für mehr spielstraßen, spielplätze und kindgerechte umgebungen

Kinder müssen spielen können!

Durch nasse grüne Wiese toben, auf Bäume klettern, Schnecken sammeln, den Gehweg bunt mit Kreide bemalen und in der selbstgebauten Seifenkiste die Straßen hinunterdüsen: Kinder wollen spielen. Immer und überall.

Doch die Realität sieht heute oft anders aus: Sorgenloses Spielen auf der Straße gibt es kaum noch. Gespielt wird zu Hause, auf eingezäunten Spielplätzen oder in Kindercafes. Neben viel befahrenen und gefährlichen Straßen oder im grauen Hinterhof mit einer alten Schaukel und kaputten Rutsche. Dazu ein vollgestopfter Stundenplan und eine durchgetaktete Woche. Wo bleibt da noch Zeit und Raum zum Spielen?

Dabei müssen Kinder spielen. Sie haben sogar ein Recht darauf. Nämlich das Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung (Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention). Kinder haben eine natürliche Neugierde und ein ausgeprägtes Erkundungsverhalten. Sie spielen und forschen überall dort, wo es möglich ist. So entdecken sie die Welt. Beim Spielen lernen sie ganz nebenbei kreativ zu sein, logisch zu denken, zu verhandeln, zu kooperieren und ihre motorischen und sprachlichen Fähigkeiten zu schulen.

Unser Einsatz für Spielplätze und Spielstraßen

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt bundesweit viele Projekte, die Raum zum Spielen für Kinder und Jugendliche schaffen. Mit unserem Spielraumfonds unterstützen wir Projekte, die bewegungsfördernde und interessante Spielorte im Wohnumfeld, in der Schule oder Kindertagesstätte ermöglichen. Dabei steht der Beteiligungsgedanke stets im Vordergrund. Mit dem Fonds sollen langfristige und kreative Möglichkeiten zum freien Spiel gefördert werden.

Um frei und unbeschwert zu spielen, braucht es Spielplätze genauso wie kinderfreundliche Städte und Gemeinden. Mit der Fanta Spielplatz Initiative werden jährlich 150 Spielplätze saniert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert jedes Jahr zum Weltspieltag gemeinsam mit dem Bündnis "Recht auf Spiel" deutschlandweit Aktionen im öffentlichen Raum, natürlich alle kostenfrei.

Wir setzen uns für temporäre Spielstraßen ein, zum Beispiel für die Gudvanger Straße in Berlin. Und das mit Erfolg. Nach zweijährigen juristischen Tauziehen kann das Modellprojekt in eingeschränkter Form nun endlich durchstarten.

Und nicht zuletzt wurde vor über 45 Jahren das Deutsche Kinderhilfswerk gegründet, um die Spielplätze in Deutschland besser auszustatten. Unsere Aufgaben haben sich seit der Gründung stetig erweitert. Doch das Thema "Kinder müssen spielen können" bleibt unsere Herzensangelegenheit.

Spielen ist ein Grundbedürfnis!

Das Deutsche Kinderhilfswerk fördert Projekte, die das freie, möglichst selbstbestimmte Spiel und Bewegungsaktionen für Kinder zum Ziel haben. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende dabei!

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Markus Senft

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