Machen wir Städte lebenswerter!

Spielen auf der Straße

Sie war einmal faszinierendes Entdeckungsreservat, aufregender Spielort und gleichzeitig Zentrum für soziale Begegnungen: Die Straße. Pfützenhüpfen, das beste Versteck finden oder Matschfiguren formen – in den vorherigen Generationen verbrachten Kinder einen Großteil ihrer Kindheit draußen. Doch zum unbekümmerten Draußen-Spielen wie bei Pipi Langstrumpf bieten Wohnumgebungen heute kaum noch Möglichkeiten: Naturflächen gibt es in der Stadt immer weniger und die Straßen werden von Autos dominiert.

Sich die Straße als Spielort wieder zurück zu holen und letztlich so mehr Lebensqualität zu schaffen, ist die Vision des Berliner Projektes „Temporäres Spielen auf der Straße“. Für dieses Projekt bitten wir um Ihre Unterstützung.

Und so soll es gehen: Jeden Dienstag von 10 bis 18 Uhr wird die Gudvanger Straße im Bezirk Pankow gesperrt – zum gemeinsamen Spielen und als generationsübergreifender Treffpunkt aller Anwohner und Interessierten. Sozusagen ein Wochenmarkt mit Spiel, Begegnungen und Gesprächen. Die Nachbarn bringen Spielzeug, Ideen für Straßenspiele und Lust auf Geselligkeit mit.

So bildet die Straße wieder einen lebendigen Begegnungsort für Jung und Alt, die Identifikation mit dem eigenen Umfeld wird gestärkt und es entstehen Gemeinschaftsgefühl und Nachbarschaftshilfe – kurzum: die Stadt, die eigene Straße wird lebenswerter für Kinder wie für Erwachsene!

Ein Wochenmarkt zum Spielen und Zusammensein

Vieles an Organisation im Vorfeld ist bereits geschafft: Neben den rechtlichen Grundlagen mit dem Bezirk und der Erstellung eines Sicherheitskonzeptes wurden die Nachbarn frühzeitig einbezogen. Es fanden ein Infoabend sowie Anwohnerbefragungen statt und in umliegenden Schulen und Kitas machten Kinder und Jugendliche bei der Planung mit. Dazu wurde das „Spielen auf der Straße“ mehrmals ausprobiert – jedes Mal mit riesigem Erfolg!

Das Projekt steht in den Startlöchern. Und Ihre Hilfe wird jetzt gebraucht! Mit Ihrer Spende können zum Beispiel Sitzgelegenheiten für die älteren Anwohner und spezielle Materialien für Spiel- und Handwerksaktionen für die Kinder bereitgestellt werden. Eine wichtige Voraussetzung, damit das Konzept gut angenommen wird und die Vision Wirklichkeit werden kann.

Bereits erfolgreich in Bremen und London

Verhelfen Sie einer hervorragenden Idee zum Durchbruch! Während Bremen und London das Spielen-auf-der-Straße-Konzept bereits sehr erfolgreich durchführen, ist es in Berlin als Modellprojekt angesetzt. Wenn das Projekt gelingt, öffnet es die Chance für mehr Spiel, Erholung und Nachbarschaft auch in anderen Bezirken und Städten.

Auch deshalb unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk konkret dieses Projekt – wir möchten zu einem guten Gelingen beitragen und so zur Nachahmung ermutigen. Ihre Spende unterstützt uns hierbei. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, mit Ihrer Spende mehr Lebensqualität in die Städte zu bringen!

Über die Initiatoren

Initiator ist die Initiative "temporäres Spielen auf der Straße", an welcher unter anderem die Drachenreiter gGmbH in Berlin beteiligt ist. Als Kitabetreiber beteiligt sich Drachenreiter am Kita-Ausbau des Landes Berlin und entwickelt ganzheitliche Betreuungsangebote. Wer darüber hinaus an dem Projekt beteiligt ist, finden Sie hier.

Das freie Spielen im direkten Wohnumfeld ist von wesentlicher Bedeutung für die Entwicklung von Kindern. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, Kindern ihren Raum zum Spielen wieder zurückzugeben!

Aktuelles!

Aufgrund einer Anwohnerklage hat das Berliner Verwaltungsgericht entschieden, dass das nicht einmal vierzig Meter lange Teilstück der Gudvanger Straße nicht für spielende Kinder genutzt werden darf. Es soll ununterbrochen für den Autoverkehr geöffnet sein. Das Deutsche Kinderhilfswerk bedauert diese Entscheidung sehr! Lesen Sie dazu auch

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Cornelia Teichmann

Leiterin Fundraising

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