Isabell Rausch-Jarolimek

Koordinierungsstelle Kinderrechte, Referentin Medien

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jährliche Würdigung

medius - ein Preis für Abschlussarbeiten

Vergabe des medius-Preises 2016. V.l.n.r.: Andrea Urban (Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen), Katharina Neumann (2. Preis), Dr. Friederike von Gross (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur), Daniel Trüby (1. Preis), Lisa Mahnke, Kim Neubauer, Andrea Buhtz (3. Preis), Luise Meergans (Deutsches Kinderhilfswerk)

Medien spielen heute in so gut wie allen Lebensbereichen eine große Rolle. Bachelor- und Masterarbeiten können wichtige Beiträge zum Verständnis und zur Strukturierung der Entwicklungen leisten. Und das ist auch das Ziel des medius Preises für Abschlussarbeiten: Junge Forschung ans Licht zu holen!

Der Preis konzentriert sich auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis und fördert interdisziplinäre und internationale Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen innovative, wissenschaftliche sowie praxisorientierte Abschlussarbeiten.

Was wird ausgezeichnet?

Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit aktuellen, innovativen Aspekten aus dem Medienbereich, der (Medien-)Pädagogik oder Themen des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen. Im Vordergrund stehen dabei

  1. Interdisziplinarität: Impulse, die Medientheorie und -praxis mit anderen Disziplinen, z.B. der Pädagogik, Psychologie, Neurowissenschaften, Jura oder der Informatik verknüpfen

  2. Theorie-Praxis-Verbindung: Die sinnvolle Verbindung und kritische Reflexion von Medientheorie und -praxis, eine Beschäftigung mit der Lebenswelt von Kindern und deren Chancengleichheit sowie ihrer Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen ist in besonderem Maße erwünscht.

  3. Internationalisierung: Arbeiten, die unter Berücksichtigung der internationalen Forschungslage die aktuelle Medienentwicklung reflektieren

Auch fachfremde Disziplinen willkommen

Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums richtet sich die aktuelle Ausschreibung sowohl an Studierende von medienwissenschaftlichen und medienpädagogischen Studiengängen als auch an Studierende fachfremder Disziplinen, deren Arbeit eine Relevanz für Medienpädagogik und Jugendmedienschutz geltend machen können.

Bewerbungen

Einsendeschluss ist der 30. November 2017, die Arbeiten können bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) unter medius@mabb.de eingereicht werden.

Es können Arbeiten von Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen eingereicht werden, die 2016 oder 2017 abgeschlossen worden sind, in der Regel BA, Master, Magister, Diplom oder Staatsexamen. Vorschlagsberechtigt sind die die Abschlussarbeit betreuenden Dozentinnen und Dozenten. Absolventinnen und Absolventen können ihre Arbeit auch selbst einreichen, wenn sie den Nachweis erbringen, dass diese mit "sehr gut" bewertet worden ist. Zuvor bereits eingereichte Arbeiten sind nicht erneut teilnahmeberechtigt.

Preisgeld und Jury

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und kann auf mehrere Preisträger/-innen verteilt werden. Die Jury setzt sich zusammen aus Professorinnen und Professoren themenrelevanter Fachrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Organisationen, die den Preis vergeben.

Der medius wird jährlich im Rahmen einer Medien-Fachtagung in Berlin verliehen.

Wer steht hinter dem medius Preis?

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) sowie das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) vergeben den medius seit dem Jahr 2008.