Coronakrise: dringender handlungsbedarf!

Benachteiligte Kinder brauchen jetzt Hilfe

Schulen und Kitas sind seit Wochen geschlossen. Spielplätze abgesperrt. Jugendzentren, Sportvereine und Musikschulen zu. Für Kinder ist das auf Dauer ein wenig tragbarer Zustand. Doch für Kinder aus sozial und finanziell benachteiligten Familien ist dieser Zustand auf vielen Ebenen eine Katastrophe.

Die Wohnverhältnisse sind beengt, es fehlt die digitale Ausstattung für das Lernen zuhause und nicht wenige Eltern wissen noch nicht einmal, wie sie ihre Kinder versorgen sollen, wenn die kostenlosen Mittagessen wegfallen und Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit drohen. Ein weiteres Problem: Den Kindern und Jugendlichen fehlt es an außerfamiliären Ansprechpersonen, um Hilfe bei Vernachlässigung oder Gewalt zu erhalten.

Gewalt nimmt zu – und niemand ist da um zu helfen

Die aktuelle Situation und Angst vor einem Arbeitsplatzverlust erzeugen einen hohen Stress-Level. Fälle von psychischer und körperlicher Gewalt gegen Kinder haben zugenommen – quer durch die Gesellschaft, nicht nur dort, wo Familien bereits vorher schon auffällig waren. Ein Problem dabei: Viele Kinder haben durch die geschlossenen Schulen und außerschulische Einrichtungen nun keine Ansprechpersonen mehr außerhalb der Familie. Doch ohne den Kontakt zu Erziehenden, Lehrerinnen und Lehrern und Sozialarbeitenden bleibt vieles, was in den Familien passiert, verborgen.

"Das Lernen zuhause macht uns große Sorgen"

Ramona Zander, Leiterin des Kinderhauses Weimar, das durch das Deutsche Kinderhilfswerk gefördert wird, steht trotz Schließung mit vielen Familien über Telefon in Kontakt. Zu normalen Zeiten bekommen Kinder aus schwierigen Verhältnissen hier ein warmes Mittagessen, können in Ruhe spielen, Hausaufgaben machen und finden ein offenes Ohr für ihre Nöte. Das alles ist jetzt nicht möglich.

"Es fehlt den Kindern oft an den einfachsten Dingen, wie zum Beispiel WLAN. Ein digitales Arbeiten für die Schule ist so nicht möglich", erzählt sie. "Wir helfen so gut es geht. Wir drucken beispielsweise die Aufgaben für sie aus und stecken sie ihnen in die Briefkästen."

Auch individuelle Unterstützung zum Bewältigen der Schulaufgaben ist ein Problem: Viele Kinder brauchen für die Aufgaben Hilfe, doch ihre Eltern können dies nicht leisten. Fehlt diese elterliche Unterstützung beim lernen, kann diese Lücke kaum mehr ausgeglichen werden.

Nothilfepakete für Kinder

Mit verschiedenen Soforthilfsmaßnahmen helfen wir deutschlandweit betroffenen Kindern und ihren Familien. Das bedeutet konkret: Wir haben Nothifepakete geschnürt, die zu folgenden Themen Hilfe schaffen:

  • Individuelle Nachhilfe
  • Spielmöglichkeiten für Kitakinder
  • Ausgewogene Ernährung
  • Digitales Lernen
  • Lernen in Flüchtlingsunterkünften geschnürt.

Erfahren Sie mehr dazu: Zu den Nothilfepaketen für Kinder

Wir helfen deutschlandweit

Gemeinsam mit unseren deutschlandweiten Kontaktstellen und Kinderhäusern helfen wir Kindern und ihren Familien, wo es am dringendsten ist. Über unseren Kindernothilfefonds erhalten Familien zudem direkte individuelle Unterstützung.

Unser Kindernothilfefonds hilft in dieser schweren Zeit

Schnelle Hilfe für Kinder und ihre Familien in schwierigen Verhältnissen. Lebensmittel, Unterstützung für digitales Lernen, Nachhilfe - bitte seien Sie in dieser schwierigen Zeit solidarisch und spenden Sie!

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