Geben Sie Kindern Rückendeckung

Wir verlieren Kinder und Jugendliche

Im Kinderhaus geht es hoch her: In mehreren Kleingruppen sind die Kinder damit beschäftigt, Tanzszenen und Texte zu üben, Kostüme anzuprobieren und das Bühnenbild fertig zustellen. Ihre Theaterstücke stehen kurz vor den Premieren.

"Die Hygieneregeln besagen, dass maximal 12 Kinder zusammen sein dürfen. Die Planungen, wann welche Kleingruppe kommen kann, ist sehr aufwendig. Aber dass alle Kinder dabei sein können und wir kein Kind wegschicken müssen, hat höchste Priorität", erzählt die Leiterin des Kinderhauses Ramona Zander.

Wegen der Pandemie liegen die verschiedenen Hilfsangebote für Kinder mehr oder weniger brach. Über Monate hinweg waren die Einrichtungen geschlossen. Nun, wo sie wieder geöffnet sind, dürfen durch die Hygieneregeln nur kleine Gruppen betreut werden. Wird die Anzahl überschritten, müssen Kinder abgewiesen werden.

Wenn das zweite Zuhause plötzlich keinen Platz mehr hat

Fallen jedoch warme Mittagessen, Spiel- und Erholungsgmöglichkeiten, Schutz oder Hausaufgabenhilfe für sie weg, hat das fatale Folgen. Gemeinsam mit den Partnerstellen unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Lagen. Daher wissen wir: Kinderhäuser, Nachbarschaftsheime oder Spielmobile sind für die Kinder oft ein zweites Zuhause. Müssen sie wiederholt weggeschickt werden, gehen damit Enttäuschung und Vertrauensmissbrauch einher und der Kontakt droht abzubrechen.

Dort landet Ihre Spende

Bereits kleines Geld bewirkt Großes

Mit Ihrer Spende können Sie Kindern und Jugendlichen helfen, die unter der aktuellen Krise besonders leiden.

  • Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche: In Kinder- und Jugendzentren, Kinderhäusern oder anderen Anlaufstellen finden Kinder ein offenes Ohr für ihre Nöte, können ihre Hausaufgaben machen und bekommen eine warme Mahlzeit. Das Deutsche Kinderhilfswerk fördert deutschlandweit entsprechende Einrichtungen und Projekte.
     
  • Corona-Hilfe: Die Förderung und Zusammenarbeit mit den Partnerstellen ist durch die aktuelle Situation noch intensiver. Besonderer Fokus wird darauf gelegt, zu den Familien den Kontakt zu halten - auch wenn die Kinder aufgrund der aktuell begrenzten Kinderanzahl nicht partizipieren können - und kreative Lösungen zu finden, sodass so viele Kinder wie möglich betreut werden können, zum Beispiel durch die Anmietung weiterer Räume.
     
  • Schneller Einsatz in Notsituationen: Seit 1993 springt das Deutsche Kinderhilfswerk kurzfristig ein, wenn Kinder und ihre Familien in Not geraten. Zum Beispiel mit Unterstützung für medizinische Hilfen, eine Ferienfreizeit oder eine gute Matratze.
     
  • Gerechte Bildungschancen: Jedes Jahr zum Schulbeginn verteilt das Deutsche Kinderhilfswerk Schulranzen an Kinder, deren Eltern das Geld dafür nicht aufbringen können. Gefüllt sind die Ranzen mit einem Sportbeutel, Federmäppchen und Heften.

"Es ist schwer, sie zu ihrer kindlichen Unbeschwertheit zurückzuführen."

Im Kinderhaus Weimar bleibt es zunächst trubelig. Das Binden eines eigenen Buches, ein Comic-Zeichenkurs und eine Kinderbuch-Helden-Rallye stehen an. Doch die gemischten Gefühle bleiben, sagt Ramona Zander: "Die Kinder hoffen natürlich, dass ihre Theaterpremieren stattfinden können. Wir reden täglich über die steigenden Zahlen und die damit verbundenen Ängste. Diese Ernsthaftigkeit beschäftigt uns sehr. Es ist schwer, sie zu ihrer kindlichen Unbeschwertheit zurückzuführen."

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