Luise Meergans

Bereichsleiterin Kinderrechte und Bildung

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Für starke Mädchen!

Mehr Mut zum Ich 2016

Zur Förderung von Projekten für und mit Mädchen haben am 25. Oktober Dove und Rossmann einen Spendenscheck in Höhe von 200.000 Euro an das Deutsche Kinderhilfswerk überreicht! Mit dieser Summe werden Projekte gefördert, die sich im Rahmen von sozialer Arbeit mit Mädchen und ihren Müttern speziell dem Thema "Selbstwertgefühl von Mädchen" widmen. Zu diesem Zweck flossen von Ende August bis Mitte September von jedem von Rossmann verkauften Dove-Produkt 10 Cent direkt in den "Mehr Mut zum Ich"-Spendentopf!

Die frühere Boxweltmeisterin Regina Halmich unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk seit 2014, um Kinderinteressen in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken.

Boxen und Scheckübergabe mit Regina Halmich

" (...) Für Kinder und Jugendliche allgemein, aber gerade auch für Mädchen ist Selbstbewusstsein eine wichtige Eigenschaft. Es gibt eigentlich nichts, was Mädchen nicht genauso gut wie Jungen können. Was wir fördern müssen, sind vor allem Initiativen und Projekte zur Selbstbehauptung von Mädchen. Mit der Kampagne ‚Mehr Mut zum Ich‘ sind wir hier auf dem richtigen Weg."

Regina Halmich, Box-Weltmeisterin 1995-2007 und Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes

Geförderte Projekte "Mehr Mut zum Ich" 2016

Diese Projekte, speziell für die Stärkung von Mädchen ausgerichtet, werden aus den Einnahmen der "Mehr Mut zum Ich"-Kampagne gefördert:

Beauty-Woche - Ein Chemieprojekt für Mädchen

Spaß und Begeisterung für ein besonders buntes Feld der Chemie: die Welt der Kosmetika und Beautyprodukte. Durch eine praxisnahe, in lebensweltlichen Erfahrungen verankerte Vermittlung werden Mädchen für das Fach Chemie begeistert.

In Experimenten stellen sie ihre eigenen Kosmetika wie Parfum, Seife, Badesalze und ähnliche Produkte her. So werden ganz nebenbei chemische Prozesse und Grundlagen der Herstellung von Kosmetika vermittelt.

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Gemeinsam. Stark. Feminin.

Medienkompetenz und Kreativität durch eigenständige Produktion von Reportagen, Interviews und Musikclips: Im Fokus dieses Projektes steht die Vermittlung von technischem Wissen im Bereich der Video- und Filmproduktion.

Zudem werden soziale Kompetenzen in der Zusammenarbeit von Mädchen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern und -kulturen vemittelt. Unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Lebenslagen, werden sie gestärkt und unterstützt und interkulturelle Dialoge gefördert.

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BauSpielTreff-Kick

Auf dem Bolzplatz neben dem BauSPielTreffs wird es ein regelmäßig pädagogisch betreutes Kick-Angebot geben - kostenfrei und niedrigschwellig für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren.

Dabei wird die Arbeit im kick-Projekt besonders auf Mädchen ausgerichtet, die sich von sich aus vor Ort bisher nicht für den männlich dominierten Sport interessieren. Neben dem regelmäßigen Kick-Angebot wird das Projekt auch durch thematische Ausflüge wie ins Fußballmuseum, in die Soccerhalle oder zu einem Fußballspiel begleitet.

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Bist du sicher? Theaterwerkstatt zum Thema Angst

Während einer einjährigen Theaterwerkstatt arbeiten die Teilnehmerinnen mit Theatermethoden zum Thema Angst. Schwerpunkt bilden die Vermittlung von Grundlagen des Theaterspielens sowie die Entwicklung von Fähigkeiten, miteinander phantasiereiche Geschichten zu entwickeln und zu präsentieren.

Dem Thema Angst wird sich dabei auf verschiedenste Arten und Weisen genähert. Mädchen können sich hier in einem geschützten Raum ausprobieren, selbst reflektieren und eigene Themen bearbeiten. Das Angebot richtet sich an Mädchen ab 12 Jahre.

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Alles gut für Mädchen?

Ziel ist es, dass sich Mädchen als aktive Mitgestalterinnen des Gemeinwesens erleben und die Wirksamkeit ihres eigenen Engagments erfahren. Dabei sollen ihnen Möglichkeiten des persönlichen Engagements in unterschiedlichen Themenbereichen kommunaler Beteiligung aufgezeigt werden und sie sollen dazu motiviert werden, sich in Jugendbeteiligungsstrukturen ihres Wohnortes zu engagieren

Dazu werden regelmäßige Treffen im örtlichen Jugendhaus angeboten und bestehende Gemeindeangebote auf "Mädchentauglichkeit" überprüft werden. Hier werden die Mädchen zu Expertinnen ihrer eigenen Ansprüche und Bedürfnisse im Bereich des Engagements. Zum Ende des Projektes wird ein Flyer erstellt, der als Mädchen-Freizeit-Guide an alle Mädchen der Gemeinde verteilt werden soll. 

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FreiRäume für Mädchen*Träume

Innerhalb eines Jahres werden verschiedene Workshops stattfinden, u.a. Wendo-Selbstverteidigung, Kreativ-, Musik-, Sport- und ErlebnisWorkshops. Dabei wird von den Bedürfnissen und Ideen der Mädchen ausgegangen.

Das Angebot findet wöchentlich statt und beginnt mit gegenseitigen Interviews, Wertediskussionen und Bewertungen von Medieninhalten zu Mädchen und mädchenspezifischen Themen. So setzen sie sich mit Zuschreibungen, Klischees und Rollebildern auseinander und finden eine gemeinsame Basis für die weitere Arbeit.

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Mein Vorbild ist…!

Im Projekt begeben sich die Teilnehmerinnen auf die Suche nach weiblichen Vorbildern. Mit Hilfe verschiedener künstlerische und kunsthandwerklicher Mittel werden Leben und Werk unterschiedlicher Künstlerinnen erarbeitet.

Ferner haben die Mädchen die Möglichkeit, ein Buch kreativ zu gestaltetn, mit Bildern und Geschichten ihrer weiblichen Vorfahren. Rahmen hierfür ist ein wöchentlich stattfindendes Werkstatt-Angebot in einer Grundschule für Mädchen von 6 bis 10 Jahren. Das Angebot ist Teil einer offenen Ganztagsschule und wird in der freien Unterrichtsbetrieb integriert.

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Mutige Mädchen

Für Mädchen mit Migrationshintergrund mag die Pubertät eine andere Bedeutung haben als für andere - Fagen nach eigener Identität und Zugehörigkeiten müssen hier oft vor dem Hintergrund kultureller und sprachlicher Vielfalt beantwortet werden. Dazu werden Workshops und Ausflüge angeboten, die auf Wünschen der Mädchen basieren.

Das Projekt bietet für Mädchen mit Migrationshintergrund ein eigenes Angebot. In einem geschützten Rahmen soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, Vertrauen in sich und andere aufzubauen, eigene Talente und Stärken zu entdecken und weiter zu entwickeln.

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Ich spiegle mich in Dir!

Mädchen und junge Frauen im Alter von 14 bis 20 Jahren setzen sich mit Mitteln der Fotografie und des Films mit ihrer Selbst- und Fremdwahrnehmung auseinander. Schönheitsideale werden dabei in Frage gestellt und neu definiert, persönliche Stärken und Schwächen herausgearbeitet und ins Verhältnis zu Persönlichkeitsentwicklung gestellt.

Ein weitere Fokus liegt auf dem Thema Beziehungen - zu Familie, Freunden. Das Medium Film bietet darüber hinaus die Möglichkeiten von gegenseitigen Interviews und Dokumentation. Ergebnisse werden im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.

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Warum Mädchen besser Minecraft spielen

Grundschul-Schülerinnen werden regelmäßige außerschulische Treffen angeboten, bei denen sie zu beobachtenden Rollenklischees reflektiert gegenüber treten, über Klischees und Rollenverteilung sprechen sowie über andere Dinge ausprobieren und reflektieren können.

Dabei baut die Arbeit auf den Wünschen und Ansprüchen der Mädchen auf und wird von ihnen maßgeblich bestimmt und gestaltet. Unterstützt werden sie von Expertinnen, die sie im Sinne von Vorbildfunktion begleiten. Im Fokus der Arbeit stehen medienpädagogische Angebote im Kontext von Filmproduktion und Website-Erstellung. Die Website dient dabei der Präsentation des Projektes.

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MädchenTreff im Kinderhaus

Mit diesem Projekt soll eine langfristig aufgebaute und nachhaltige geschlechterspezifische Struktur geschaffen werden: ein spezielles Angebot für Mädchen im Kinderhaus Weimar. Diese ist auch durch die "Mehr Mut zum Ich"-Förderung 2015 möglich gemacht worden.

Projekttage und Workshops zum Thema Wertschätzung, Sexualität, Umgang mit Gewalterfahrung, Gesundheitsfürsorge bieten den Mädchen mehr als themenspezifischen Austausch. Diese schaffen auch Raum, der von Vertrauen und Fürsorge geprägt ist. Im September 2017 wird das Projekt mit einer öffentlichen Präsentation der Ergebnisse abgeschlossen.

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#starkemädchen im Netz: die Filmwerkstatt

YouTube-Stars sind aktuell starke Identifikationsfiguren für Kinder und Jugendliche. Dabei ist die YouTube-Szene insgesamt sehr männlich dominiert. Unter den 11 erfolgreichsten YouTuber/innen finden sich gerade einmal 2 junge Frauen. Diese beiden betreiben jeweils einen Beauty-Kanal und geben Schminktipps.

Aufbauend darauf möchte das Projekt gemeinsam mit jungen Mädchen YouTube unter die Lupe nehmen und hinterfragen, welche Botschaften vermittelt werden und wie die Beiträge im Diskurs um Geschlechterrollen und Gleichberechtigung zu bewerten sind. Dazu werden eigene Videos produziert in denen Mädchen ihre Vorstellungen, Themen und Botschaften äußern und inszenieren. Umrahmt wird das ganze durch theoretische Ausflüge in Medientheorie und -techniken.

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Empowering Young Women

Dieses Projekt dreht sich rund um das Thema Berufsentscheidung. Trotz des breiten Spektrums an Berufsbildern entscheiden sich immer noch sehr viele Mädchen für traditionelle Frauenberufe und vernachlässigen eigentliche Interessen und Begabungen.

Daher sollen hier persönliche Interessen für Tätigkeitsfelder genauer analysiert und sichtbar gemacht werden, Vorbilder gefunden werden und Gesprächspartnerinnen als Mentorinnen fungieren. In den Workshops wird mit dem Ziel gearbeitet, den Mädchen Mut und Selbstwertgefühl zu vermitteln, sodass sie später nach Interessen und nicht nach Erwartungen an sie ihre Berufswahl treffen. Darüber hinaus bieten Praxiserkundungen und Diskussionsrunden mit jungen Frauen, die sich für Berufsbilder jenseits des "Mainstreams" entschieden haben, neue Perspektiven. 

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Integrative sexualpädagogische Aufklärung

Das laufende Angebot zur Prävention ungewollter Schwangerschaften für Jugendliche in der 8. Klasse soll erweitert werden und sich speziell auch an Mädchen wenden, die nach Deutschland geflüchtet sind. Über die reine Sexual-Aufklärung hinaus geht es auch um Bildung im Kontext einer neuen Kulturerfahrung.

Die Mädchen sind teilweise das erste Mal mit Sexualdarstellungen in Medien und einem völlig anderen Umgang mit dem Thema konfrontiert. Dazu werden Angebote gemacht in Schulen, Jugendeinrichtungen und anderen außerschulischen Institutionen, es werden Flyer und ein Mini-Leporello entwickelt, welches in verschiedenen Sprachen herausgegeben wird.

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Erlebnis-Camp für Mädchen

Ein Freizeit- und Bildungswochenende speziell für Mädchen aus Familien mit Hartz IV-Bezug sowie aus Familien, die Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Erlebnispädagogisch und partizipativ werden die sozialen und kommunikativen Kompetenzen der Mädchen gestärkt. 

Die Mädchen sind 8 bis 12 Jahre alt und erhalten ein ganzes Wochenendcamp kostenfrei. Das Freizeitangebot wird gemeinsam mit den Mädchen entworfen, es sind sportliche Aktionen, Kletterwald, Nachtwanderungen und ähnliches geplant.

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Potsdamer Mädchentage

Bei den Potsdamer Mädchentagen, die unter dem Motto "Ich. Bin. Bunt!" stehen, handelt es sich um ein Camp mit Workshops und Plenum-Aktionen. Schwerpunkte liegen dabei in der Umwelt- und Natur- sowie der Erlebnis- und Sozialpädagogik.

An dem Camp vom 14.07. bis 16.07.2016 nehmen bis zu 80 Mädchen im Alter von 8 bis 12 Jahren teil. Dabei werden sie von 35 jährigen ehrenamtlich tätigen Frauen begleitet, die aus unterschiedlichsten sozialen und beruflichen Hintergründen kommen.

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Koboldstreiche und Feenzauber

Mädchen im Alter von 6 bis 13 Jahren bekommen in den Osterferien 2017 das Angebot eines umfassenden Theaterworkshops. Sie erhalten Einblick und praktische Erfahrungen in allen Bereichen des Theaters - Schauspiel, Stimmbildung, Regie, Technik, Kostüm, Maske usw.

Besonders hervorzuheben ist, dass dabei besonders Wert darauf gelegt wird, klassische Rollenklischees zu durchbrechen - Mädchen können nicht nur Prinzessinnen sein, sondern genau so gut in wie Technik und Bühnenbau aktiv werden. 

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ICH auf der Leinwand

"Das kannst Du nicht" - diesen Satz hören sowohl Menschen mir geistiger Behinderung, als auch Mädchen, die sich abseits rollentypischer Umgebungen bewegen, im Alltag oft. Dieses Projekt soll sie nun dazu befähigen, diesem Vorurteil zu begegnen.

Die Teilnehmerinnen, Schülerinnen einer Magdeburger (Förder-)Schule, werden eine Kurzfilmproduktion realisieren. Dabei übernehme Sie von der Idee bis zum Schnitt alle Produktionsschritte selbst. Am Ende steht eine Filmpremiere.

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Boxen kann jede - Gleichberechtigung!

"Boxen kann jede" ist ein Projekt, das sich an Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren mit und ohne Fluchterfahrung wendet und gemeinsam in Workshops Themen zu Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Sexismus, Rassismus und GenderDiversity bearbeitet.

Dies soll an vier Wochenenden in Verbindung mit Boxworkshops stattfinden. Durch Fotografie, Interviews und Filmtechnik soll gemeinsam mit den Mädchen erörtert werden, welche Ungleichheiten es gibt, und wie sie ihnen entgegen treten können. An einem Tag der offenen Tür sollen die Ergebnisse präsentiert werden und beispielsweise in einem open Space Besucherinnen, Nachbarinnen, Familienangehörige mit einbezogen werden. 

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ICH und meine Mum - ein starkes Team

Mädchen, jungen Frauen und deren Müttern wird ein Raum geboten, in dem sie ihr Selbstwertgefühl reflektieren können. Dies soll musikalisch und tänzerisch begleitet werden. Dazu werden über fast ein Jahr hinweg regelmäßige Angebote geschaffen.

FireGirls Wedding

Unter 60 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr des Berliner Stadtteils Wedding sind aktuell 13 Mädchen. In diesem Projekt soll es darum gehen, gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie man die Jugendfeuerwehr Wedding zu einem guten Engagementumfeld für Mädchen macht.

Dabei soll es um Gleichberechtigung gehen, aber auch um Qualität von Zusammenarbeit und gegenseitige Anerkennung. Den Rahmen dafür geben verschiedene Workshops, in denen die Mädchen ihre Ideen für ihren Einsatz in der Jugendfeuerwehr entwickeln und umsetzen können. 

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Schreibwerkstatt für Mädchen und junge Frauen

Mit diesem Projekt wird Mädchen und jungen Frauen die Möglichkeit gegeben, sich durch das Schreiben intensiv und in einem geschützten Raum mit ihrem eigenen Ich auseinanderzusetzen und ihr eigenes, individuelles Buch zu gestalten. Der geschützte Raum bietet dabei Möglichkeiten zu einem Austausch und zu ehrlichem Feedback.

Punktuell nehmen Frauen an der Schreibwerkstatt teil, die im professionellem Kontext mit Büchern zu tun haben - als Verlegerinnen, Layouterinnen, Buchautorinnen usw. Am Ende wird es eine offizielle Lesung geben, bei der die jungen Autorinnen ihre eigenen Werke vorstellen. 

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Superheldinnen

Das Projekt setzt sich mit Superheldinnen auseinander. In einem einmal wöchentlich stattfindenen Workshop analysieren Mädchen die Figuren, setzen sie in reale Kontexte und kreieren neue Szenen. 

Dabei werden Jugendkulturen, Computerhelden und Filmhelden betrachtet, ihre visuellen Erscheinungen und auch lokale Interprationen globaler Figuren, ebenso wie internationale - arabische, chinesische, indische - Superheldinnen. Die Mädchen werden vor der Kamera interviewt. Daraus entstehen thematische Soundcollagen.

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selbst_bewusst & stil_sicher Vol. 2

In Workshops unterschiedlicher Bereiche, wie Tanz, Musik, Mode, Medienarbeit oder Selbstbehauptungstrainings arbeiten schuldistanzierte Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren in einem geschützten Raum miteinander und erfahren Vertrauen und Kontinuität. Sie haben Erfolgserlebnisse, lassen sich auf Strukturen ein und wagen erste Schritte in die Zukunftsplanung.

Mädchen in der Erlebniswelt MINT

Die Mädchen hatten im Rahmen des "Mehr Mut zum Ich"-Projekts vergangenes Jahr die Möglichkeit, in regelmäßig stattfindenden Workshops technische Berufe kennenzulernen und sie praktisch auszuprobieren. Die Mädchen konnten hier nachweislich für MINT-Bereiche interessiert werden. Im Nachfolgeprojekt sollen sie nun einen Schritt weiter gehen und nicht mehr nur ausprobieren, sondern aktiv werden:

Sie erleben, wie von einer Produktidee mit Hilfe von Computerprogrammen und Maschinen ein Produkt entsteht. Dabei stehen Themen wie Konstruktion, Produktdesign, Programmierung und Fertigung im Mittelpunkt. Die Mädchen entwickeln Produktideen und erstellen mit Hilfe eines 3D-Drucks ihre Prototypen. Schließlich geht es in die Endbearbeitung und Montage. 

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DIY - Werde selbstsicher

Der Jugendtreff Blockdiek, in dem das Projekt stattfindet, ist Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien. Der Jugendtreff bietet ihnen nicht nur Freizeitbeschäftigung, sondern auch Strukuren und verlässliche Anlaufpunkte und Ansprechpartner/innen.

Wie bereits im "Mehr Mut zum Ich"-Projekt im vergangenen Jahr soll ein eigenes Workshop-Angebot für Mädchen geschaffen werden. Dabei geht es nicht nur um die Workshopinhalte, sondern auch um den sozialen Raum, der geschaffen wird und in der weiblichen Betreuungsperson eine vertrauliche Ansprechperson bereit hält. Geplant sind Workshops zum Thema Gewaltprävention, aber auch ein Nähkurs in Kooperation mit dem Mütterzentrum, richten sich aber hauptsächlich nach den Bedürfnissen der Mädchen.

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Girls got Bling - Ein Projekt von Kids Welcome

Das Projekt richtet sich in erster Linie an Mädchen, die nach Deutschland geflüchtet sind. In regelmäßigen Workshops können sie Schmuck herstellen. Dabei wird Schmuck begriffen als Ausdruck von Kulturen und Kulturtechniken, die die Mädchen einerseits aus ihren Heimatländern mitbringen und hier darüber hinaus mit einer neuen Kultur verbinden können.

Dabei geht es nicht nur um das Erlernen und Probieren neuer Techniken zur Schmuckherstellung, sondern auch um alles, was "nebenbei" passiert - Gespräche, Reflektionen und Austausch. Die Workshops finden in Erstaufnahmelagern statt, sodass die Hemmschwelle zur Teilnahme sehr niedrig gesetzt wird.

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Girls Coding 2.0 - Eine Programmier-AG für Mädchen

Im Rahmen einer Programmier-AG sollen die Teilnehmerinnen Spaß und Begeisterung für das Programmieren entwickeln. Sie lernen Funktionsweisen und Aufbau von Computern kennen, lernen Grundlagen der Programmiersprachen und lernen, einfache Programme selbst zu schreiben.

Damit soll ihnen ein bisher unbekanntes, männerdominiertes Berufsbild nahe gebracht werden und neue Zukunftsperspektiven eröffnet werden. Die AG findet einmal wöchentlich im außerschulischen Kontext statt und richtet sich an bis zu 20 Teilnehmerinnen. Am Ende werden die Mädchen in der Lage sein, eigene Spiele oder Apps zu entwickeln. 

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R//ädchen

Mit einer Gruppe Mädchen wird zum Thema "Kinderrechte" gearbeitet. Geplant ist die Erarbeitung eines Theaterstückes, welches zum Abschluss des Projektes aufgeführt wird. Innerhalb von 10 Monaten werden die Mädchen der Frage nach ihren eigenen Rechten nachgehen und dabei auch die Situation von Mädchen und Frauen weltweit mit betrachten.

Themen wie Schulabbruch, Armut, Kinderehen werden Themen sein. Fokus wird jedoch bei der Erarbeitung des Stückes auf die eigene Umwelt gelegt: Welche Rechte habe ich, wie gehe ich damit um und werden sie überhaupt beachtet?

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Das ist 2015 passiert

Es kam eine Spendensumme von 141.680 Euro zusammen, die von Unilever Deutschland und Rossmann auf 150.000 Euro aufgerundet wurde! Von den eingegangenen 100 Anträgen auf eine Förderung, wählte eine fünfköpfige Jury 15 Projekte aus. Worum es bei diesen ging, können Sie hier nachlesen.

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Mit dem Projekt Kinderrechteschulen unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk Grundschulen darin, die Kinderrechte im Unterricht oder im Schulumfeld spielerisch aufzubereiten und zu vermitteln.
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