Sie leiden mit am meisten und doch:

Wie Kinder diese Krise mitmachen, ist bewundernswert

Wir Erwachsene sollten uns Kinder und Jugendliche zu Vorbildern nehmen. Sie sind die Heldinnen und Helden dieser Krisenzeit.

Nicht nur, dass sich Kinder überproportional an Hygienevorschriften, Abstand und das Tragen von Mundschutz halten. Sie sind in diesem Jahr völlig in ihrer natürlichen Aufbruchstimmung und Neugierde ausgebremst worden - und versuchen dennoch das Beste daraus zu machen.

Dabei sind sie mehr als andere Gruppen benachteiligt: Ein armes Kind hat eine sechsmal schlechtere Chance, zum Abitur zu kommen als ein Kind aus finanzell abgesicherten Verhältnissen – und das hat sich in der Corona-Krise noch einmal multipliziert. Weil das eigene Zimmer fehlt, das eigene Endgerät zum digitalen Lernen, die aktive Hausaufgabenhilfe.

Wir beobachten seit Monaten: Kinder reagieren sehr unterschiedlich auf die Situation. Einige ziehen sich stark zurück und leben in ihren (Medien-)Welten. Andere versuchen, trotz allem etwas Positives aus der Situation herauszuholen, was nicht einfach ist, wenn die Bewegungsfreiheit so stark eingeschränkt sind. Doch was sie alle eint, ist ein großes Problembewusstsein. Sie bekommen mit, dass sie selbst in der Regel gut durch die Pandemie kommen, aber ihre Großeltern schützen müssen.

Alles, was Kindern und Jugendlichen wichtig ist, fehlt aktuell. Und trotzdem bleiben sie emphatisch

Wie Kinder und Jugendliche diesen bereits neunmonatigen Ausnahmezustand mitmachen, ist bewundernswert. Freundinnen und Freunde nur eingeschränkt treffen, keine Geburtstags- oder Schulabschlussparty, in eiskalten Klassenzimmern lernen - alles, was in der natürlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wichtig ist, fehlt. Seit Monaten. Mit langfristigen Folgen.

Wir dürfen die Kinder niemals aus dem Blick verlieren. Und müssen jetzt ganz besonders wachsam sein. Bitte seien Sie dabei an unserer Seite. Jede Hilfe ist wichtig.

Kinder brauchen jetzt Solidarität

Wenn das Lernen zuhause nun wieder losgeht, brauchen Kinder und Jugendliche ganz besondere Unterstützung. Vor allem die Kinder, die ohnehin schon benachteiligt leben. Ihre Spende wirkt, jeder Euro hilft.

Jetzt helfen

Ja, hier will ich helfen

Unser Spendenkonto:

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN:

DE23 1002 0500 0003 3311 11
BIC: BFSWDE33BER
Konto: 333 11 11
BLZ: 100 205 00

Spendenquittung

Spenden an das Deutsche Kinderhilfswerk sind steuerlich absetzbar.

Haben Sie Fragen?

Isabel Regenaermel

Spendenservice

E-Mail:

Fon: 030 - 30 86 93-58