Luise Meergans

Bereichsleiterin Kinderrechte und Bildung

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Für starke Mädchen!

Mehr Mut zum Ich 2017

Im Rahmen der Initiative "Mehr Mut zum Ich" haben Dove und Rossmann im November 2017 einen Spendenscheck in Höhe von 160.000 Euro an das Deutsche Kinderhilfswerk überreicht. Mit dem Geld werden Projekten finanziert, die sich dem Thema "Selbstwertgefühl von Mädchen" widmen. Die Stärkung der Persönlichkeit von jungen Mädchen soll dabei Mittelpunkt der Arbeit sein.

Um die sozialen Projekte des Deutschen Kinderhilfswerkes zu realisieren, konnten Kundinnen und Kunden im Sommer 2017 drei Wochen lang mit ihrem Einkauf bei Rossmann Gutes tun: Pro gekauftem Dove-Produkt flossen 10 Cent direkt in den "Mehr Mut zum Ich"-Spendentopf. Aus diesem Förderfonds wurden nun Zuwendungen für Projekte bewilligt, die sich an Mädchen und teilweise an ihre Mütter richten.

"Ich freue mich sehr, dass ich eine so große Spendensumme für das Deutsche Kinderhilfswerk entgegennehmen kann. Dass die Spendengelder dafür verwendet werden, um Mädchen und junge Frauen in ihrem Selbstwertgefühl zu stärken, freut mich dabei besonders. Auch im Jahr 2017 sind wir noch nicht an dem Punkt, wo wir von Gleichberechtigung der Geschlechter sprechen können und das Deutsche Kinderhilfswerk kann mit der Förderung vieler Projekte seinen Teil dazu beitragen, Mädchen stark zu machen!", betont Regina Halmich, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes, bei der Scheckübergabe in Berlin.

Geförderte Projekte "Mehr Mut zum Ich" 2017

Diese Projekte, speziell für die Stärkung von Mädchen ausgerichtet, werden aus den Einnahmen der "Mehr Mut zum Ich"-Kampagne gefördert:

MädchenTreff im Kinderhaus

Mädchen im Alter von 6 bis 18 Jahren treffen sich wöchentlich im Kinderhaus Weimar. Anknüpfend an vergangene Projekte soll nun durch methodische Gruppenarbeit unter anderem die Integration von Teilnehmerinnen mit Migrationshintergrund erreicht werden.

In speziellen Projekttagen werden die Themen Sexualität, Körper und Gesundheitsfürsorge aufgegriffen. In künstlerischer Workshoparbeit mit neuen Medien, Gesang und kreativem Schreiben sollen zudem die Beziehungen zwischen den Tochter und Müttern gestärkt werden. Die Ergebnisse werden im September 2018 präsentiert.

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DisTanzen überbrücken - Selbstwertgefühl ertanzen

Dieses Projekt in Osnabrück ist ein offener Tanzworkshop für Mädchen, in welchem sie zu Musik im oritalischen Stil tanzen und verschiedene Tanztechniken erlernen.

Sowohl bei der Auswahl der Musik als auch bei der Choreografie können sich alle beteiligen und eigene Ideen einfließen lassen.

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ICH bin ICH - Mädchen aus aller Welt entdecken

INTEGRA begleitet zur Zeit 30 Flüchtlingsfamilien mit ca. 50 Kinder. In einem Projekt in Hannover sollen die Mädchen ihre Schwächen und Stärken durch Biografiearbeit kennenlernen.

Dadurch soll unter anderem ihr Selbstwertgefühl gestärkt werden. Zudem werden unter ihnen Lotsinnen ausgebildet, die zusammen mit den anderen Teilnehmerinnen ein Aktivitätsprogramm entwickeln. Auch die Mütter der Mädchen werden in seperaten Workshops betreut.

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MusikMädchenMachtMode

Das Projekt in Köln richtet sich an Mädchen zwischen 10 bis 16 Jahren.

In offener Arbeit zu den Themen Musik, Mädchen, Macht und Mode haben die Kinder die Möglichkeit ein Tanzvideo umzusetzen, eigene T-Shirts und Pullover zu designen und eine Dokumentation mit Interviews von Frauen über die genannten Themen zu drehen. Die Mädchen der Einrichtung reflektieren anschließend über Rollenbilder und sich selbst.

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Bewegte Mädchen - Sport und Kulturcamp

In einem einwöchigen Ferienangebot in Berlin können sich 25 Mädchen im Alter von 8-15 Jahren sportlich und künstlerisch betätigen. Zur Auswahl stehen verschiedene Kurse wie Fußball, Klettern und Selbstverteidigung.

Aber auch Kurse zu Theater, Tanz und Graffitti. Zusätzlich erhalten die Mädchen kulturelle Bildung. Am Ende der Woche findet eine Abschlusspräsentation für Gäste statt.

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Girlpower - starke Mädchen in Hohenlohe

Am Anfang des Projektes steht der Vertrauensaufbau zwischen den Mädchen durch alltägliche gemeinsame Aktionen, wie Kochen und Backen.

Später werden Themeneinheiten zur Stärkung des Selbstwertgefühls bearbeitet. Spezieller geht es um Themen wie Schönheitsideale, Essverhalten, Selbstverteidigung und die Rolle der Frau in der Gesellschaft.

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A Women´s Work

In Workshops diskutieren Mädchen über private und öffentliche Aspekte, die Rolle der Frau und der Emanzipation. Dabei werden vorbereitend aufkommende Fragen gesammelt.

Nach den Workshops treffen sich die Teilnehmerinnen in einem errichteten Open- Studio. Täglich wird gemeinsam mit Gästen Mittag gegessen. Die Mädchen unternehmen Exkursionen und interviewen Frauen aus Berlin Wedding. Die Geschichten der Frauen werden gesammelt , ergänzt und in Rapsongs umewandelt. Die Songs werden am Ende zusammen mit Rapperinnen aufgenommen.

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Girls Coding Club 2.1

In diesem Projekt in Brandenburg können 180 Mädchen ihre eigenen Schmuckstücke mit Hilfe eines 3D-Druckers entwerfen.

So lernen sie spielerisch den Umgang mit neuen Technologien. Den Abschluss bildet eine Ausstellung der angefertigten Schmuckstücke.

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emPOWERment - Wir sind stark!

Das Projekt in Hilden umfasst mehrer Maßnahmen wie Freizeitgestaltungen, Seminare und Workshops für Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund.

Wichtige Themen dabei sind Sexualität, Verhütung und Körper. Mit verschiedenen Methode wird zudem Aufklärungsarbeit geleistet. Ein gesamtheitliches Ziel ist die Integration und Partizipation von Teilnehmerinnen mit Flucherfahrungen.

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Schwimmen, Tanzen, Lachen, Selber machen

Das Projekt richtet sich an Mädchen aus einer Geflüchtetenunterkunft in Berlin Pankow. Durch verschiedene Freizeitangebote soll die Mobilität, Eigenständigkeit und Aktivität der Mädchen aus der Unterkunft verbessert werden.

Sie lernen zum einen Fahrräder zu reparieren und sich im Straßenverkehr zurecht zu finden. Zum anderen erhalten die Mädchen einen Schwimmkurs, um das Schwimmen zu erlernen oder zu verbessern und einen Tanzworkshop, in dem sie eine Choregrafie einüben und am Ende aufführen.

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Mehr Mut zum Ich! Crossover BewegungsKultur

Mädchen, junge Frauen und Mütter können sich in diesem Projekt in Flensburg an vermeintlich harten und risikoreichen Sportarten ausprobieren.

Angebote sind zum Beispiel Skateboarding, Klettern oder Parkour.

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SoccerGirls Stuttgart

Das Projekt bietet Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren aus sozial schwachen Stadtgebieten die Möglichkeit, einmal in der Woche unter sich Fußball spielen zu können.

Bei der genauen Gestaltung des Angebotes können sich die Mädchen einbringen.

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Traumtänzerin. Ein Tanzprojekt für Mädchen

In mehren aufeinanderfolgenden Workshops lernen Mädchen mit Fluchterfahrungen in Magdeburg grundlegende Techniken des Tanzes kennen. Den Tanzstil bestimmen die Mädchen unter sich.

Daraus folgend entwickeln sie zusammen mit einer Tanzpädagogin eine eigene Choreographie. Im Projektverlauf besuchen die Teilnehmerinne außerdem eine Tanzaufführung.

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Kulturelle Integrationsförderung von Flüchtlingskindern

SOLWODI betreut ein Wohnhilfeprojekt in Augsburg, welches fünf Frauen und ihren Kindern Platz bietet.

Außerdem gibt es ein ambulantes Beratungsangebot, diverse Freizeitangebote für Kinder mit sportlichen und kreativen Aktivitäten, Kochkurse für Mütter und ihre Kinder und kulturelle Ausflüge.

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Ladies First @ International Eastercup Berlin Moabit

Der Eastercup ist ein internationales Event in Berlin Moabit für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und wird hauptsächlich von Jugendlichen organisiert und durchgeführt.

Im Rahmen der Veranstaltung finden verschiedene Teilprojekte gegen Rassismus statt und Projekte von Kindern für Kinder. Zudem wird es ein Rollstuhlbasketball- Turnier geben, an dem auch Frauen und Mädchen in einer eigenen Kategorie teilnehmen können.

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Hammerladies in Aktion

Das Projekt in Halle an der Saale dauert neun Monate und richetet sich an Mädchen und junge Frauen im Alter von 14 bis 25 Jahren. Zentrale Projekteangebote sind ein Mädchenrat und ein Theaterprojekt.

Über den Mädchenrat können die Kinder ihre zentralen Bedürfnisse äußern und im Theaterprojekt können sie ihre eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen und sich mit persönlichen Themen beschäftigen. Die Mädchen setzten sich im Laufe des Projektes mit dem Begriff Weiblichkeit auseinander, um ihr eigenes Vertsändnis davon zu finden.

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Feature your Future

Eine Gruppe von Mädchen und jungen Frauen im Alter von 14 bis 18 Jahren bildet in Berlin ein Redaktionsteam um einen Podcast für gleichaltrige zu produzieren. Dafür werden Interviews mit Frauen mit verschiedenen Berufen und Lebensstilen geführt, deren Erfahrungen mit den eigenen verknüpft werden.

Zudem wird der Podcast von einem Blog mit Fotos und Texten erweitert. In wöchentlichen Redaktionstreffen finden Vorbereitung, die Produktion und Nachbereitungen des Podcasts statt. Es sind jeden Monat 30-minütige Folgen über den Zeitraum von einem Jahre geplant. Am Anfang des Projektes wird es einen Einstieg in technische Grundlagen geben, ein Stimmtraining und ein Training zur Interviewführungen.

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Queen Bee

Im Tanz- und Theaterprojekt "Queen Bee" in Leipzig setzt sich eine Gruppe geflüchteter Mädchen mit Identität und Schönheitsidealen auseinander.

Sie erhalten Wokshops zu verschiedenen Tanzstilen und erhalten Input zu den Themen Identität und Selbstwertgefühl. Die Mädchen entwickeln im Anschluss eine eigene Tanzchoreographie, die gefilmt und aufgeführt wird.

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Girls Riot

Im November 2018 findet das 11. Internationale Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche in Berlin statt. Dieses Jahr soll der Fokus stärker auf Mädchen und junge Frauen gelegt werden.

In einer Gruppe von 8- 10 Mädchen wird es im Vorfeld Workshops zur Erarbeitung von Fragestellungen und Positionen über die Themen Selbstbildnis und Selbstwahrnehmung junger Frauen in visuellen Medien anhand ausgewählter Quellen geben. Die Teilnehmerinnen erhalten Input von Referentinnen aus Bereichen wie Frauenrechte und Filmwissenschaft. Anhand von den erarbeiteten Fragestellungen und Positionen werden neben einem Kurzfilm weitere Konzepte entwickelt, diese öffentlich darzustellen. In einem dritten Schritt wird der Kurzfilm und andere Ergebnisse im Rahem des KUKI- Filmfestivals präsentiert.

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Liebe-Freundschaft-Funkenflug: Ein Mädchenprojekt

Nach einem allgemeinen Kennenlernen können sich Mädchen in einem Workshop in Bremen zum Thema Selbstbestimmung beteiligen.

In folgenden Wochenendworkshops werden Themen wie Liebe, Freundschaft und Körper und Sexualität kommuniziert. Alle Workshops werden mit Hilfe von künstlerischen Methoden durchgeführt. (z.B Malen, Plastizieren und Bodypainting)

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Mädchenprojekt "Lounge Möbel"

Im Rahmen eines viertägigen Ferienprojektes bekommen Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren in Leichlingen die Möglichkeit aus Paletten Möbel für den Außenbereich herzustellen und zu gestalten.

Diese können während anschließenden Veranstaltungen genutzt werden.

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Einmal Bürgermeisterin sein

Im Rahmen des Projektes treffen sich Mädchen in Meißen jede zweite Woche, um sich mit der örtlichen Politik auseinanderzusetzen. Sie besichtigen das Rathaus der Stadt und führen Interviews mit Frauen aus Bereichen der Verwaltung und Politik.

Die Interviews werden durch eine Foto- und Filmdokumentation ergänzt und auf der Projekthomepage veröffentlicht. Im Anschluss an das Projekt wird es eine KinderSpielStadt geben, in der die Mädchen ihre gewonnenen Ideen und Visionen von Politik und Gesellschaft auszuprobieren.

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Opre Romnja

Durch mehrstufige Projektveranstaltungen, Theaterworkshops und Musiksessions in Berlin und Düsseldorf lernen sich Romnja und Sintizze untereinander kennen.

Sie sollen motiviert werden eine Multiplikator*innenausbildung zu absolvieren und sich für ihre Interessen einzusetzen. Als Projektergebnis gestalten sie zusammen einen eigenen Workshop zu einem theamtischen Schwerpunkt, den sie selbst wählen.

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Mehr Mut zum Ich 2016

Rückblick 2016

200.000 Euro kamen 2016 für "Mehr Mut zum Ich" zusammen"! Hier finden Sie Fotos von der Scheckübergabe und können nachlesen, welche Projekte gefördert wurden.

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