Claudia Neumann

Bereichsleiterin Kinder- und Jugendbeteiligung

030-30 86 93-22
Politische Positionen zum Thema Spiel und Bewegung

Für mehr Platz, Raum und Toleranz

Staat und Gesellschaft stehen heute mehr denn je vor der Aufgabe, in unseren Städten und Gemeinden ein kinderfreundliches Wohnumfeld herzustellen. In unseren Positionspapieren fordern wir unter anderem mehr Platz zum Spielen, Toleranz für Kinderlärm und keine Kitas ohne Außenfläche.

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017

Wir haben die CDU/ CSU, die SPD, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sowie DIE LINKE gebeten uns mitzuteilen, wie ihre Partei zum Thema "Kindliche Lebenswelten" steht und welche konkreten Maßnahmen sie in der nächsten Legislaturperiode dazu angehen und umsetzen möchten.

Das Deutsche Kinderhilfswerk, der Beirat vom „Bündnis Recht auf Spiel“ und die Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz haben eine Resolution für den Erhalt von Spielflächen aufgesetzt

Kein Rückbau von Spielflächen

Spielflächen sind wichtige Bausteine für die Entwicklung von Kindern und Jugendliche und dürfen nicht weiter rückgebaut werden. Dies und mehr fordert der Beirat vom "Bündnis Recht auf Spiel", in dem das Deutsche Kinderhilfswerk Mitglied ist, in einer Resolution.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert gemeinsam mit seinem Partner „Bündnis Recht auf Spiel“, dass bei Kitaneubauten immer eine ausreichend große Außenfläche eingeplant wird.

Keine Kitas ohne Außenfläche

Draußenspielen regt die Fantasie von Kindern an, die weiten Bewegungsmöglichkeiten stärken das Immunsystem und Körper und Seele. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert gemeinsam mit seinem Partner „Bündnis Recht auf Spiel“, dass bei Kitaneubauten immer eine ausreichend große Außenfläche eingeplant wird.

Kindern geht durch die vielen Reglementierungen ein Stück ihrer Kindheit verloren, sie brauchen mehr Spielzeit.

Mehr Raum und Zeit für Kinderspiel

Schon im Grundschulalter haben viele Kinder durch Musik- und Ballettstunden, Fußballtraining, Hausaufgaben und Nachhilfestunden wenig Zeit für freies Spielen und Entdecken. Dadurch geht ein Stück ihrer Kindheit verloren. In unserem Positionspapier fordern wir mehr Spielzeit für Kinder.

Kinder brauchen lautes Toben für ihre gesunde Entwicklung und keine Bewertung allein nach Dezibel. Dies und mehr fordern wir in unserem Positionspapier.

Mehr Toleranz für Kinderlärm

Das lautstarke Spielen trifft in Deutschland zunehmend auf den Widerstand von Anwohnerinnen und Anwohnern. Doch Kinder brauchen lautes Toben für ihre gesunde Entwicklung und keine Beschränkung nach Dezibel. Dies und mehr fordern wir in unserem Positionspapier.

Forderung des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Kinderfreundlichkeit“ muss in der Festlegung und Ausgestaltung kommunalpolitischer Schwerpunkte zu einem echten Markenzeichen werden.

Spielräume schaffen

Immer weniger Brach- und Freiflächen sowie die fortschreitende Dominanz des Straßenverkehrs machen öffentlichen Räume für Kinder unattraktiv. Kinderfreundlichkeit muss in der Festlegung und Gestaltung von Kommunalpolitik zu einem Markenzeichen werden! Das fordern wir in unserem Positionspapier.