vom Deutschen Kinderhilfswerk initiierte Bündnis „Recht auf Spiel“ hat vor allem eins im Sinn: Das Recht auf Spiel – Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention – in Deutschland umzusetzen. Hier finden Sie mehr Informationen zur Bündnisarbeit für das Recht auf Spiel.

Übrigens: Das Deutsche Kinderhilfswerk wurde vor über 45 Jahren gegründet, um die Spielplatzsituation in Deutschland zu verbessern. Es ist uns seitdem gelungen, viele neue und kreativere Spielplätze aufzubauen. Und doch: Bei Stadtplanungen fallen Spielorte für Kinder immer wieder hinten über. Deswegen bleiben wir am Ball – denn den brauchen Kinder. Helfen Sie uns dabei!

Kinderfreundliche Stadtgestaltung!

Kom­mu­nen, Vereine, Kinder- und Jugendbüros und andere Einrichungen, die sich für Spielmöglichkeiten von Kindern einsetzen, können sich auf der von uns bereit gestellten Plattform umsehen und sich informieren:

www.kinderfreundliche-stadtgestaltung.de

Das könnte sie auch interessieren
Der Weltspieltag am 28. Mai: In Deutschland initiiert das Deutsche Kinderhilfswerk jedes Jahr gemeinsam mit dem Bündnis „Recht auf Spiel“ bundesweit Aktionen im öffentlichen Raum, natürlich alle kostenfrei.
Weltspieltag
Einnmal woanders hinfahren und unbeschwert Kind sein zu können, ist für bedürftige Kinder emotionale Stärkung.
Erholung für Kinder